Typ CH-148 Cyclone

Nato-Hubschrauber nach Mittelmeer-Einsatz vermisst - Wrackteile gefunden

Nach einem Mittelmeer-Einsatz wurde ein Nato-Hubschrauber vermisst. Jetzt sollen Wrackteile gefunden worden sein. 

  • Nach einem Mittelmeer-Einsatz wurde ein Nato-Hubschrauber vermisst.
  •  Die Suche nach dem Helikopter des Typs CH-148 Cyclone der kanadischen Armee ist in vollem Gange. 
  • Nach Angaben der griechischen Armee sind Wrackteile gefunden worden. 

Ottawa - Bei einem Mittelmeer-Einsatz ist ein kanadischer Nato-Hubschrauber von den Radarschirmen verschwunden. Die Suche nach dem vermissten

Helikopter des Typs CH-148 Cyclone

sei im Gange, teilte die kanadische Armee in der Nacht zum Donnerstag mit. Nach Angaben der griechischen Armee sind Wrackteile gefunden worden. Diese seien „in der Kontroll- und Interventionszone Italiens“ im Ionischen Meer entdeckt worden, hieß es am Donnerstag aus griechischen Armeekreisen. Griechenland habe einen Marinehubschrauber entsandt, um sich an der Rettungsaktion zu beteiligen.

Nato-Hubschrauber abgestürzt? Offenbar Wrackteile gefunden

Der griechische Fernsehsender ERT berichtete, es sei „auch eine Leiche entdeckt worden“. Diese sei mit Wrackteilen des Hubschraubers „in internationalen Gewässern nahe der griechischen Insel Kefalonia“ gefunden worden. Die griechischen Militärkreise bestätigten diese Information zunächst nichts.

Der Nato-Hubschrauber war am Mittwoch bei einem Mittelmeer-Einsatz von den Radarschirmen verschwunden. Die kanadische Armee machte keine Angaben zur Zahl der Besatzungsmitlieder an Bord. Laut der griechischen Luftwaffe handelte es sich um eine sechsköpfige Crew.

Der Kontakt zu dem Hubschrauber sei abgebrochen, als sich dieser an Nato-Operationen vor der griechischen Küste beteiligt habe, hieß es in der Mitteilung der kanadischen Streitkräfte. Der Helikopter gehörte zu der kanadischen Fregatte „HMCS Fredericton“. Er hatte von dem Schiff zu einem Patrouillenflug abgehoben.

Nato-Hubschrauber nach Mittelmeer-Einsatz vermisst

Laut den Angaben der griechischen Luftwaffe verschwand der Hubschrauber nahe der griechischen Insel Kefalonia in internationalen Gewässern zwischen Griechenland und Italien vom Radar. An der Nato-Operation zur Gebietsüberwachung sind den Angaben zufolge auch italienische, griechische und türkische Verbände beteiligt.

Im August 2019 ist ein Hubschrauber der Bundeswehr über Niedersachsen abgestürzt. Es gab eine Tote und einen Schwerverletzten. Die Maschine war auf einem Übungsflug.

afp

Rubriklistenbild: © dpa / Maurizio Gambarini

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