„Garching-Tarif“

Jetzt gibt‘s Strom an der Tankstelle

Starteten heute den Betrieb der neuen Elektroladestationen: V.l. Michael Demmelmayr (Stadt Garching), Katharina Chatterjee (Leitung Vertrieb und Marketing bei eeMobility), Erster Bürgermeister Dr. Dietmar Gruchmann, Christoph Marquart, Harald Jakesch, Klaus Zettl (alle Stadt Garching).

Zwei grüne, nicht ganz mannshohe „Zapfsäulen“ am Parkplatz zwischen Hotel am Park und dem Garchinger Jugendbürgerhaus PROFIL versorgen seit wenigen Tagen stromhungrige E-Autos. An diesem zentralen Ort können in der Universitätsstadt nun bis zu vier Fahrzeuge sogar gleichzeitig und parallel mit Ökostrom geladen werden. Garchings Erster Bürgermeister Dr. Dietmar Gruchmann eröffnete gemeinsam mit seinen Fachkollegen aus dem Rathaus und der Betreiberfirma eeMobility offiziell die Ladestationen. Beim Laden im Stadtgebiet gibt es für die Garchinger auch einen attraktiven Garching-Tarif. Die Inbetriebnahme der Ladestationen am Maibaumplatz ist Bestandteil und Startpunkt des ambitionierten Garchinger Elektromobilitätskonzeptes: In den kommenden Jahren sind auf öffentlichen Parkflächen 70 solcher Stationen geplant. Damit wird die Ladeinfrastruktur in der Stadt erheblich ausgebaut und Garching nimmt eine Vorreiterrolle in Sachen Elektromobilität, also weg vom konventionellen Antrieb, ein.

Garchings Bürgermeister Dietmar Gruchmann eröffnete gemeinsam mit seinen Fachkollegen aus dem Rathaus und der Betreiberfirma eeMobility offiziell die Ladestationen am Parkplatz zwischen Hotel am Park und dem Garchinger Jugendbürgerhaus PROFIL. Beim Laden im Stadtgebiet gibt es für die Garchinger auch einen attraktiven Garching-Tarif. Der Unterschied zwischen konventionellem und Elektroantrieb kommt vor allem in diesem geänderten Nutzerverhalten zum Tragen: Aus Tanken wird Laden, damit wiederum ergeben sich auch Änderungen im Bezahlvorgang. Insbesondere findet hier eine Verlagerung von der Barzahlung hin zu kartenbasierten und digitalen Bezahlvarianten statt, etwa zu derjenigen mit einer Ladekarte. Der Lade- und Bezahlvorgang wird durch das Vorhalten der Ladekarte an das RFID-Terminal der Ladestation (Anbieter sind etwa die meisten Autohersteller, aber auch Stadtwerke oder bekannte Tankkarten-Anbieter) gestartet. Alternativ ist meist auch die Autorisierung durch eine App in Verbindung mit einem QR-Code an der Station möglich. 

Die Ladekarten des Garchinger Ladesäulenprojekts sind von der Firma eeMobility, die hier Partner der Stadt Garching ist. An öffentlichen E-Ladestationen muss auch stets eine Option zur Direktbezahlung ermöglicht werden, das bedeutet die Bezahlung etwa mit Kreditkarte, EC-Karte, Bargeld oder mittels eines mobilen, webbasierten Systems. Der hier fällige Tarif kann sich dabei von jenem unterscheiden, der bei der Bezahlung mit einer Ladekarte aufgerufen wird. An den Garchinger Ladesäulen kann mit Kreditkarte, online oder mit EC-Karte bezahlt werden. Hierfür ist keine Registrierung beim Anbieter notwendig. Garchinger Ladekarte Darüber hinaus bietet die Stadt Garching ihren Bürgern eine eigens eingerichtete Ladekarte an, um den Umstieg auf die Elektromobilität noch attraktiver zu machen.

Mit der Garchinger e-Ladekarte erfolgt an den Ladestationen in der Stadt eine Autorisierung und nach dieser kann geladen und bezahlt werden. Für Besitzer der Garchinger e-Ladekarte wird ein gesonderter, günstiger Sondertarif aufgerufen, um auch jenen Garchingerinnen und Garchingern, die zu Hause keine Ladestation installieren können, einen Zugang zur Mobilität von morgen zu bieten! Der Ladetarif mit der Garchinger e-Ladekarte beträgt 32 Cent je kWh. Anmeldungen für die Karte sind demnächst bei der Stadt Garching oder direkt beim Betreiber eeMobility möglich.

Quelle: freising-online

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