Stippvisite: Ju besucht GTu

Wärmenetz noch ausbaufähig

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Ein Bild von der Technik hat sich eine Delegation der JU beim Wärmeversorger GTU gemacht. 

Die Junge Union begibt sich in den kommenden Monaten auf Tour. Zu Unternehmen und Institutionen, zu Firmen und Betrieben. Sie will sich über deren Innovationen, Leistungen und Planungen schlau machen. Eine der ersten Stationen war die Anlage des stadteigenen Geothermie-Wärmeversorgers „GTU“ neben dem Hallenbad „aquariush“.

Der Rundgang stand im Zeichen des bundesweiten JU-Leitmotivs „Made in Germany - Klimaschutz als Erfolgsmodell“. Die Delegation verschaffte sich zunächst ein Bild von außen und erfuhr, dass die Erdwärme aus fast zweitausend Meter Tiefe im Valentinspark hoch gepumpt wird. Das Thermalwasser hat rund 80 Grad Celsius und es werden bis zu 100 Liter Wasser in der Sekunde an die Erdoberfläche gebracht. Mit diesen und vielen weiteren beeindruckenden Fakten im Kopf, ging es dann ans Eingemachte im Inneren der Anlage. Durch die Rohre vom Valentinspark fließt das Thermalwasser bis zum Wärmetauscher im Hauptgebäude. 

Nachdem das Thermalwassers an das Leitungswasser gelangt, wird es weit hinter Lohhof-Süd wieder in die ursprüngliche Erdschicht zurück gepumpt. Derzeit kommt die Erdwärme unter anderem bei öffentliche Gebäuden, wie beispielsweise Schulen und Kindergärten, sowie bei 4000 Haushalte zum Heizen an. Eine komplexe und gute Sache, weshalb man auf die Idee kam, Führungen für Schulen im Rahmen der Unterrichtsfächer Geografie, Wirtschaft oder Technik anzuregen. Ein Ansinnen, das bei Projekt- und Geschäftsleitung auf Interesse stieß. Aus Sicht der JU ist die Geothermie eine besonders klimafreundliche Technologie, die gefördert werden muss. 

Man ist deshalb dafür, dass das Netz ausgebaut wird. In Zukunft sollen mehr Privathaushalte an die GTU angeschlossen werden. Dies erscheint möglich, allerdings gilt es, die Attraktivität durch mehr finanzielle Anreize zu steigern, wie es hieß. Man will sich nach der Kommunalwahl 2020 zügig darum kümmern. Vizebürgermeister und CSU-Bürgermeisterkandidat Stefan Krimmer sagte der Jungen Union schon einmal seine Unterstützung dabei zu. Mit von der Partie bei der GTU war auch der Kämmerer und stellvertretende Kreisvorsitzende der JU München Land, Jan Kämmerer.

Quelle: freising-online

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