Der Urnengang 2020 naht

Wahlhelfer sind gesuchte Leute

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Bevor man die Kuverts in die Urne stecken kann, bedarf es einer Menge Vorbereitung. 

Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus. So auch die Kommunalwahl in Bayern am Sonntag, 15 März. Neben der Wahl der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister, werden die Mitglieder des Stadtrates, die Landrätin/der Landrat sowie die Mitglieder des Kreistages gewählt. Da braucht man eine Menge Wahlhelfer. Bis an die Dreihundert können das sein. Engagierte, zuverlässige Leute, die nicht immer leicht zu kriegen sind. Es handelt sich nämlich um ein Ehrenamt, bei dem es allerdings von Gemeinde zu Gemeinde unterschiedliche Aufwandsentschädigungen von 100 bis zu 200 Euro gibt. 

Die Stadt Garching sucht noch knapp hundert Ehrenamtliche. Insgesamt benötigt man etwa 220 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer. In Garching erhalten sie für ihren Einsatz eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 100 Euro. Wahlleiterin Madlen Groh zeigte sich auf Anfrage hin aber zuversichtlich noch genügend Leute für die sechzehn Wahllokale und zehn Briefwahllokale im Ort zu finden. Einzige Bedingung: Sie müssen volljährig sein. Simone Hausdorf, Teamleiterin im Rathaus Eching, gibt Entwarnung. „So viele fehlen tatsächlich nicht mehr. Es sind vielleicht noch zwanzig bis dreißig Personen“, erklärte sie. Vor allem für herausgehobene Positionen wie Wahlvorsteher, deren Stellverteter, Schriftführer oder Beisitzer „Wir haben ganz gute Rückmeldungen bekommen“, urteilte sie. Die Gemeinde Eching zahlt übrigens ebenfalls 100 Euro Aufwandsentschädigung. Elke Gaudek, Leiterin des Einwohnermeldeamt in Ismaning meldete bereits Vollzug. „Wir sind im Moment voll besetzt“, freute sie sich über rund 230 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer, die bereits fest zugesagt haben. Wenn dann brauche man höchstens noch Ersatz für den Fall, das jemand ausfällt. 

Dass das Kontingent schon so gut wie voll ist, führt sie auf „einen festen Stamm“ und darauf zurück, dass seitens des Einwohnermeldeamts „im Vorfeld schon viel gefragt“ habe. In Ismaning beträgt die Wahlhelfer-Aufwandsentschädigung 120 Euro. In Unterschleißheim gibt es 180 Euro wie Rathausmitarbeiterin Anita Obermaier mitteilte. „Momentan haben wir ausreichend Beisitzer, Wahlvorsteher und stellvertretende Wahlvorsteher“, freut sich Michaela Rohrbacher, zuständig für die Kommunalwahl in Oberschleißheim. Sie sprach von einer entspannten Lage. „Aktuell sind wir mit den Wahlhelfern glaube ich durch“, sagte sie und fügte an: „Glücklicherweise haben wir die Unterstützung ganz vieler Oberschleißheimer Bürger.“ Man zahlt 200 Euro.

Quelle: freising-online

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