VfR Garching stellt neuen Trainer vor

Mit Philipp Bönig in die Zukunft

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Die Zukunft des VfR: Sportlicher Leiter Ludwig Trifellner (v.l.n.r.), Trainer Philipp Bönig und Präsident Uwe Cygan. 

„Der VfR sucht den Supertrainer“: Das Casting ist jetzt beendet, der Vertrag unterschrieben: Der neue Trainer des VfR Garching heißt: Philipp Bönig. Eingefädelt hat den Deal der neue Sportdirektor Ludwig Trifellner. Am vergangenen Freitag stellte sich der Coach der Presse vor.

Nach zwölf Jahren ist Schluss - Daniel Weber hört beim VfR Garching am Ende der Saison als Chefcoach auf. Zur neuen Saison - und hoffentlich nach gelungenem Klassenerhalt - steht dann ein neuer Trainer an der Seitenlinie: Philipp Bönig, 39 Jahre, gebürtiger Erdinger. Insgesamt 28 Bewerber meldeten sich auf die Stellenausschreibung des VfR - von Trainern mit B-Lizenz aus der Region bis zu Ex-Profis und ausländischen Trainern war alles dabei, berichtete der neue Sportdirektor Ludwig Trifellner. Fünf Bekannte aus seinem eigenen Netzwerk sah er sich genauer wie an.

„Wie bei DSDS - nur ohne Singen“, erklärte Trifellner. Darunter war eben auch Philipp Bönig, den Trifellner beobachten ließ. „Es gibt Trainer und Trainierer“, begründet er seine Entscheidung. Trainierer würden bei den kleinsten Planänderungen schon Probleme haben, Trainer würden Lösungen finden. Und Böning sei vom Typ her ähnlich wie Daniel Weber: ruhig, seriös, immer auf der Suche nach neuen Wegen. Hinzu kommt, dass Bönig, zwei weitere Vorgaben erfüllt: Jung und aus der Region. „Das Gesamtpaket hat einfach bei Philipp gepasst“, fasst Trifellner zusammen. Bönig musste bei dem Angebot des Regionalligisten auch nicht lange überlegen: „Es ist eine Ehre und große Chance“, betont Bönig, der in seiner aktiven Zeit als Fußballprofi unter anderem von Pierre Littbarski und Peter Neururer trainiert wurde. Von 2001 bis 2003 spielte Bönig in Duisburg, von 2003 bis 2012 beim VfL Bochum. Seine Fußballkarriere startete der Außenverteidiger beim FC Bayern; dort kickte er sieben Jahre lang in der Jugend und in der Zweiten Mannschaft. 

Insgesamt absolvierte er 140 Erstligaspiele, 96 in der Zweiten Bundesliga, drei Länderspiele und zwei im UEFA-Cup. Unter dem heutigen Bundesliga-Trainer Thomas Doll holte er mit Ferencvaros Budapest den ungarischen Pokal. Beim Landesligisten Wolfratshausen startete Bönig dann seine Trainerkarriere. Mit Garching soll Bönig nun die erfolgreiche Arbeit Daniel Webers fortsetzen. „Ich hoffe, dass es eine längerfristige Sache“, sagt Präsident Uwe Cygan.

Quelle: freising-online

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