Studentische Projektarbeit

Gedankenspiele für OMG-Campus

Der OMG- Campus, vor allem die „Hundewiese“, ist ein Sorgenkind der Schüler, Lehrer und Eltern. „Und ich bleibe bei dem Wort Hundewiese, weil sich da nämlich nur Hunde wohlfühlen, aber nicht meine Schüler“, betonte Schulleiter Franz Vogl.

Um so dankbarer war er, dass sich die Landschaftsarchitektur-Studenten der Hochschule Weihenstephan-Triesdorf in einer Projektarbeit mit der Neugestaltung des Campus beschäftigten und zwei Entwürfe in einer Präsentation nicht nur der Schulgemeinde, sondern auch Zweitem Bürgermeister Hans Mayer vorstellten. „Wir möchten aus der Hundewiese ein echtes Wohlfühl-Areal machen und ich garantiere, dass 2016 irgendetwas von den Plänen umgesetzt wird“, fügte Vogl an. Denn so toll die Pläne der Studenten sind, finanziert werden kann keiner davon. „Es sei denn, es kommt jemand und gibt mir ein paar Millionen“, scherzte der Schulleiter, der jedoch auf mindestens 50000 Euro Zuschuss aus der Haushaltssitzung im kommenden Jahr hofft. „Ich werde mich massiv dafür einsetzen“, verspricht er. Nach einer Bestandsaufnahme in ihrem dritten Semester, zu der unter anderem auch eine ausführliche Befragung der Schüler, Lehrkräfte und Eltern zählte sowie eine Analyse des Geländes, entwickelten die angehenden Landschaftsarchitekten elf Konzepte, von denen zwei zu Entwürfen weiter ausgearbeitet wurden. Diese beiden Entwürfe stellten sie vergangene Woche im Oskar-Maria-Graf-Gymnasium vor. Der erste Entwurf der Studierenden hieß „Insel-Campus“, der aus dem OMG kein Urlaubsparadies machen wollte, aber dennoch Nischen schaffen soll, in die sich die Schüler gerne hinbegeben. Der zweite Entwurf „Unser Campus“ wollte aus dem Schulgelände eine Einheit machen. Beiden Entwürfen gemein war eine Abgrenzung des Schulgeländes, welche die Fußgänger und Hundebesitzer daran hindern soll, die Wiese weiter als Hundeklo zu benutzen. Auch sollten mehr Sitzgelegenheiten geschaffen werden, vor allem rund um die Mensa, und mehr Möglichkeiten für Sport und Spiel in Freistunden. Denn der Innenhof sei nur während der Pausen nutzbar, da ansonsten die Lärmbelästigung für die Schüler ohne Freistunde zu groß sei. Als möglicher Plan könnten die Studenten etwa in ihrem nächsten Semester erneut an das OMG zurück kehren und die ein oder andere Idee verwirklichen. Die Schüler, Lehrkräfte und Eltern würde es sicher freuen.

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