MUC3-Triathlon fürs Volk

Hunderte am Start

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Wer als erster aus dem Wasser kommt, hat schon mal einen kleinen Vorsprung. 

Triathlon, das ist die Königsdisziplin im Ausdauersport. Da kann man international Furore machen und berühmt werden, wie eine ganze Reihe von deutschen Siegern beim Klassiker schlechthin, dem „Ironman“ auf Hawaii gezeigt hat. Wer es bis dahin schafft, kann Karriere machen und sogar richtig Geld verdienen. 

Es geht aber auch eine Nummer kleiner. Für all jene, die zwar unheimlich fit und ehrgeizig, aber eben doch nicht so ambitioniert und besessen sind, wie die Oberprofis. Oder für solche, die noch auf dem Weg sind, zum absoluten Spitzenathleten. Es gibt nämlich auch eine „Volksdistanz“ beim Triathlon. Eine Disziplin, die es immer noch in sich hat, aber eben noch machbar erscheint für ganz normale Sportskanonen. So geschehen in Oberschleißheim. Unter Titel „3Muc Triathlon“ fanden an der Regatta-Strecke kürzlich auch Läufe über die Volksdistanz, oft auch Sprintdistanz genannt, statt. Das entspricht dann 400 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Zusätzlich hat man noch eine „Olympische Distanz“ ausgetragen die 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen beinhaltete. Auch ein Staffelrennen war im Angebot. Insgesamt waren es über 800 Teilnehmer. Allein im Bereich „Volkstriathlon“ gingen mehr als 400 Athleten an den Start.

Triathlon, die Sportart, die den Athleten nahezu unmenschliches abverlangt, ist absolut im Kommen. Nicht nur unter den Sportlern, sondern auch und gerade beim Publikum. Der Dreikampf mit Schwimmen, Radfahren und Laufen, zieht die Massen an. Und das nicht nur im fernen Hawaii, wo alljährlich die heimliche Weltmeisterschaft dieser kräfteraubenden Disziplin stattfindet. Mit sage und schreibe 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren, 42,195 km Laufen. Es gibt aber auch eine sogenannte „Volksdistanz“ beim Triathlon. Die hat es immer noch in sich, erscheint aber eben noch machbar für ganz normale Sportskanonen. Wie kürzlich in Oberschleißheim. Unter dem Titel „3Muc Triathlon“ fanden an der Regatta-Strecke auch Läufe über die Volksdistanz, oft auch Sprintdistanz genannt, statt. Das entspricht 400 Meter Schwimmen, 20 Kilometer Radfahren und fünf Kilometer Laufen. Zusätzlich hat man noch eine „Olympische Distanz“ ausgetragen die 1500 Meter Schwimmen, 40 Kilometer Radfahren und 10 Kilometer Laufen beinhaltete. Auch ein Staffelrennen war im Angebot. Insgesamt waren es über 800 Teilnehmer, die ihr Bestes gaben. 

Allein beim „Volkstriathlon“ gingen über 200 Starter ins Rennen. In der Sprintdistanz setzte sich Arne Steffen in einer Zeit von 53:26 Minuten bei den Männern, sowie Eva Marie Hering in 59:34 Minuten bei den Frauen durch. Über die Olympische Distanz hatten Sebastian Mahr innerhalb von 1:46:19, sowie Sophia Saller in 2:01:19 die Nase vorn. Mit Feuereifer dabei war auch Niklas Ludwig aus Kirchdorf bei Freising. Der gibt ein gutes Beispiel ab, was alles geht beim Triathlon. Mit siebzehn Jahren befindet er sich in seiner ersten Saison im Triathlon. Sein großes Ziel ist, wie sollte es auch anders sein, besagter „Iron Man“. Bis dahin ist es noch ein weiter Weg. Aber wer weiß, wenn Ludwig so fleißig weiter trainiert, dann kann er sich seinen Traum erfüllen. Aktuell trainiert Ludwig ungefähr 20 Stunden pro Woche, wie er verriet. 

Er investiert schon jetzt viel. Und, er hat sich noch viel mehr dafür vorgenommen. Anfang Juli nächsten Jahres, noch dazu an seinem 18. Geburtstag, tritt der Triathlet in Klagenfurt beim „Ironman Österreich“ mit dem Ziel an, die Langdistanz in unter 10 Stunden „zu finishen“. Damit wäre er nicht nur der jüngste Finisher, sondern Ludwig würde tatsächlich um einen Platz beim „Ironman auf Hawaii“ mitkämpfen. Derzeit macht er eine Ausbildung als Koch, möchte aber langfristig in den Profisport als Triathlet einsteigen. Da war er sicher nicht der Einzige beim Volkstriathlon an der Regatta-Strecke in Oberschleißheim. So mancher hat im Hinterkopf, einmal mit den ganz Großen mitzuhalten. So etwas ist selbst bei einem Volkstriathlon ja nicht verboten.

Quelle: freising-online

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