Über die große Magie des Harzes

Erstlingswerk: Neufahrner Autor veröffentlicht sein Buch „Blutsbande“

Jürgen H. Mochs im Profil
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Motivshirts gehören zu Jürgen H. Mochs Erscheinungsbilds. Und auch der Wolf hat was Mystisches - genauso wie die „Blutsbande“

Der Neufahrner Jürgen H. Moch ist unter die Autoren gegangen. Vor kurzem erschien sein erstes Buch „Blutsbande“, der erste Teil einer Trilogie.

Ja was ist Jürgen H. Moch nun eigentlich? Norddeutscher aus dem platten Land um Oldenburg, stammt er aus dem Harz oder ist er ein Zuagroasta aus Neufahrn? Alles stimmt gleichzeitig, und vor allem ist Moch ein echter Fantasy-Fan. Und nicht nur das, er erschafft, erlebt und lebt Fantasy-Geschichten. So in seiner Studienzeit im mitteldeutschen Harz, in einer aktiven Community in München - und auch als fantasievoller Autor. Drei Jahre hat es gedauert, bis er nun sein Erstlingswerk „Blutsbande“ in Händen hält und in den Buchläden findet. Knapp 700 Seiten hat der „Klopfer“, wie Moch, der in Neufahrn als Turntrainer gut bekannt ist, augenzwinkernd sagt.

Moch brauchte diesen Platz, um seine mysteriöse Geschichte rund um die drei Hauptdarsteller Elisabeth, Sabine und Theobald zu erzählen. Sie trägt sich im Harz zu, dort wo Moch seine Studienzeit verbracht und zahlloses Stunden in Fantasy-Rollenspielen als „Meister“ verbracht hat. Der Beruf verschlug ihn nach Neufahrn, die Magie seiner zweiten Heimat nach seinem Geburtsort Neustadt und dann nach Großenkneten im Oldenburgischen hat ihn aber nie losgelassen, und mittelfristig soll es für ihn und seine Familie auch wieder zurück gehen in den Harz: „Jede Menge Schriftsteller haben über diese Gegend geschrieben. Der Harz steckt voller Mythen und Sagen. Er ist ein Schmelztiegel an Menschen, und dieses Völkchen hat einen ganz eigenen Humor.“

„Blutsbande“: Harzmagie in einem Buch eingefangen

Und so ist sein erster Roman „Blutsbande“ auch in der Reihe „Harzmagie“ erschienen. Im Ersinnen von „Plots“ ist Jürgen H. Moch ohnehin Profi. Als Spielleiter von Rollenspielen kreierte er schon immer fantastische Welten und musste auf Entwicklungen darin auch stets spontan reagieren und neue Herausforderungen für seine Mitspieler finden. Übrigens anders als in Computerspielen, in denen aus technischen Ursachen nur eine begrenzte Zahl unterschiedlicher Aktionen möglich ist. „Ich habe mir meine Fantasie bewahrt“, sagt der IT-Projektleiter und hat mit „Blutsbande“ eine komplexe und verwobene Geschichte geschrieben, die in einer Trilogie enden wird, das hat er sich vorgenommen.

Und eine, die ankommt, denn während des gesamten Entstehungsprozesses hat sich Moch Rückmeldungen von Fantasyfans geholt - und auch von Experten auf verschiedensten Gebieten, die auch kleinste Details korrigierten. „Es solte eine gute Geschichte werden. Und mit diesen Reaktionen bin ich als Autor mitgewachsen“, sagt er. Moch hat sogar seinen zunächst zweifelnden Verleger überzeugt. Ständig hielt der ihn auf dem Laufenden über seinen Lesefortschritt. Es war ein kurzer Prozess, das Verleger-Fazit: Wer dieses Buch in die Hand nimmt, kann es nicht mehr weg legen. „Blutsbande“ ist bereits online überall erhältlich, und auch bei „Verena liest“ in Neufahrn liegt Jürgen H. Mochs Erstlingswerk aus.

Auch interessant: In Neufahrn wurde vor kurzem eine neue Ortstafel angebracht, ein langer Wunsch des ISEK-Beirats. Eine Idee, die auch vom Bürgerhaushalt hätte kommen können, für den die Neufahrner Bürger aktuell abstimmen können.

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