Zweites Wirtschaftsforum 2014

In Unterschleißheim ist alles okay

Ute Kerber, Geschäftsführerin der LQM Marktforschung GmbH, berichtete von den Ergebnissen ihrer Umfrage unter Unterschleißheims Gewerbetreibenden. Foto: Funk

 „In Unterschleißheim ist die Welt noch in Ordnung“, lautete das Fazit Ute Kerbers beim zweiten Unterschleißheimer Wirtschaftsforum 2014. Ute Kerber ist Geschäftsführerin der LQM Marktforschung GmbH und führte im Auftrag der Stadt Unterschleißheim eine Umfrage unter den Gewerbetreibenden durch. Ziel war es, herauszufinden, wie zufrieden die ortsansässigen Geschäftsleute mit ihrem Gewerbestandort sind und wo sie Verbesserungsmöglichkeiten für den Standort Unterschleißheim sehen. Befragt wurden 200 Unternehmen mit mindestens fünf Mitarbeitern.

„In Unterschleißheim ist die Welt noch in Ordnung“, lautete das Fazit Ute Kerbers beim zweiten Unterschleißheimer Wirtschaftsforum 2014. Ute Kerber ist Geschäftsführerin der LQM Marktforschung GmbH und führte im Auftrag der Stadt Unterschleißheim eine Umfrage unter den Gewerbetreibenden durch. Ziel war es, herauszufinden, wie zufrieden die ortsansässigen Geschäftsleute mit ihrem Gewerbestandort sind und wo sie Verbesserungsmöglichkeiten für den Standort Unterschleißheim sehen. Befragt wurden 200 Unternehmen mit mindestens fünf Mitarbeitern. 

Vor allem hinsichtlich der Verkehrssituation und der hohen Immobilienpreise gab es Kritik. Zudem wünsche man sich mehr Gewerbeflächen, qualifizierte Arbeitskräfte, mehr Vielfalt hinsichtlich des kulturellen Angebots und – sehr zur Überraschung der Anwesenden – mehr Kinderbetreuung. Denn gerade hier investiert die Stadt sehr viel. 

So bescheinigte Kerber Unterschleißheim hier dann auch ein besseres Ergebnis als in vielen anderen Kommunen. Nur auf gezieltes Nachfragen sei hier weiterer Bedarf bekannt geworden. 

„Viele Handlungsfelder und Kritikpunkte sind uns schon länger bekannt und wir arbeiten daran“, erklärte Bürgermeister Christoph Böck, der sich ansonsten sehr über „das sehr gute Zeugnis für die Stadt“ freute. 

Interessant sei, dass in Unterschleißheim die Hälfte der Unternehmen jünger als zehn Jahre sei und mehr als die Hälfte täglich nach Unterschleißheim pendelt. „Daher ist die Standortverbundenheit hier nicht so hoch wie in anderen Kommunen“, sagte Kerber. Dennoch seien die Geschäftsleute „überdurchschnittlich zufrieden“. Vor allem das schulische Angebot, das Image der Stadt, der Gewerbesteuerhebesatz und die kommunalen Leistungen spielten bei dieser Bewertung eine besondere Rolle. 

„Die Bewertung der Wirtschaftsförderung liegt weiter über den Benchmarken“, berichtete Kerber weiter. Benchmarken spiegeln dabei die bundesweiten Durchschnittswerte aller befragten Kommunen wider. Auch der ICU wurde ein gutes Zeugnis ausgestellt: Zwar kannten 40 Prozent der befragten Unternehmen die ICU noch nicht, doch die, die Innovative Community Unterschleißheim kennen, sind mit ihr zufrieden. Und von den 40 Prozent, die die ICU noch nicht kannten, wollen 20 Prozent mehr Informationen – so dass die Mitgliederzahlen 2015 vielleicht wieder steigen. Aktuell zählt die ICU 162 Mitglieder; fünf mehr als 2013. 

Doch nicht nur Ute Kerber hatte Positives zu vermelden. Bürgermeister Christoph Böck berichtete, dass das Planfeststellungsverfahren A92 begonnen hat. Damit wird nicht nur die Autobahn auf sechs Spuren ausgebaut, sondern auch der Lärmschutz für die Anwohner verbessert. Zudem soll der Knotenpunkt A92/B13 entschärft werden und auch an der Morsestraße soll eine zusätzliche Abbiegespur errichtet werden. 

Der barrierefreie Ausbau der Bahnhöfe Unterschleißheim und Lohhof ist für 2018 geplant. Schon kommendes Jahr gibt es in Unterschleißheim wieder großen Grund zu feiern. 15 Jahre ist es dann her, dass Unterschleißheim zur Stadt ernannt wurde. Etwas weniger lang ist es her, dass es der Umbau des Rathausplatzes begonnen hat. Doch zum Stadtfest soll auch er eingeweiht werden.

Quelle: freising-online

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