Den Fußabdruck verringern

Wasserverbrauch: Gemeinde Ismaning ruft zur Mäßigung auf

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Der Wasserverbrauch ist eindeutig zu hoch. Die Gemeinde Ismaning hat auf Misstände hingewiesen. 

Ismaning- Vergangenen Sonntag, am 22. März war „Tag des Wasser“. Ein Termin bei dem die Gemeinde noch einmal ausdrücklich auf die Tatsache verwiesen hat, dass wir hierzulande einfach viel zu unachtsam mit dieser lebensnotwendigen Ressource umgehen. Hier der eindeutige Aufruf sich so weit als möglich zu mäßigen im Wortlaut: "Für uns ist es selbstverständlich, dass das Wasser zum Trinken, Kochen, Waschen oder die Toilettenspülung aus der Wasserleitung kommt.

Ismaning: Auf den Wasserfußabdruck achten

In Deutschland haben wir einen Pro-Kopf-Verbrauch von 127 Liter Trinkwasser am Tag. Rechnet man die Menge, die für die Erzeugung und den Transport der Konsumartikel benötigt wird, dazu, kommt ein Verbrauch von über 4.000 Litern täglich heraus. So groß ist unser Wasserfußabdruck

Darin enthalten sind auch Wasserressourcen aus Ländern, aus denen Waren importiert werden: das sogenannte virtuelle Wasser. Deutschland ist nach dieser Berechnung ein Wasserimportland. Die landwirtschaftlichen Produkte haben mit 86 Prozent den höchsten Anteil am weltweiten Wasserfußabdruck. Deshalb gilt: Wasserschonend einkaufen!

Kaufen Sie Obst und Gemüse aus heimischer Produktion und möglichst saisonal ein. So werden für Orangen und Erdbeeren aus Südeuropa alleine über 50 Liter Wasser pro Kilogramm verbraucht. Reduzieren Sie den Fleischkonsum. 

Für die Erzeugung eines Kilos Rindfleisch sind über 15.000 Liter Wasser notwendig. Sogenannter Arabicakaffee aus den Bergregionen mit viel Niederschlägen ist in der Gesamtwasserbilanz besser. Eine Tasse normaler Kaffee schlägt nämlich bereits mit 140 Liter Wasserverbrauch zu. 

Denken Sie daran, aufgrund des Klimawandels und mit der steigenden Trockenheit in vielen landwirtschaftlichen südlichen Anbaugebieten wird der Wettstreit um die Wasserressourcen verschärft. Bereits jetzt hat eine steigende Anzahl der Weltbevölkerung von mittlerweile einer Milliarde keinen Zugang zu sauberen Trinkwasser. Zeit, endlich etwas dagegen zu tun.

Quelle: freising-online

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