Massive neue Maßnahmen

Merkel mit peinlichem Fauxpas auf Corona-Gipfel? Experte lüftet jetzt Masken-Fehler - „So etwas gibt es nicht“

Gerade nach den neuerlichen, verschärften Corona-Maßnahmen sollte Politiker ihre Vorbildrolle Ernst nehmen. Ausgerechnet Angela Merkel passiert dabei - ungewollt - ein Fauxpas.

  • Bundesregierung und Ministerpräsidentin haben sich am Mittwoch (28.10.) auf neue, verschäfte Corona-Regeln geeinigt.
  • Zuvor hatte Angela Merkel vor einer zweiten Welle gewarnt.
  • Ausgerechnet die Bundeskanzlerin ist nun offenbar ungewollt ein Fehler unterlaufen.

Berlin - Nur keine zweite Pandemie-Welle. Das war das Ziel des Corona-Gipfels der Ministerpräsidenten mit Bundeskanzlerin Angela Merkel. Einschneidende Maßnahmen zur Eindämmung des Virus wurden beschlossen - von „Lockdown light“ oder „Wellenbrecher-Lockdown“ ist die Rede. Am Mittwoch (28.10.) haben die Bundeskanzlerin und die Länderchefs dann neue Corona-Maßnahmen beschlossen. Die Schulen und Kitas bleibe zwar offen, aber Restaurants und Bars müssen schließen.

Zudem ist der Aufenthalt in der Öffentlichkeit nur mit Angehörigen des eigenen und eines weiteren Hausstandes erlaubt. Maximal dürften sich dabei zehn Personen treffen. Auch werden die Bürger dazu aufgefordert, auf nicht notwendige private Reisen und Besuch - auch von Verwandten - zu verzichten. Um Vertrauen und vor allem Verständnis für die neuen, härteren Regeln zu bekommen, sollten Politiker nun mit gutem Vorbild vorangehen. Eigentlich.

Angela Merkel: Irritationen wegen Fake-Maske aus China

Denn ausgerechnet Angela Merkel soll laut Bild (Artikel hinter Bezahlschranke) beim Corona-Gipfel mit einer Fake-Maske aus China unterwegs gewesen sein. Die Zeitung hat Unregelmäßigkeiten bei ihrer FFP2-Maske festgestellt. Philipp Heymann (33), Geschäftsführer der Lindencare GmbH, Hersteller von medizinischer Schutzausrüstung, äußert sich gegenüber Bild wie folgt: „Die Maske, die die Bundeskanzlerin* trägt, ist augenscheinlich eine Fälschung, vermutlich aus China.“

Angela Merkel trägt beim Corona-Gipfel in Berlin eine vermeintliche Fake-Maske aus China

Als Beweis führt der Experte eine falsche vierstellige Prüfziffer an. FFP2-Masken erkenne man an eben jener vierstelligen Prüfnummer, die sich hinter dem CE-Zeichen befände: „Diese Ziffer ist verpflichtend in Deutschland, fehlt aber auf der Maske der Kanzlerin.“ Ein weiteres Detail lässt den Fachmann stutzig werden: „Merkels Maske ist sowohl mit der FFP 2 als auch der KN 95 Norm gekennzeichnet. So etwas gibt es nicht, dass sind unterschiedliche Normen bzw Baumuster. Das ist ungefähr so als ob auf einem Auto BMW UND Mercedes stehen würde.“

Angela Merkel: Trägt die Bundeskanzlerin eine falsche Maske aus China?

Eine Gefahr soll von der Bundeskanzlerin aber nicht ausgehen. Das bestätigt Hygiene-Experte Klaus Dieter Zastrow der Bild-Zeitung: „Vermutlich ist das eine viel zu teuer eingekaufte Maske aus China. Gefährlich ist die Maske nicht. Es geht um die Tröpfchen in der Luft, schlechter als eine selbstgenähte Maske wird sie nicht sein.“

Unglücklicher Zufall oder doch fehlende Vorbildfunktion von Merkel? Auf ihrem Instagram-Account verteidigte sie die neuen Corona-Maßnahmen: „Freiheit ist nicht, jeder tut, was er will, sondern Freiheit ist gerade jetzt Verantwortung, Verantwortung für sich selbst, für die eigene Familie, die Menschen am Arbeitsplatz und darüber hinaus für uns alle“, schreibt die Kanzlerin (oder lässt die Kanzlerin schreiben).

Rubriklistenbild: © Fabrizio Bensch/Reuters Pool/dpa/picture alliance

Auch interessant:

Kommentare