Schüler sind nun noch besser ausgestattet

Großzügige Gabe: Servet Tuncaloglu spendet 2500 Masken an die Neufahrner Schulen

Neufahrn Bürgermeister Franz Heilmeier Maskenspende braune Kartons
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Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier nimmt gemeinsam mit Margit Schulan (Grundschule am Jahnweg)und Elke Horn (Grundschule am Fürholzer Weg) die Spende von Servet Tuncaloglu entgegen. Herzliche Grüße Norbert Hörpel

Drei Neufahrner Schulen haben insgesamt eine Spende von 2500 Mund-Nasen-Masken erhalten. Damit können sie jetzt die Schüler mit Wechselmasken ausstatten.

Servet Tuncaloglu, Inhaber eines Textilgroßhandels, hat den beiden Neufahrner Grundschulen am Fürholzer Weg und am Jahnweg sowie der Jo-Mihaly-Mittelschule insgesamt 2500 Mund-Nasen-Masken für die Schulkinder gespendet. „Ich wollte einfach was Gutes tun, und nachdem ich die Masken auf Lager hatte, wollte ich diese spenden und ich freue mich, dass die Masken in die richtigen Hände kommen“, betonte er bei der Übergabe am Freitag in der Grundschule am Fürholzer Weg.

Die Corona-Pandemie habe nicht nur manche schlechten, sondern vor allem auch viele gute Verhaltensweisen an den Tag gebracht, wie man es an der Spende von Servet Tuncaloglu sehen kann, betonte Neufahrns Bürgermeister Franz Heilmeier (Bündnis90/Die Grünen) bei der Übergabe und bedankte sich besonders für die Spende. Dass sie die Masken gut gebrauchen können, bestätigte sowohl Eleke Horn, Schulleiterin der Grundschule am Fürholzer Weg als auch ihre Kollegin Margit Schulau von der Grundschule am Jahnweg. Immer wieder kämen Schüler ins Sekretariat, weil sie ihren Mund-Nasen-Schutz zu Hause gelassen haben, oder weil beispielsweise ein Gummiband gerissen sei. Da die Schulkinder wegen der gestiegenen Infektionszahlen nunmehr den ganzen Tag über-auch während der Pausen oder beim Schulsport in der Halle- eine Maske tragen müssen, könne man sie nun mit einer Wechselmaske ausstatten, berichteten die beiden Schulleiterinnen weiter.

Dass nun auch die Schüler der Grundschulen eine Maske tragen müssen, habe bisher nicht dazu geführt, dass sich Eltern über Sinn oder Unsinn dieser Pflicht negativ geäußert hätten, fügten sie ergänzend hinzu. Dass dies wohl das kleinere Übel sei, hob auch Bürgermeister Heilmeier hervor. Er begründete dies damit, dass angesichts stetig steigender Infektionszahlen schon wieder über die Schließung von Schulen und Geschäften diskutiert würde. Und sollten die gespendeten Masken aufgebraucht sein, dürfen sich die Schulleiterinnen gerne wieder an Servet Tuncaloglu wenden. „Ich habe noch genügend Masken auf Lager, und wenn wieder welche gebraucht werden, lassen Sie es mich einfach wissen“, versprach er.

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