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WHG: Der Grundstein ist gelegt

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Architekt Peter Schwinde (v.l.n.r.), Unterföhrings Bürgermeister Franz Schwarz, Ismanings Bürgermeister Michael Sedlmair, Garchings Bürgermeisterin Hannelore Gabor, Kultusminister Ludwig Spaenle, Landrätin Johanna Rumschöttel und Schulleiter Ulrich Hauner legten am Montag den Grundstein für das neue Werner-Heisenberg-Gymnasium, kurz WHG. Foto: Funk
Architekt Peter Schwinde (v.l.n.r.), Unterföhrings Bürgermeister Franz Schwarz, Ismanings Bürgermeister Michael Sedlmair, Garchings Bürgermeisterin Hannelore Gabor, Kultusminister Ludwig Spaenle, Landrätin Johanna Rumschöttel und Schulleiter Ulrich Hauner legten am Montag den Grundstein für das neue Werner-Heisenberg-Gymnasium, kurz WHG. Foto: Funk

(kf)

· Der Grundstein für den Neubau des Werner-Heisenbergs-Gymnasium, kurz WHG, ist gelegt. Nach langem und zähem Ringen kann nun mit dem Neubau wirklich mit dem Bau begonnen werden. „Es wird ein großes Projekt für unsere Stadt, diesen Neubau auf den Weg zu bringen, die Finanzierung zu sichern und den Bau in vergleichsweise kurzer Zeit durchzuziehen“, sagte Garchings Bürgermeisterin und Zweckverbandsvorsitzende Hannelore Gabor. Bis Herbst 2013 soll das neue und (inklusive Abriss des alten Gebäudes) 46,6 Millionen teure WHG stehen. 22,2 Millionen Euro beträgt dabei Garchings Anteil. Ismaning beteiligt sich mit 16,8 Millionen Euro und Unterföhring mit 4,3 Millionen Euro. Der Landkreis bezuschusst das Projekt mit neun Millionen Euro und von der Regierung gab es 1,625 Millionen Euro als Zuschuss. Dies ist zwar viel Geld und ein „gewaltiger Kraftakt“ für Garching, doch frei nach John F. Kennedy lässt sich sagen: „Nichts ist teurer als keine Bildung.“ Und so soll das neue viergeschossige und dreigliedrige Gebäude nicht nur funktionsgerecht mit großzügigen und übersichtlichen Räumlichkeiten, modern ausgestatteten Labors und Fachräumen sein, sondern auch Atmosphäre haben und den Schülern wie Lehrern ein neues Zuhause sein. So, wie es das alte, 1970/71 erbaute Schulgebäude war. Schulleiter Ulrich Hauner erinnerte hier an die „Abrissparty“ im vergangenen September, als rund 1500 ehemalige Abiturienten noch einmal Abschied nahmen von „ihrem“ WHG. Ein Schulgebäude sei eben mehr als „ein Ort der Wissensvermittlung“. Das neue WHG werde zudem mit der TU und dem Freistaat eine Campusklasse aufbauen und auch beim TUM-Kolleg den Übergang zum Studium gestalten. Ein „Überraschungsei“ für die beiden anwesenden Bürgermeister aus Ismaning und Unterföhring, Michael Sedlmair und Franz Schwarz, hatte Landrätin Johanna Rumschöttel dabei: Ein neues Gutachten des Landkreises bestätige den Bedarf eines neuen Gymnasiums im Münchner Norden. Ob es aber Ismaning oder Unterföhring werde, sei noch nicht entschieden. „Die Zukunft ist die Bildung unserer Kinder. Aber es sind die Investitionen, die man mit Freude macht – auch, wenn das mit viel Arbeit verbunden ist“, sagte die Landrätin. Denn neben dem WHG beteiligt sich der Landkreis unter anderem auch an der neuen FOS/BOS in Unterschleißheim. Kultusminister Ludwig Spaenle sah das ähnlich: Über 60 Prozent der Kinder des Landkreises München und des Landkreises Starnberg würden die gymnasiale Laufbahn einschlagen – und damit hätten diese beiden Landkreise die höchste Quote. „Dieses Gymnasium hier in Garching ist seit seiner Gründung ein attraktiver Standort“, wusste der Minister und fügte hinzu: „Die Schulgemeinschaft prägt einen jungen Menschen und öffnet ihm die Tür, seinen Lebensweg zu gehen. Wir von der Politik ringen um die Mittel, um den Schülern den richtigen Raum für gymnasiale Bildung auf höchstem Niveau zu bieten.“ Denn die Schule sei der Ort, an dem „Menschen, die das zu ihrer Berufung gemacht haben, jungen Menschen die Chance geben, sich zu entwickeln.“

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