Große Jubelfeiern bei der Festwoche

Zugpferd Feuerwehr

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Vor den Karren, sprich, vor die alte Spritze spannen ließ sich die Chefetage der Freiwilligen Feuerwehr, die im Zuge der 41. Festwoche in Ismaning ihr 150-jähriges Bestehen feiert.

Die alte, sichtlich auf Hochglanz polierte Spritze der Freiwilligen Feuerwehr ist ein Symbol für die lange Tradition der örtlichen Freiwilligen Feuerwehr. Da ließ es sich die Chefetage nicht nehmen, ihrerseits ein Zeichen zu setzen. Kommandant Werner Kastner steht oben auf dem Kutschbock, während sich seine beiden Stellvertreter Michael Fischer und Max Reisinger ordentlich ins Zeug legen.

Ein Sinnbild für die große Jubelfeier am Sonntag, 30 Juni, die unter anderem von einem Oldtimerkosrso durch Ismaning begleitet wird. 150 Jahre im Dienste der Allgemeinheit sind ja auch kein Pappenstil und beileibe ein Grund zum Feiern. Die Feuerwehrler sind aber mitnichten die Einzigen, die Anlass zum Jubeln haben bei der Ismaninger Festwoche. Auch beim Trachtenverein Stamm und beim Isargau herrscht Feierlaune. Zurecht, immerhin blickt man beim „Stamm“ auf 110 Jahre engagiertes Vereinsleben zurück. Noch dazu feiert die Isargau sein 100-jähriges Bestehen. Da bleibt sicher kein Auge trocken und kein Platz mehr frei auf dem Tanzboden am ersten Festsonntag, 23.Juni. Von einem Kirchenzug und einem nicht minder spektakulären Festzung ganz zu schweigen.

Die Ismaninger Festwoche macht ihrem Namen heuer gleich in mehrfacher Hinsicht alle Ehre. Neben Standkonzert, Festumzug und dem traditionellen Trubel am Eisweiher, stehen heuer nämlich gleich zwei denkwürdige Jubiläen an. Zum einen feiert die örtliche Freiwillige Feuerwehr ihr 150-jähriges Bestehen, zum andern wird der Trachtenverein Stamm sage und schreibe 110 Jahre alt. Damit nicht genug. Gleichzeitig feiert der Isargau seinen 100. Geburtstag. Eine gute Gelegenheit also für die Organisatoren, die Jubelfeiern der Trachtler und der Feuerwehrler fest ins Programm aufzunehmen. Für den Trachtenverein und den Isargau hat man deshalb den ersten Sonntag der Festwoche am 23. Juni reserviert. Bereits um 7.30 Uhr versammeln sich die Vereine auf dem Festplatz zu einer großen Trachtenschau. Danach, gegen 10 Uhr, stellen sich die Teilnehmer zum Kirchenzug auf.

Nach dem Festgottesdienst am Eisweiher, der bei Regen im Festzelt stattfindet, gibt es dann Mittagessen. Um 13.30 Uhr formiert sich alles zum Festzug, der sich um 14 Uhr in Bewegung setzt. Der Festakt mit Ehrungen zum Jubiläum des Trachtenvereins Stamm und des Isargaus ist für 15.30 Uhr vorgesehen. Zum Ausklang im Festzelt spielt dann die Kapelle „Isar 4“ auf. Die Freiwillige Feuwehr kombiniert das Programm ihres Festsonntags am 30. Juni mit dem „10. Ismaninger Oldtimer-Treffen“. Die chromblitzenden Karrossen treffen bereits um 9.30 Uhr auf dem Festplatz ein. Gegen 15 Uhr, nach dem Festakt der Feuerwehr mit Ehrungen um 13.30 Uhr, setzt sich dann ein Oldtimer-Korso durch ganz Ismaning in Gang. Derweilen spielt im Festzelt die „Feldkirchner Blaskapelle“. Richtig Gas geben im Bierzelt wollen ab 16 Uhr der bekannte Kapellmeister Helmut Schranner mit seinen „Holledauer Musikanten“. 

Die Jubelfeier der Freiwilligen Feuerwehr beginnt bereits um 8 Uhr mit dem Empfang der Vereine. Die stellen sich ab 9.45 Uhr zum Kirchenzug auf. Der Festgottesdienst im Schlosspark ist für 10.30 Uhr anberaumt. Danach, so gegen 11.30 Uhr zieht die Festgesellschaft dann mit Pauken und Trompeten zum Festplatz, wo es Mittagessen gibt. Zum Auftakt der Festwoche, am Freitag, 21. Juni, ist dann wieder einmal Bürgermeister Alexander Greulich am Zug. Als geübter Anzapfer und Schankkellner nämlich. Der Rathauschef braucht selten mehr als drei Schläge. Die Formel „O‘zapft“ kommt ihm ebenfalls geläufig über die Lippen. Der ersten frischen Maß Bier um 19 Uhr steht folglich nichts im Wege. Genausowenig wie dem Beginn des Schausteller- und Karussellbetriebs, der bereits um 17 Uhr erfolgt.

Um 17.30 Uhr findet dann im Schlosshof das Treffen der Vereine und Fahnenabordnungen statt. Die marschieren gegen 18.15 Uhr schließlich in Richtung Festplatz. Im Bierzelt spielen am Eröffnungsfreitag zunächst das Blasorchester Ismaning und die Feldkirchener Blaskapelle auf. Ab 20 Uhr übernimmt dann die „Spezlwirtschaft“ die, wie gewohnt für ein Stimmungshoch am Eröffnungsabend sorgen wird. Am Samstag, 22. Juni, wirft dann bereits besagte Jubelfeier des Trachtenvereins Stamm seinen Schatten voraus. Ab 19 Uhr steht der Jubiläumsauftakt mit Boarischen Tanzabend auf dem Programm. Moderiert wird das Ganze von „Melanie und Christian“, bestens bekannt von der „Oidn Wiesn“. Für die Musik zeichnen die Blaskapelle Langenpettenbach und die „Oberlauser Tanzlmusi“ verantwortlich. 

Am Montag, 24. Juni, schlägt dann die Stunde für die Kartler. Ab 19 Uhr beginnt das große Schafkopfturnier im Festzelt, dem der Ruf richtig „griabig“ zu sein vorauseilt. Da passen Geschichten rund um das g‘schmackige Ismaninger Bier, die ab 19 Uhr beim Brauereigenossenschaftsabend zu hören sein werden, gut ins Bild. Der Mittwoch, heuer 26. Juni, ist traditionell dem Seniorennachmittag mit der Kapelle „Beham“ vorbehalten. Am Abend geht es im Bierzelt mit der den „Dorf Oxn“ rund. Den Volksfestabend mit der „Urner Musi“ am Donnerstag, 27. Juni, sollten sich all jene vormerken, die es zünftig und urig mögen. Zum Endspurt der Festwoche bleibt dann kein Auge mehr trocken. 

Das Programm ist pickepacke voll mit Attraktionen. Am Freitag, 28 Juni, sind hier vor allem der Kinder- und Jugendnachmittag mit reduzierten Preisen, der Volksfestlauf für Kinder und das Brillantfeuerwerk um 22 Uhr zu nennen. Danach ist bis Mitternacht nur noch Party angesagt, im Festzelt. Bliebe noch der Samstag zu nennen, bei dem die Feuerwehr anlässlich ihres großen Jubiläums mit diversen Aktionen auf den Festplatz lockt. Absolut seinesgleichen sucht dann der Jubelabend mit der Kultband „Spider Murphy Gang“ und den „Cagey Strings“ als Vorgruppe. Danach ist Barbetrieb mit DJ.

Quelle: freising-online

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