Vom Tagungshotel zum Gymnasium

Ein neues Zuhause für 433 Schüler

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Landrat Chrisoph Göbel, Bürgermeister Alexander Greulich, Schulleiter Markus Martini, Adolf Präbst, Leiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium, und Alt-Bürgermeister Michael Sedlmair freuen sich über das gelungene Isgy.

„Schön geworden“: Da waren und sind sich alle Beteiligten einig. Und deswegen steht es so nicht nur im Grußwort von Markus Martini, dem Schulleiter des neuen Ismaninger Gymnasiums; es betonten auch die Festredner um Bürgermeister Alexander Greulich und Landrat Christoph Göbel bei der feierlichen Eröffnung des Isgy am vergangenen Montag. Lang und ganz bestimmt nicht immer einfach war der Weg bis dahin: 2010 fiel im Gemeinderat die Entscheidung für ein eigenes Ismaninger Gymnasium. Während nach einem geeigneten Standort gesucht wurde, erfuhr die Gemeinde im Jahr 2013, dass die Deutsche Telekom das Commundo Tagungshotel am Seidl-Kreuz-Weg 11 aufgegeben möchte. Die „perfekte Lage“, wie alle Redner betonten, erkannte auch der damalige Bürgermeister Michael Sedlmair, der sich von nun an um den Erwerb des Anwesens bemühte. Seit 2015 ging alles ganz schnell: Die Vorläuferklassen des Ismaninger Gymnasiums ziehen in Schulcontainer und im ehemaligen Tagungshotel rücken für die nächsten Jahre die Handwerker an. Weiter im Innenteil

Seit diesem Schuljahr haben die Ismaninger und Unterföhringer Gymnasiasten ein neues Zuhause: Das Isgy. Aus dem ehemaligen Tagungshotel am Seidl-Kreuz-Weg wurde eine Schule - und das wurde nun mit zahlreichen geladenen Gästen gefeiert. „Die Mühen einer mittelprächtigen Odyssee haben sich ausgezahlt“, stellte Bürgermeister Alexander Greulich fest. Denn der Weg vom Beschluss bis zur Einweihung war ein langer - mit „zahlreichen Überraschungseiern, die verdaut werden mussten“. Doch jetzt biete die offene, helle Gestaltung des Gebäudes beste Voraussetzungen, um im Unterricht „beste Grundlagen“ für Allgemeinbildung, Studium, berufliche Ausbildung und beruflichen Erfolg in der Welt von morgen zu legen, wie Adolf Präbst, der Leiter der Gymnasialabteilung im Kultusministerium beschrieb. In der Großzügigkeit der Unterrichtszimmer, der Anzahl der Räume und Lagerflächen und der einladenden Foyergestaltung ist die Vergangenheit als Tagungshotel immer noch präsent. 

Alle Räume sind modernst ausgestattet: Digitale Tafeln, Dokumentenkameras, PCs, Komplettvernetzung, Belüftung, Lichtdesign, Infomonitore, Photovoltaik und naturwissenschaftliche Fachräume mit Experimentierschwerpunkt gehören dazu. Zur Freude des Landrats Christoph Göbel ist die Weite der Hotellobby erhalten geblieben, die Rezeption inklusive Rechnungsstellung aber verschwunden. Als Teil des öffentlichen Lebens in der Gemeinde liegt das Gymnasium zentral an den Bachauen, in unmittelbarer Nähe zu Musik- und Volkshochschule sowie der Gemeindebibliothek. In 17 Klassen werden aktuell 433 Schüler unterrichtet, die sich schon gut im Isgy eingelebt haben: „Jede Ecke des Gymnasiums nehmen die Schüler als ihre Heimat wahr“, freut sich Schulleiter Markus Martini und ergänzt: „Die Schule ist mit Leben gefüllt und lebt nun selbst.“

Quelle: freising-online

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