Gutes Ergebnis in Neufahrn

Hohe Beteiligung beim Volksbegehren Artenvielfalt

Eindeutige Entscheidung. Bereits zur Halbzeit war klar: Neufahrn schafft die Zehn-Prozent-Hürde.

Ende Januar begann die Unterschriftensammelaktion für das Volksbegehren „Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern“. Bereits zur Erstunterschrift hatten sich wichtige Vertreter des Bürgerbegehrens eingefunden. In Neufahrn bestand das VolksbegehrenTeam aus den Parteien B90/ Die Grünen, der ÖDP und der SPD.

Zusätzlich stand Martha Abel als Mitglied des LBV Freisings für den Vogelschutz.Elke Frenzel setzte sich ebenfalls als Vertreter des Bienenzuchtverein Massenhausen für Volksbegehren ein. In der gemeinsamen Imkerei mit Mann Alexander Frenzel dreht sich alles um die friedfertigen und leistungsfähigen Bienen, um damit einen Beitrag zur Erhaltung wichtigen Tiere zu leisten. Gemeinderat Florian Pflügler, der als einer der ersten für das Volksbegehren unterschrieb, betreute das Neufahrner Bündnis. 

Zur Halbzeit verkündete er stolz: „Neufahrn wird die zehn Prozent Hürde schaffen, momentan sind wir schon bei 9.3 Prozent.“ Allerdings bestand der Wunsch, über die Hürde zu kommen, um die abstimmungsschwachen Bereiche ausgleichen zu können. An vielen Ecken des Ortes machten sie sich deshalb bemerkbar. Die Plakatwerbungen und die persönlichen Gespräche mit den Bürgern sollten sich auszahlen: 20 Prozent der Wahlberechtigten haben am Ende für die „Artenvielfalt und Naturschönheiten in Bayern“ unterschrieben. Diese große Unterstützung von rund zweieinhalbtausend Wahlberechtigten hat es für ein Volksbegehren in Neufahrn noch nie gegeben. Diese überwältigende Zustimmung macht womöglich auch den Druck das Volksbegehren eins zu eins umzusetzen. 

Als das Neufahrner Volksbegehrensteam am Marktplatz unterwegs war, musste nur wenig erklärt werden. Stattdessen gaben die Bürger dem Team viel Lob und Motivation. Für dieses positive Erlebnis möchten sich alle Verantwortlichen herzlich bedanken.

Quelle: freising-online

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