Zwischen der Raststätte Fürholzen und der Anschlussstelle Allershausen

Tödlicher Verkehrsunfall auf der A9 - Neufahrner Feuerwehr am Einsatz beteiligt

Auf der A9 kam es zu einem tödlicher Verkehrsunfall zwischen der Raststätte Fürholzen und der Anschlussstelle Allershausen.

Landkreis- Aus noch ungeklärter Ursache kam der Fahrer eines PKW auf derA9 ins Schleudern und touchierte dabei die Leitplanke so unglücklich, dass sein Fahrzeug abhob, sich mehrmals überschlug und schließlich auf dem Dach liegen blieb. Der Fahrzeugführer wurde aus dem Fahrzeug geschleudert. Sein Unglücksfahrzeug kollidierte mit mindestens zwei weiteren Fahrzeugen, darunter ein LKW, wobei der genaue Unfallhergang noch völlig unklar ist. Insgesamt waren 11 Fahrzeuge in den Unfall verwickelt, die meisten wurden allerdings durch umherliegenden Teile beschädigt.

Der aus seinem Fahrzeug geschleuderte Patient war so schwer verletzt, dass noch an der Unfallstelle mit Wiederbelebungsmaßnahmen begonnen werden musste. Unter Fortführung dieser Maßnahmen wurde er vom Rettungshubschrauber Christoph München in eine Münchener Klinik geflogen, wo er trotz intensivmedizinischer Behandlung in der Nacht seinen schwersten Verletzungen erlag. Drei weitere, leicht verletzte Personen, wurden in umliegende Krankenhäuser verbracht. 

Nachdem zunächst unklar war, ob möglicherweise weitere Personen im Unfallfahrzeug gesessen haben könnten und auch aus dem Fahrzeug geschleudert wurden, suchte ein Polizei-Hundeführer die Unfallstelle mit seinem vierbeinigen Kollegen ab. Unterstützt wurde er dabei von einem mit einer Wärmebildkamera ausgerüsteten Polizeihubschrauber. 

Die Suche verlief jedoch negativ und so darf davon ausgegangen werden, dass der Fahrzeugführer alleine im Fahrzeug gesessen haben sollte. Die genaue Unfallursache ist nun Aufgabe polizeilicher und gerichtsmedizinischer Untersuchungen. Am Einsatz beteiligt waren die Feuerwehren von Eching, Dietersheim und Neufahrn mit zahlreichen Fahrzeugen und Einsatzkräften sowie die Feuerwehr-UG-ÖEL Süd (Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung) des LK Freising, Polizei, Rettungsdienst, Notärzte und die Autobahnmeisterei. 

Ebenfalls alarmiert und vor Ort waren zwei Kreisbrandmeister, der Kreisbrandinspektor, der Kreisbrandrat und ein Fachberater des THW. Die Autobahn war vier Stunden für den Verkehr gesperrt bevor sie wieder freigegeben werden konnte

Quelle: freising-online

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