Internet-Satelliten

Start der neuen „Starlink“-Satelliten von SpaceX erneut verschoben - Unternehmen äußert sich

Mehr als 500 „Starlink“-Satelliten hat SpaceX bereits gestartet. Am Samstag hätten weitere folgen sollen, taten es aber nicht. Jetzt äußert sich das Unternehmen.

  • Die „Starlink"-Satelliten* von SpaceX* und Elon Musk sind immer wieder am Nachthimmel zu sehen.
  • Wie auf einer Perlenschnur ziehen die Satelliten aufgereiht als Lichterkette über den Himmel.
  • Erfahren Sie, wie Sie die „Starlink“-Satelliten am Himmel sehen können und was hinter dem Projekt von Elon Musk steckt.

Update vom 12. Juli 2020, 18.34 Uhr: Nachdem der Start der „Starlink“-Satteliten am Samstag erneut verschoben werden musste, sucht SpaceX nach eigenen Angaben nach einer Möglichkeit für einen erneuten Startversuch. Warum genau der Start abgebrochen wurde, gab das Unternehmen nicht bekannt. Von Seiten von SpaceX hieß es lediglich, dass jetzt mehr Zeit für Checkups zur Verfügung stehe.

Update vom 10. Juli 2020, 17.15 Uhr: Der kurzfristig abgesagte Start von 57 „Starlink“-Satelliten soll nach Angaben von SpaceX am Wochenende nachgeholt werden. Am Samstag, den 11. Juli 2020 um 16.54 Uhr deutscher Zeit sollen die Satelliten und zwei Satelliten eines SpaceX-Kunden ins All geschossen werden.

„Starlink"-Start von SpaceX kurzfristig abgebrochen und verschoben

Update vom 08. Juli 2020, 18.05 Uhr: Kurz vor dem geplanten Start der nächsten „Starlink"-Satelliten von SpaceX wurde der Termin aufgrund des Wetters abgesagt. Das teilte SpaceX auf seinem Twitter-Account mit. Wann die Satelliten nun ins All geschossen werden, steht noch nicht fest.

Update vom 08. Juli 2020, 14.00 Uhr: Heute Nachmittag sollen die nächsten „Starlink“-Satelliten von SpaceX ins All geschossen werden. Geplant ist der Start für 17.59 Uhr (deutsche Zeit) vom Kennedy Space Center an der Space Coast in Florida. Neben 57 „Starlink“-Satelliten sind nach Angaben von SpaceX auch zwei Satelliten von BlackSky, einem SpaceX-Kunden dabei. Diese beiden Satelliten sollen etwa eine Stunde nach dem Start ausgesetzt werden. Die 57 „Starlink"-Satelliten sollen etwa eine halbe Stunde später - also etwa eineinhalb Stunden nach dem Start ausgesetzt werden.

Alle „Starlink“-Satelliten, die beim heutigen Start dabei sind, haben nach Angaben von SpaceX eine Art „Visier“ dabei, das die Sonne daran hindern soll, auf die hellsten Teile der Satelliten zu treffen. Diese Änderung an den Satelliten ist ein Versuch von SpaceX, die "Starlink"-Satelliten am Himmel weniger auffällig zu machen. Seit dem ersten "Starlink"-Start im Mai 2019 kritisieren Astronomen SpaceX, dass die Satelliten am Himmel stören - und zwar nicht nur Menschen, die den Himmel mit bloßem Auge betrachten, sondern auch Profiastronomen, die mit sensiblem Werkzeug arbeiten.

„Starlink“-Überflüge am Himmel zu sehen - so beobachten Sie die SpaceX-Satelliten

Update vom 07. Juli 2020, 14.25 Uhr: Bevor morgen die nächste „Falcon 9“-Rakete mit „Starlink“-Satelliten vom Kennedy Space Center in Florida startet, hier ein Blick auf die nächsten gut sichtbaren „Starlink“-Überflüge (für den Beobachtungsort Frankfurt/Main):

  • 7. Juli 2020, 22.32 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 8. Juli 2020, 1.44 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 9. Juli 2020, 0.44 Uhr: Von Nordwesten nach Osten
  • 9. Juli 2020, 23.44 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 10. Juli 2020, 1.20 Uhr: Von Westen nach Südwesten
  • 11. Juli 2020, 0.20 Uhr: Von Westen nach Osten

„Starlink“-Satelliten von SpaceX: Nächster Starttermin steht fest

Update vom 01. Juli 2020, 8.55 Uhr: Nachdem gestern Abend eine „Falcon 9“-Rakete von SpaceX mit einem GPS-Satelliten gestartet ist, steht nun der bereits mehrfach verschobene zehnte „Starlink“-Start als nächstes auf dem Programm. Am 8. Juli 2020 gegen 18 Uhr deutscher Zeit sollen die „Starlink“-Satelliten vom Kennedy Space Center in Florida starten. Das ist leider zu früh am Tag, um die Satelliten anschließend bei einem ihrer ersten Überflüge am Himmel von Deutschland zu beobachten - der Himmel ist um diese Zeit schlicht und ergreifend noch zu hell.

538 operative "Starlink"-Satelliten von SpaceX umkreisen die Erde

Starlink 9nächster Starttermin: 8. Juli 2020, 18 Uhr
Starlink 8Start am 13. Juni 2020, 58 „Starlink“-Satelliten
Starlink 7Start am 4. Juni 2020, 60 „Starlink“-Satelliten
Starlink 6Start am 22. April 2020, 60 „Starlink“-Satelliten
Starlink 5Start am 18. März 2020, 60 „Starlink“-Satelliten
Starlink 4Start am 17. Februar 2020. 60 „Starlink“-Satelliten
Starlink 3Start am 29. Januar 2020, 60 „Starlink“-Satelliten
Starlink 2Start am 7. Januar 2020, 60 „Starlink“-Satelliten
Starlink 1Start am 11. November 2019, 60 „Starlink“-Satelliten
StarlinkStart am 24. Mai 2019, 60 „Starlink“-Test-Satelliten

Wer in den kommenden Tagen hingegen lange wach bleibt oder sehr früh aufsteht, kann einen Blick auf ältere „Starlink“-Satelliten am Himmel über Deutschland erhaschen. Die besten Beobachtungszeiten für den Standort Frankfurt/Main:

  • 1. Juli 2020, 23.51 Uhr: Von Südwesten nach Nordosten
  • 2. Juli 2020, 4.38 Uhr: Von Nordwesten nach Südosten
  • 2. Juli 2020, 22.47 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 3. Juli 2020, 3.35 Uhr: Von Nordwesten nach Osten
  • 3. Juli 2020, 23.21 Uhr: Von Westen nach Nordosten
  • 4. Juli 2020, 4.09 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 4. Juli 2020, 22.20 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 5. Juli 2020, 3.09 Uhr: Von Nordwesten nach Südosten

SpaceX verschiebt Start der „Starlink“-Satelliten - bisher kein neuer Starttermin

Update vom 26. Juni 2020, 20.15 Uhr: Noch gibt es keinen neuen Starttermin für den zehnten „Starlink“-Start von SpaceX. Möglicherweise werden die 57 „Starlink“-Satelliten und drei Satelliten von BlackSky erst starten, wenn ein weiterer SpaceX-Start über die Bühne gegangen ist: Am 30. Juni um 21.55 Uhr soll eine „Falcon 9“-Rakete des Unternehmens einen GPS-Satelliten ins All transportieren. Bekanntgegeben hat SpaceX bisher jedenfalls nichts.

Wer die „Starlink“-Satelliten derzeit dabei beobachten will, wie sie ihre Bahnen am Nachthimmel ziehen, der muss lange wach bleiben: Erst weit nach Mitternacht sind gut sichtbare Überflüge der Satelliten zu erwarten:

  • 29. Juni 2020, 1.41 Uhr: Von Süden nach Osten
  • 30. Juni 2020, 1.53 Uhr: Von Westen nach Nordosten
  • 1. Juli 2020, 3.19 Uhr: Von Nordwesten nach Osten

SpaceX sagt Start von „Starlink“-Satelliten ab - neuer Termin noch nicht bekannt

Update vom 26. Juni 2020, 20.45 Uhr: Der „Starlink“-Start für den heutigen Abend wurde von SpaceX auf Twitter abgesagt. Einen neuen Starttermin hat das Unternehmen von Elon Musk bislang nicht bekanntgegeben.

SpaceX von Elon Musk will weitere „Starlink“-Satelliten ins All bringen

Update vom 26. Juni 2020, 17.42 Uhr: Heute Abend sollen zum 10. Mal „Starlink“-Satelliten von SpaceX mit einer „Falcon 9“-Rakete ins All befördert werden. Dieses Mal sind 57 „Starlink“-Satelliten und zwei kleine Satelliten von BlackSky an Bord der Rakete. 

Mit dem Start, der für 22:18 Uhr deutscher Zeit terminiert ist, wird SpaceX die Zahl der „Starlink“-Internetsatelliten im Orbit auf knapp 600 erhöhen. Die Satelliten dürften etwa 20 Minuten nach dem Start, also gegen 22:40 Uhr am Himmel über Mitteleuropa zu sehen sein. Der Satelliten-Start kann im Livestream verfolgt werden:

SpaceX verschiebt „Starlink“-Start erneut

Update vom 25. Juni 2020, 14.30 Uhr: Der zehnte Start von „Starlink“-Satelliten wird von SpaceX erneut verschoben. Der Satelliten-Start ist jetzt für den 26. Juni 2020 geplant, das Startfenster öffnet sich um 22.13 Uhr deutsche Zeit.

SpaceX will erneut 60 „Starlink“-Satelliten ins All bringen

Update vom 25. Juni 2020, 9.25 Uhr: Heute Abend sollen die nächsten bis zu 60 „Starlink“-Satelliten von SpaceX vom Kennedy Space Center in Florida ins All geschossen werden. Der Start der „Falcon 9“-Rakete mit den Satelliten ist für 22.39 Uhr (deutsche Zeit) geplant. Bereits etwa 20 Minuten später sollte der Satelliten-Zug am Himmel über Mitteleuropa zu sehen sein: Die „Starlink“-Satelliten dürften am westlichen Horizont auftauchen und wenige Minuten später den höchsten Punkt ihrer Flugbahn erreichen.

Die „Starlink“-Satelliten befinden sich so kurze Zeit nach dem Start noch relativ niedrig über der Erde: etwa 250 Kilometer sind sie hoch und werden deshalb ziemlich schnell unterwegs sein. Zu sehen sein werden die Satelliten als kurzer „Leuchtstab“, da die „Starlink“-Satelliten erst kurz vorher damit beginnen, sich zu trennen. Neben den Satelliten kann man möglicherweise auch die Oberstufe sehen und die Halterungen, die die Satelliten gehalten haben. Das Wetter dürfte in weiten Teilen Deutschlands* jedenfalls mitspielen.

Nächster „Starlink“-Start: SpaceX hat wieder zwei Kundensatelliten dabei

Update vom 23. Juni 2020, 11.15 Uhr: Der Start der nächsten „Starlink“-Satelliten wurde von SpaceX auf den 25. Juni verschoben, eine Uhrzeit ist noch nicht bekannt. Mit an Bord sein werden zwei Mikrosatelliten des US-Unternehmens BlackSky Global, sie nehmen am so genannten „Rideshare“-Programm von SpaceX teil. 

SpaceX macht Tempo: Nächster Start von „Starlink“-Satelliten bereits in Kürze

Update vom 19. Juni 2020, 16.15 Uhr: Nachdem die Corona-Krise das „Starlink“-Projekt von SpaceX im Frühjahr etwas ausgebremst hat, gibt das Unternehmen von Elon Musk jetzt Gas: Der nächste Start von 60 „Starlink“-Satelliten ist bereits für den 23. Juni geplant - nachdem die letzten Satelliten am 13. Juni ins All gestartet sind. Starten soll die „Falcon 9“-Rakete mit den Internet-Satelliten an Bord um 23.58 Uhr vom Startplatz 39A im Kennedy Space Center in Florida.

„Starlink“-Satelliten von Elon Musk: So können Sie die SpaceX-Satelliten beobachten

Noch vor dem Start der nächsten „Starlink“-Satelliten werden einige der künstlichen Himmelskörper wieder am Himmel über Deutschland zu sehen sein. Die besten Beobachtungsgelegenheiten in den kommenden Tagen:

  • 19. Juni 2020, 22.23 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten ziehen von Nordwesten nach Osten über den Himmel
  • 19. Juni 2020, 23.59 Uhr: Von Westen nach Südwesten sind die Internet-Satelliten von SpaceX zu sehen
  • 20. Juni 2020, 4.23 Uhr: Von Südwesten nach Osten - bei diesem Überflug sollten die Satelliten besonders hell zu sehen sein. Es handelt sich um die Satelliten, die erst vor einigen Tagen gestartet sind und die ihre Bahnhöhe noch nicht erreicht haben.
  • 20. Juni 2020, 22.59 Uhr: Von Nordwesten nach Südosten ziehen die „Starlink“-Satelliten am Himmel.
  • 21. Juni 2020, 4.25 Uhr: Die Satelliten bewegen sich am Himmel von Westen nach Nordosten.
  • 21. Juni 2020, 21.58 Uhr: Die SpaceX-Satelliten ziehen am Himmel von Nordwesten nach Osten.
  • 22. Juni 2020, 4.28 Uhr: Die Satelliten ziehen von Westen nach Nordosten.
  • 22. Juni 2020, 22.34 Uhr: Von Westen nach Südosten bewegen sich die „Starlink“-Satelliten am Himmel.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX immer wieder am dunklen Himmel zu sehen

Update vom 17. Juni 2020, 15.15 Uhr: Die vor einigen Tagen gestarteten „Starlink“-Satelliten von SpaceX steuern langsam ihre geplanten Umlaufbahnen an. Auch unabhängig davon sind derzeit immer wieder einige der Satelliten von SpaceX am Himmel über Deutschland zu sehen. Ein Überblick über die besten Beobachtungszeiten für „Starlink“-Satelliten in den kommenden Tagen (Beobachtungsstandort: Rhein-Main-Gebiet):

  • 17. Juni 2020, 22.47 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 18. Juni 2020, 0.22 Uhr: Von Westen nach Süden
  • 18. Juni 2020, 22.20 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 18. Juni 2020, 23.22 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 19. Juni 2020, 23.58 Uhr: Von Westen nach Süden
  • 20. Juni 2020, 22.58 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 21. Juni 2020, 4.26 Uhr: Von Südwesten nach Osten

Über 500 „Starlink“-Satelliten von SpaceX umkreisen die Erde

Update vom 14. Juni 2020, 14.40 Uhr: Der Start von „Starlink“-Satelliten wird für SpaceX immer mehr zur Routine: Nur etwa 10 Tage nach dem letzten Start einer „Falcon 9“-Rakete mit 60 „Starlink“-Satelliten ist am gestrigen Samstag wieder eine Ladung der Internet-Satelliten ins All geschickt worden. Dieses Mal waren an Bord der „Falcon 9“-Rakete 58 „Starlink“-Satelliten und drei „SkySat“-Erdbeobachtungssatelliten des US-Unternehmens „Planet“.

Das Unternehmen war damit der erste SpaceX-Kunde, der am so genannten „Rideshare“-Programm teilnahm, bei dem kleine Satelliten „per Anhalter“ bei einer SpaceX-Mission mitfliegen können. Der Vertrag dafür wurde erst etwa sechs Monate vor dem Start unterschrieben, hieß es im Vorfeld bei SpaceX. Mit dem Start der 58 „Starlink“-Satelliten befinden sich nach Angaben des Unternehmens jetzt 538 operative Satelliten für die „Starlink“-Konstellation im Erdorbit.

„Falcon 9“ bringt erneut „StarlinK“-Satelliten in Erdumlaubahn

Update vom 12. Juni 2020, 20.00 Uhr: Am Samstag (13.6.) ist der nächste „Starlink“-Start von SpaceX geplant. Dieses Mal werden jedoch nur 58 statt 60 der Internet-Satelliten an Bord der „Falcon 9“-Rakete sein. Außerdem werden im Rahmen des SpaceX-Rideshare-Programms drei „SkySat“-Erdbeobachtungssatelliten des US-Unternehmens „Planet“ mit dabei sein. Gestartet werden soll um 11.21 Uhr (dt. Zeit).

Wie man die „Starlink“-Satelliten von SpaceX am Himmel beobachten kann

Update vom 10. Juni 2020, 18.55 Uhr: Nachdem SpaceX es vor dem wichtigen Start der ersten bemannten Mission mit der „Crew Dragon“-Raumkapsel eher ruhig anging mit „Starlink“-Starts, geht es nun wieder mit dem vollen Programm weiter. Für den Juni sind noch drei Starts von weiteren „Starlink“-Satelliten geplant: Am 13. Juni (11.21 Uhr deutsche Zeit), am 23. Juni (0.20 Uhr deutsche Zeit) und am 30. Juni (gegen 22 Uhr deutscher Zeit) sind nach aktuellem Stand „Starlink“-Starts geplant.

Die bisher im All befindlichen Satelliten sind immer wieder am Himmel zu sehen. In den kommenden Tagen sollte es auffälligere „Starlink“-Sichtungen vor allem am späten Abend und in der Nacht zu sehen geben:

  • 10. Juni 2020, 23.23 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten fliegen von Westen nach Osten
  • 10. Juni 2020, 23.32 Uhr: Von Nordwesten nach Osten sind die Satelliten zu sehen
  • 11. Juni 2020, 1.19 Uhr: Die SpaceX-Satelliten fliegen von Süden nach Osten
  • 11. Juni 2020, 2.35 Uhr: Die Satelliten rasen von Westen nach Südosten über den Himmel
  • 11. Juni 2020, 22.23 Uhr: Von Südwesten nach Osten sind die „Starlink“-Satelliten als auffällige, schnelle Punkte zu sehen
  • 11. Juni 2020, 23.34 Uhr: Von Nordwesten nach Osten
  • 12. Juni 2020, 0.20 Uhr: Von Südosten nach Osten
  • 12. Juni 2020, 1.35 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 12. Juni 2020, 1.53 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 12. Juni 2020, 22.59 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 12. Juni 2020, 23.36 Uhr: Von Nordwesten nach Osten
  • 13. Juni 2020, 0.35 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 13. Juni 2020, 23.37 Uhr: Von Westen nach Osten
  • 13. Juni 2020, 23.52 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 14. Juni 2020, 1.11 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 14. Juni 2020, 4.40 Uhr: Von Westen nach Südosten

„Starlink“-Satelliten von Elon Musk und SpaceX auf dem Weg in die Umlaufbahn

Update vom 4. Juni 2020, 9.20 Uhr: In der vergangenen Nacht hat SpaceX erneut 60 „Starlink“-Satelliten ins All geschossen - damit befinden sich nun 540 der kleinen Internet-Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde. Unter den 60 neuen „Starlink“-Satelliten befindet sich auch ein besonderer Satellit, ein so genannter „Visor-Sat“. Er hat eine Art auffaltbaren „Sonnenschirm“*, mit dem verhindert werden soll, dass die am hellsten reflektierenden Stellen des Satelliten vom Sonnenlicht getroffen werden.

Amateurastronomen und Profis hatten SpaceX seit dem ersten „Starlink“-Start immer wieder dafür kritisiert, dass die Satelliten zu hell am Himmel zu sehen sind. SpaceX arbeitet mit Astronomie-Organisationen zusammen, um eine Lösung für dieses Problem zu finden. Im ersten Versuch startete SpaceX einen dunkel bemalten Satelliten ins All, nun wird versucht, das Sonnenlicht von den hell reflektierenden Stellen fernzuhalten. Die Astronomie-Community wartet gespannt darauf, ob dies gelingt.

„Starlink“-Satelliten von Elon Musk und SpaceX am Himmel zu sehen

Update vom 3. Juni 2020, 13.40 Uhr: In den kommenden Tagen könnte es wieder vermehrt zu Sichtungen von „Starlink“-Satelliten am Nachthimmel kommen. Zwar sind die meisten gut sichtbaren Überflüge der SpaceX-Satelliten noch zu sehr „ungemütlichen“ Uhrzeiten, doch die verschieben sich teilweise langsam in den späten Abend oder die frühe Nacht:

  • 3. Juni 2020, 4.30 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 4. Juni 2020, 3.31 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 5. Juni 2020, 0.39 Uhr: Von Südosten nach Osten
  • 5. Juli 2020, 23.39 Uhr: Von Südosten nach Osten
  • 6. Juni 2020, 3.07 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 6. Juni 2020, 4.24 Uhr: Von Westen nach Südosten
  • 7. Juni 2020, 2.09 Uhr: Von Südosten nach Osten

„Starlink“-Satelliten von SpaceX am frühen Morgenhimmel zu sehen

Update vom 31. Mai 2020, 20.20 Uhr: Der erste Teil der wichtigen SpaceX-Mission zur ISS ist geschafft, die Astronauten und die „Crew Dragon“ haben die ISS erreicht. Nun dürfte wohl bald der nächste „Starlink“-Start angesetzt werden. Bis es soweit ist, bleibt es dabei: Die „Starlink“-Satelliten von SpaceX sind derzeit hauptsächlich früh am Morgen am dunklen Himmel über dem Rhein-Main-Gebiet zu sehen. Die nächsten Beobachtungszeiten für die SpaceX-Satelliten:

  • 2. Juni 2020, 2.03 Uhr, von Süden nach Osten
  • 2. Juni 2020, 3.56 Uhr, von Süden nach Osten
  • 3. Juni 2020, 4.30 Uhr, von Südwesten nach Osten
  • 4. Juni 2020, 3.32 Uhr, von Südwesten nach Osten

SpaceX-Mission zur ISS hat Vorrang vor neuen „Starlink“-Satelliten

Update vom 28. Mai 2020, 14.50 Uhr: Nachdem der für den 27. Mai geplante Start der „Crew Dragon“-Raumkapsel von SpaceX* wegen schlechten Wetters abgesagt wurde, ist diese Mission bei SpaceX weiter im Fokus, der nächste „Starlink“-Start muss weiter warten. Einige der Internet-Satelliten, die sich bereits im All befinden, sind über dem Rhein-Main-Gebiet derzeit vor allem am frühen Morgen zu sehen. Die aktuellen Beobachtungstermine für „Starlink“-Satelliten von SpaceX:

  • 29. Mai 2020, 2.52 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 31. Mai 2020, 2.28 Uhr: Von Süden nach Osten
  • 1. Juni 2020, 4.44 Uhr: Von Südwesten nach Osten
Die Spur der „Starlink“-Satelliten von SpaceX ist in den Tagen nach ihrem Start hell und deutlich am Himmel zu sehen - Beobachter beschreiben sie als eine „Perlenkette“ am Himmel. (Archivbild)

SpaceX: „Starlink“-Satelliten am frühen Morgen am Himmel zu sehen

Update vom 27. Mai 2020, 16.10 Uhr: Bevor in den kommenden Tagen die „Starlink“-Satelliten von SpaceX wieder am Himmel zu sehen sind, steht ein Raketenstart bevor, der nichts mit den Internet-Satelliten zu tun hat. Am heutigen Mittwoch um 22.33 Uhr soll SpaceX erstmals Astronauten ins All transportieren*. Sie starten mit einer „Falcon 9“-Rakete; eine „Crew Dragon“-Raumkapsel soll sie zur ISS befördern.

Die nächsten Möglichkeiten, die „Starlink“-Satelliten im Rhein-Main-Gebiet zu sehen:

  • 28. Mai 2020, 3.50 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 29. Mai 2020, 2.52 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 31. Mai 2020, 2.28 Uhr: Von Süden nach Osten

„Starlink“-Satelliten von SpaceX live am Himmel zu sehen

Update vom 22. Mai 2020, 14.20 Uhr: In den kommenden Tagen sind die „Starlink“-Satelliten von SpaceX über dem Rhein-Main-Gebiet nur selten am Himmel zu sehen. Derzeit gibt es nur zwei Termine, an denen sie gesichtet werden können:

  • 24. Mai 2020, 4.38 Uhr: Von Südwesten nach Osten
  • 26. Mai 2020, 4.13 Uhr: Von Südwesten nach Osten

SpaceX: Nächster „Starlink“-Start abgesagt - bemannte Mission geht vor

Update vom 20. Mai 2020, 15.15 Uhr: Eigentlich sollten die nächsten 60 „Starlink“-Satelliten von SpaceX* bereits längst gestartet sein, doch der Start wurde verschoben. Zuerst wegen schlechtem Wetter, letztendlich aber, weil nicht mehr genug Zeit gewesen wäre, das Bergungsschiff „Of Course I Still Love You“ nach dem Auffangen des Boosters für den nächsten Einsatz vorzubereiten. Der steht nämlich bereits für kommende Woche an: Am 27. Mai 2020 will SpaceX erstmals Astronauten zur ISS transportieren* und für diese Mission, die möglichst nicht verschoben werden soll, wird das Bergungsschiff ebenfalls benötigt.

Update vom 15. Mai 2020, 14.50 Uhr: An diesem Wochenende sollen erneut 60 „Starlink“-Satelliten von SpaceX ins All geschossen werden. Geplant ist der Start der „Falcon 9“-Rakete mit den 60 Satelliten für Sonntagvormittag (17.5.). Wird der Start wie geplant durchgeführt und gelingt, sind 480 „Starlink“-Satelliten in Umlaufbahnen um die Erde unterwegs. SpaceX ist bereits seit einiger Zeit der Betreiber, der die meisten Satelliten kontrolliert.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX ziehen wie an einer Perlenschnur über den Himmel

Update vom 13. Mai 2020, 20.15 Uhr: Wer die „Starlink“-Satelliten von SpaceX am Nachthimmel beobachten will, bekommt in den nächsten Tagen wieder die Gelegenheit dazu. In den kommenden Nächten ziehen die hell leuchtenden Satelliten - wie an einer Perlenschnur aufgereiht - als Lichterkette über den Himmel. So können Sie die Satelliten im Rhein-Main-Gebiet am Himmel sehen:

  • 13. Mai 2020, 23.01 Uhr: Die Satelliten-Kette fliegt von Westen nach Südosten
  • 14. Mai 2020, 23.37 Uhr: Die „Starlink“-Satelliten rasen von Westen nach Südwesten
  • 15. Mai 2020, 22.37 Uhr: Die SpaceX-Satelliten fliegen von Westen nach Südosten
  • 17. Mai 2020, 22.13 Uhr: Die Satelliten sind von Westen nach Südosten zu sehen

Für andere Beobachtungsstandorte können Sie sich mit Hilfe dieses Tools die besten Beobachtungszeiten für die „Starlink“-Satelliten errechnen lassen.

„Starlink“-Satelliten von Elon Musk immer wieder hell am Himmel zu sehen

Erstmeldung vom 13. Mai 2020: Seit April 2020 sind 420 „Starlink“-Satelliten von SpaceX in Umlaufbahnen um die Erde unterwegs - und die Zahl soll bald weiter ansteigen: Am 17. Mai 2020 sollen die nächsten 60 Internet-Satelliten von einer „Falcon 9“-Rakete von SpaceX ins All gebracht werden. Insgesamt hat SpaceX, das private Raumfahrtunternehmen von Elon Musk, Genehmigungen für bis zu 12.000 der kleinen Satelliten, die für schnelles Internet aus dem All sorgen sollen. Anträge für weitere 30.000 dieser Satelliten sind gestellt.

„Starlink“-Satelliten von SpaceX ziehen wie eine „Lichterkette“ über den Nachthimmel

Die „Starlink“-Satelliten sind immer wieder am dunklen Himmel über Deutschland zu sehen: Wie eine „Lichterkette“ ziehen sie über den Nachthimmel und sorgen teilweise sogar für Meldungen bei UFO-Meldestellen. Dass die „Starlink“-Satelliten so auffällig sind, sorgt für Unmut. Astronomen und Sternengucker haben die Sorge, dass die SpaceX-Satelliten den natürlichen Sternenhimmel zerstören*. Betroffen sind nicht nur Hobby-Sternengucker oder beispielsweise Astrofotografen, sondern auch die professionelle Astronomie mit ihren großen Teleskopen.

Elon Musk und SpaceX haben mittlerweile Abhilfe versprochen: Nachdem Anfang des Jahres 2020 ein so genannter „DarkSat“, ein dunkel lackierter Satellit getestet wurde, sollen als nächstes „Sonnenschirme“ für die „Starlink“-Satelliten* getestet werden. Diese „Sonnenschirme“ sollen besonders helle Teile der Satelliten vor der Sonne abschirmen - so sollen die „Starlink“-Satelliten weniger hell am Himmel strahlen.

Welches Ziel Elon Musk und SpaceX mit den „Starlink“-Satelliten verfolgen

Doch welche Ziele verfolgen SpaceX und der exzentrische Unternehmer Elon Musk mit dem Projekt „Starlink“? Das Ziel von Elon Musk ist es, eines Tages Menschen zum Mars zu fliegen, die dort leben sollen. Aus diesem Grund hat er sein Raumfahrtunternehmen SpaceX gegründet, das mittlerweile nicht nur mit seine Recyling-Rakete „Falcon 9“ die Branche umgekrempelt hat, sondern in Kürze (geplant ist der 27. Mai 2020) als erstes privates Unternehmen Astronauten zur Internationalen Raumstation ISS fliegt. Es wäre der erste bemannte Raketenstart von US-Boden seit dem Ende der Space Shuttles im Jahr 2011.

Geld für die Mars-Pläne wollen Elon Musk und SpaceX mit Internet aus dem All verdienen. Das ist derzeit noch sehr teuer, soll durch das weltumspannende Netz von „Starlink“-Satelliten jedoch schneller und günstiger werden. In jedem Winkel der Erde soll so künftig schnelles Internet aus dem All verfügbar sein, so der Plan von SpaceX.

„Starlink“-Satelliten sind nach dem Start als „Lichterkette“ am Himmel zu sehen

Doch gleich nach dem Start der ersten 60 „Starlink“-Satelliten im Mai 2019 wurde klar: Die Satelliten sorgen nicht nur für schnelles Internet, sondern sind in gewissen Phasen auch sehr hell und deutlich am Himmel zu sehen. Für Aufsehen sorgte damals ein Video, das einen so genannten „Satellitenzug“ zeigte: Die 60 Satelliten zogen sehr dicht hintereinander und sehr hell strahlend über den Himmel. Im Laufe der Zeit erreichten die „Starlink“-Satelliten von SpaceX zwar ihre eigentlichen Umlaufbahnen und die „Lichterkette“ am Himmel zog sich auseinander, doch teilweise sind die Satelliten weiterhin hell und klar am Himmel zu sehen.

Da es Genehmigungen für insgesamt 12.000 „Starlink“-Satelliten gibt, haben nicht nur Freunde des Nachthimmels die Sorge, dass die SpaceX-Satelliten den natürlichen Sternenhimmel zerstören könnten. Gleichzeitig gibt es die Befürchtung, dass der Erdorbit durch die zahlreichen „Starlink“-Satelliten „vermüllt“ wird. Das könnte gefährliche Kollisionen von Satelliten verursachen und dadurch auch die bemannte Raumfahrt - etwa die ISS - gefährden. (Von Tanja Banner)

*fr.de und op-online.de sind Teil der bundesweiten Ippen-Digital-Zentralredaktion.

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