Hagel und Gewitter wüten im Landkreis

Neufahrn wird weggespült

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Viel zu tun hatte die Neufahrner Feuerwehr beim bekämpfen der Unwetterschäden.
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Das gestrige Unwetter hat Neufahrn voll erwisch. Die Feuerwehr war stundenlang im Einsatz; insgesamt gab es 27 Einsätze, der erste Alarm ging um 18. 21 Uhr ein. Es waren zwölf Einsatzfahrzeuge im Einsatz - die sechs Einsatzfahrzeuge aus Neufahrn wurden freundlicherweise von drei Fahrzeugen aus Dietersheim, zwei Fahrzeugen aus Mintraching und einem Fahrzeug aus Massenhausen unterstützt.

 Insgesamt waren 91 Feuerwehrmänner im Einsatz! Vollgelaufene Keller, teils erheblich unter Wasser stehende Tiefgaragen und umgestürzte Bäume auf Straßen und auch Häuser waren gestern das Einsatzspektrum. Mit Hochleistungs-Saugern, Wasserpumpen und Motorsägen, einer Drehleiter und einem Radlader der Firma Eckl rückten die Feuerwehr den Problemen zu Leibe. Besondere Gefahr ging von einem entwurzelten Baum in der Albert-Einstein-Straße in Neufahrn aus, der auf die Hausecke der Hauseigentümerin gefallen war, sich dort glücklicherweise verfing und nun beim weiter Umstürzen ein Nachbargebäude bedrohte. Erst nach Mitternacht war die Einsatzbereitschaft wieder hergestellt und jeder konnte erschöpft nach Hause gehen. Viel Lob gab es von der Bevölkerung und das hat der Feuerwehr, wenn man ehrlich ist, auch mal gut getan! 

Doch auch heute haben die Feuerwehren mit den Nachwirkungen des Unwetters zu kämpfen. Als der Kommandant der Neufahrner Feuerwehr Reinhold Kratzl gegen 8.30 Uhr einen Blick auf die Kirchturmuhr der Neufahrner Wallfahrtskirche St. Wilgefortis warf, bemerkte er, dass der große Zeiger angebrochen war und auf den Gehweg herabzustürzen drohte. Umgehend ließ er von der Rettungsleitstelle in Erding die eigene Feuerwehr alarmieren und der Zeiger konnte mittels der 32 Meter langen Drehleiter sicher geborgen werden. „Pfarrer Wolfgang Lanzinger, Kirchenpfleger Ernest Lang und Kommandant Kratzl waren sichtlich froh über den glimpflichen Ausgang, denn es wäre schon ein besonders tragisches Unglück, wenn jemand ausgerechnet durch den herabfallenden Zeiger einer Kirchturmuhr das Zeitliche hätte segnen müssen“, so der Feuerwehr-Pressesprecher Jens Lentrodt.

Quelle: freising-online

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