Verrückter Alter Bahnhof

Gemeinde ist an Kauf interessiert

Freut sich über das bisher Erreichte: Der VABOSH-Vorstand, bestehend aus (v.l.) Kassiererin Karin Schulze, Vorsitzendem Andreas C. Hofmann, Vizevorsitzendem Walter Klar, geschäftsführender Vorsitzender Anke Schuster und Schriftführer Jörg Hölsch (nicht im Bild).

In seiner Plenarsitzung vom 24. Februar stimmte der Gemeinderat einem Antrag der SPD-Fraktion zu, wonach die Gemeinde ihr grundsätzliches Interesse an einem Kauf des Alten Bahnhofs Oberschleißheim erklärt. Zugleich wurde betont, dass eine verbindliche Entscheidung von Faktoren wie dem Kaufpreis oder dem Zustand des Gebäudes abhängen müsse. Der Verein „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ (VABOSH) begrüßt diese Entscheidung und sieht in dieser politischen Willenserklärung einen Meilenstein auf dem Weg zu einer öffentlichen Nutzbarmachung des Gebäudes.

In seiner Plenarsitzung vom 24. Februar stimmte der Gemeinderat einem Antrag der SPD-Fraktion zu, wonach die Gemeinde ihr grundsätzliches Interesse an einem Kauf des Alten Bahnhofs Oberschleißheim erklärt. Zugleich wurde betont, dass eine verbindliche Entscheidung von Faktoren wie dem Kaufpreis oder dem Zustand des Gebäudes abhängen müsse. Der Verein „Verrückter Alter Bahnhof Oberschleißheim“ (VABOSH) begrüßt diese Entscheidung und sieht in dieser politischen Willenserklärung einen Meilenstein auf dem Weg zu einer öffentlichen Nutzbarmachung des Gebäudes. Der zuvor mit VABOSH abgesprochene Antrag der SPD-Fraktion wurde vom Gemeinderat einhellig begrüßt und nach redaktionellen Änderungen einstimmig verabschiedet. „Wir danken allen Fraktionen des Gremiums für ihre Zustimmung. Dadurch wurde die Gemeinde ermächtigt, bei einem Verkauf des Gebäudes in Kaufverhandlungen mit dem Eigentümer einzutreten“, sagt VABOSH-Vorsitzender Andreas C. Hofmann. Natürlich ist der Gemeinderat stets auf dem Laufenden zu halten und das Ergebnis der Verhandlungen abzuwarten. Mit diesem politischen Auftrag im Hintergrund hat die Gemeinde aber überhaupt erst die Möglichkeit, notwendige Konzepte und Strategien zu entwickeln. Der Grundsatzbeschluss der Gemeinde war notwendig geworden, da die Bahn vor dem Hintergrund des Verzichts auf den Bau eines dritten Gleises nun erstmals einen Verkauf des Gebäudes in Aussicht stellt. Dass vergleichbare Bahnhöfe für etwa 200.000 Euro verkauft worden sind, sei kein Grund zur Sorge. Denn diese seien zweifelsfrei in einem viel besseren Zustand als der Alte Bahnhof Oberschleißheim gewesen, weshalb mit einem geringeren Kaufpreis gerechnet werden könne, schätzt VABOSH-Vizevorsitzender Walter Klar. Vorrangigstes Ziel des Vereins ist es, zu verhindern, dass das Bauwerk in die Hände solcher Investoren fällt, die sich seiner Bedeutung für die Gemeinde und ihre Geschichte nicht bewusst sind. Um das zu erreichen, ist es nicht zwingend erforderlich, dass die Gemeinde den Erwerb alleine stemmt. „Es sind auch Szenarien denkbar, die eine gemeinnützige Einbindung privater Investoren oder die finanzielle Beteiligung von Bürgern ermöglichen“, schildert geschäftsführende VABOSH-Vorsitzende Anke Schuster. Der Verein VABOSH wird zeitnah eruieren, inwiefern sich ein gemeinsames Vorgehen mit der Gemeinde anbietet.

Quelle: freising-online

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