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Sozialstation Neufahrn: Adventsstandl-Entfall sorgt für finanzielle Einbußen - Spenden erwünscht

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Von: Lena Hepting

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Helmut Hinterberger, Karin Jordak, Beate-Frommhold-Buhl und Erich Molz vor der Sozialstation
Helmut Hinterberger, Karin Jordak, Beate-Frommhold-Buhl und Erich Molz bilden die Vorstandschaft der Sozialstation. © Hepting

Nach dem das Adventsstandl zum zweiten Jahr in Folge nicht statt finden kann, steht die Sozialstation wieder vor einer großen finanziellen Herausforderung.

„Es trifft uns schmerzlich“, bestätigt Helmut Hinterberger, der Leiter der Sozialstation. Mit der üppigen Spendensumme habe man große finanzielle Projekte stemmen können, das muss jetzt warten. Angedacht war eine Photovoltaikanlage am Dach der Sozialstation. Der Strom wird für den Fuhrpark benötigt, der mit E-Säulen für Elektroautos ausgestattet werden soll.

Natürlich sorgt die Spendensumme auch für eine längere und intensivere Betreuung der Bewohner. Aber um das weiter zu garantieren, habe man abspecken müssen. Statt am Personal und den Patienten wird jetzt in der Verwaltung gespart. Hier hilft die Vorstandschaft ehrenamtlich aus- ideal ist das nicht. Erfreulicherweise konnte mit dem Ersparten trotzdem ein Luftfilter für die Besucher der SENTA angeschafft werden. Hierbei war die Institution Vorreiter: Seit vergangenem November steht das Gerät im Aufenthaltsraum. Sicherheit wird bei allen Betreuungsangeboten der insgesamt 136 Patienten besonders groß geschrieben.

Die Mitarbeiter der Sozialstation haben eine Impfquote von 95 Prozent und lassen sich mehrmals die Woche testen. Außerdem gab es bereits zwei Impfaktionen für Patienten und Angehörige, die dritte folgt Mitte Dezember. Um den Patienten ein schönes Betreuungsangebot bieten zu können, ist die Sozialstation übrigens immer auf der Suche nach Pflegefachkräfte und Ehrenamtlichen Mitarbeitern. „Wir müssen an unserer Social-Media-Präsenz arbeiten und wären dankbar über jemanden, der hier affin ist“, erklärt Helmut Hinterberger.

Keine Weihnachtsstimmung am Marktplatz: Das Adventsstandl muss wieder ausfallen

So richtige Weihnachtsstimmung kann auch im Jahr 2021 in Neufahrn nicht aufkommen. Neben dem Entfall des Christkindlmarkts findet auch das Dezemberhighlight nicht statt: Das Adventsstandl. „Wir haben bis zum letzten Moment gehofft, dass es doch noch klappt“, erklärt Erich Molz. Er hilft seit Jahren ehrenamtlich beim Standl aus, das Ludwig Grundner ins Leben gerufen hat, grillt Würstchen oder verteilt Glühwein. Ein Hygienekonzept hätte es auch gegeben.

Erich Molz auf dem Marktplatz Neufahrn
Hier hätte es gestanden: Das Adventsstandl 2021! Erich Molz bedauert den erneuten Ausfall sehr und hofft auf ein Standl im nächsten Jahr. © Hepting

Tische wären weiter auseinander gestanden, statt einer Baumumrandung hätte es vermutlich einen Bauzaun und Einlasskontrollen gegeben. „Doch am Ende wären doch wieder zu viele Menschen am Tisch gestanden“, gesteht Molz. Der Gemeinschaftssinn war auch der Grund dafür, dass es sowohl dieses als auch vergangenes Jahr kein „Glühwein-To-Go“ Angebot gab. Man wolle schließlich mit Leuten zusammenkommen und am Ende wäre das vor dem „To-Go“ Ausschank geschehen. Besonders traurig ist allerdings Helmut Hinterberger, der Leiter der Sozialstation Neufahrn. Traditionell wäre der stolze Erlös an seine Institution gegangen. Auf diese Spende muss man in diesem Jahr also wieder verzichten. Alle Beteiligten sind jedoch sehr zuversichtlich auf ein Adventstandl 2022. Sollte die Pandemie nicht noch einmal die Pläne durcheinander bringen...

Wer der Sozialstation finanziell unter die Arme greifen möchte, kann das unter folgendem Spendenkonto tun:

Spendenkonto:

VR-Bank Ismaning Hallbergmoos Neufahrn

IBAN: DE177009 3400 0006 4225 00

BIC: GENODEF1ISV

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