Offenes Rennen ums Rathaus?

Unterschleißheim: Stichwahl Böck versus Krimmer

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Weiterhin im Spiel und wohl auch mit guten Chancen ist Bürgermeister Christoph Böck (ganz links im Bild). Hier beim Kickern mit den Jugendreferenten Heidi Kurz und Stefan Schneiders. 

Die Live-Präsentation im Rathaus fiel wegen der Corona-Krise aus.

Unterschleißheim- Publikum wie Kandidaten verfolgten die Ergebnisse der Unterschleißheimer Kommunalwahl von zuhause aus oder gleich mit dem Handy. Dazu zählte auch CSU-Kandidat Stefan Kirmmer. Der verfolgte die Auszählung der Stimmen „zuhause, im Kreise der Familie“, wie er auf telefonische Anfrage mitteilte. Krimmer war trotzdem guter Dinge und das Ergebnis gab ihm am Ende recht. „Ich bin zufrieden, nicht mit der allgemeinen Situation (Stichwort „Corona“), aber mit dem Ergebnis“, versicherte Krimmer am Tag danach. Mit den 35 plus X-Prozent könne er gut leben, sagte der schärfste von drei Herausforderern des Unterschleißheimer Rathauschefs Christoph Böck

Im Familienkreis hat CSU-Bürgermeisterkandidat Stefan Krimmer seinen Erfolg bei der Kommunalwahl gefeiert. Er kam am Ende auf 35,09 Prozent und tritt somit in einer Stichwahl gegen Amtsinhaber Christoph Böck an. 

Der Grüne Tino Schlaginweit war mit 9,38 Prozent auf Platz drei und Martin Reichart (FW/FB) mit 7,65 Prozent auf Platz vier gelandet. Unangefochtener Spitzenreiter war Rathauschef Christoph Böck, der damit mit 47,88 Prozent knapp an der 50-Prozentmarke scheiterte. 

Unabhängig davon rechnete sich Krimmer bei der Stichwahl doch noch Chancen aus, Böck den Chefsessel im Rathaus streitig zu machen. „Sonst hätte sich der Gesetzgeber das Stichwahlverfahren ja gleich sparen können“, erklärte Krimmer. Auch der Amtsinhaber zeigte sich Presseberichten zufolge mit dem Ergebnis der Bürgermeisterwahl iin Unterschleißheim zufolge zufrieden. 

Unterschleißheim: Kommunalwahl mit Entäuschung

Sein Abschneiden entspricht demzufolge in etwa dem, das er bereits bei der vorvergangenen Wahl erzielt hat. Bei vier Kandidaten in eine Stichwahl gehen zu müssen ist laut Böck kein Beinbruch. Der Aufwärtstrend der Grünen scheint dagegen zumindest auf kommunaler Ebene etwas ins Stocken geraten zu sein. Das hat wohl auch der Unterschleißheimer Grünen-Bürgermeister-Kandidat Tino Schlagintweit zu spüren bekommen.

Trotz eines aufwendigen und thematisch anspruchsvollen Wahlkampfes, waren nicht einmal 10 Prozent für den erklärten Herausforderer von Böck drin. Abgeschlagen und nicht weniger enttäuscht war auch der vierte im Bunde der Rathaus-Kandidaten. Martin Reichart, der für die Freie Bürgerschaft in den Wahlkampf zog, machte aus seiner Enttäuschung über den Ausgang der Wahl keinen Hehl. Auch er habe sich mehr erhofft, gab Reichart zu verstehen. Demnach hatte er auch er von einem zweistelligen Ergebnis geträumt.

Quelle: freising-online

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