Berichte

Elitesoldat der Bundeswehr unter Rechtsextremismusverdacht suspendiert

+
Bundeswehr (Symbolbild).

Die Bundeswehr hat Medienberichten zufolge einen Soldaten der Elitetruppe KSK unter Rechtsextremismusverdacht suspendiert.

Wie die "Bild"-Zeitung und der "Spiegel" am Freitag berichteten, wurde gegen den Oberstleutnant ein Dienst- und Uniformverbot ausgesprochen. Der "Bild"-Zeitung zufolge fiel das KSK-Gründungsmitglied im Zuge der Ermittlungen gegen den rechtsextremen Bundeswehrsoldaten Franco A. auf, der einen Anschlag geplant haben soll.

In überwachten Telefonaten soll der KSK-Soldat sinngemäß gesagt haben, der Staat habe die Lage aufgrund der großen Zahl von Flüchtlingen nicht mehr im Griff. Deshalb müssten die Dinge nun selbst in die Hand genommen werden.

Dem "Spiegel" zufolge wird gegen den Oberstleutnant wegen der Verbreitung von "Rechtsextremismus in den sozialen Medien" ermittelt. Demnach war er aufgefallen, da er in einer geschlossenen Facebook-Gruppe Meinungsbeiträge postete, die das Gedankengut der sogenannten Reichsbürger wiedergaben.

Der Oberstleutnant habe in den Einträgen zum Beispiel die Abschaffung des Bundespräsidentenamts gefordert. "Reichsbürger" lehnen die Bundesrepublik als Staat ab und erkennen die Regierung nicht an.

afp

Auch interessant:

Meistgelesen

Brexit-Verzweiflung: Boris Johnsons Schwester zieht im TV blank - und schockiert Talkshow-Gäste
Brexit-Verzweiflung: Boris Johnsons Schwester zieht im TV blank - und schockiert Talkshow-Gäste
FDP
„Kein Mehrwert“ - Ostdeutsche CDU-Politiker wollen keine Merkel-Auftritte im Wahlkampf  
„Kein Mehrwert“ - Ostdeutsche CDU-Politiker wollen keine Merkel-Auftritte im Wahlkampf  
AfD
“Guttenberg hat die Bundeswehr zerstört“
“Guttenberg hat die Bundeswehr zerstört“
AfD
„Uferlos und exzessiv“: Pro Asyl schießt gegen Seehofers Gesetzentwurf 
„Uferlos und exzessiv“: Pro Asyl schießt gegen Seehofers Gesetzentwurf 

Kommentare