Mehr US-Drohnenangriffe als je zuvor

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Ein undatiertes Handout der US Air Force zeigt eine Drohne vom Typ MQ-1 Predator.

New York - Der US-Geheimdienst CIA hat in diesem Monat mehr Drohnenangriffe gegen mutmaßliche Aufständische im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan geflogen als je zuvor.

Die “New York Times“ berichtete am Dienstag unter Berufung auf offizielle amerikanische Quellen, die Angriffe mit unbemannten Flugzeugen seien “drastisch“ verstärkt worden. Das sei Teil der Anstrengungen, den Taliban auf der pakistanischen Seite der Grenze zuzusetzen, von wo aus sie Angriffe auf US-Truppen in Afghanistan planen.

Die “New York Times“ schrieb, seit Monatsbeginn habe die CIA bereits 20 Angriffe mit Drohnen ausgeführt. Das sei mehr als doppelt soviel wie im Monatsdurchschnitt. Die Raketenangriffe spiegelten auch die wachsende Frustration in Afghanistan und den USA, dass die pakistanische Regierung nicht aggressiv genug gegen Aufständische in den Stammesgebieten an der Grenze vorgehe.

Nach Zählung der Nachrichtenagentur dpa kam es im September bis zum bislang letzten Angriff am Montag bereits zu mindestens 21 Drohnenangriffen. Dutzende mutmaßliche Aufständische wurden getötet. Im gesamten vergangenen Jahr wurden rund 75 solcher Angriffe im pakistanischen Grenzgebiet zu Afghanistan bekannt.

Die größte Militärparade der Welt

Moskau feiert den 65. Jahrestag des Sieges über Nazi-Deutschland. © dpa
Zur größten Militärparade der Welt auf dem Roten Platz in Moskau, zu der auch Kanzlerin Merkel eingeladen ist, kommen einige hochbetagte Herren. © dpa
Es sind die wenigen noch lebenden Veteranen des “Großen Vaterländischen Kriegs“. © dpa
Als die kleine Katja dem 85-jährigen Sergej Fjodorowitsch schüchtern eine Blume in die Hand drückt und leise “Danke“ murmelt, kommen dem Veteranen der Roten Armee die Tränen. © dpa
Stolz streckt der alte Herr am 65. Jahrestag des Sieges über Nazi- Deutschland die ordengeschmückte Brust vor. “Ich war in Berlin“, sagt er mit glänzenden Augen, als er durch die Gegend um die Moskauer Prachtstraße Twerskaja geht. © dpa
Sergej Fjodorowitsch gehört zu den letzten Überlebenden des blutigen Ringens. Natürlich hat er heute seine Galauniform angelegt. “Danke, Großvater, für den Sieg“, rufen ein paar angetrunkene Jugendliche im Stakkato. © dpa
Der 9. Mai ist der wichtigste Feiertag in den Ländern der früheren Sowjetunion. © dpa
Auf dem Roten Platz in Moskau marschieren mehr als 10 000 Soldaten aus Russland und den Ex-Sowjetrepubliken auf. © dpa
Auf der Ehrentribüne verfolgt auch Bundeskanzlerin Angela Merkel neben Russlands Regierungschef Wladimir Putin das Defilee. © dpa
Die Einladung gilt als Zeichen der Versöhnung. © dpa
Schweres Kriegsgerät rollt am Kreml vorbei. © dpa
Erstmals sind auch Einheiten der NATO-Mächte USA... © dpa
...Großbritannien (Foto) und Frankreich dabei. © dpa
Zum Abschluss spielen die internationalen Musikkorps die Ode “An die Freude“ von Ludwig van Beethoven. © dpa
Als schließlich mehr als 120 Bomber und Jagdflugzeuge im Tiefflug durch den strahlend blauen Himmel über der Hauptstadt düsen, strömen hunderte Menschen aus Cafés und Kneipen rund um die Prachtstraße Twerskaja. © dpa
Mit lauten “Hurra“-Rufen wollen Jung und Alt die Flugzeuge übertönen. Fotohandys und Kameras werden hochgestreckt. © dpa
In Moskau herrscht am Siegestag Stimmung wie auf einem Volksfest. © dpa
Die Einwohner genießen bei hochsommerlichen Temperaturen um 27 Grad das ungewohnte Gefühl, einmal über autofreie Straßen zu flanieren. Schon bald sind die ersten Kioske trocken gelegt. Mitarbeiter karren neue Bier- und Wasserpaletten heran. © dpa
Die größte Militärparade der Welt © dpa
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Offiziell verurteilt die Regierung in Islamabad die Angriffe mit Drohnen, unter der Hand duldet sie sie aber. Die pakistanische Armee lieferte den Amerikanern nach Angaben aus Sicherheitskreisen in der Vergangenheit Zieldaten für die Luftschläge. Die ferngesteuerten unbemannten Flugzeuge sind mit Raketen ausgerüstet.

Für heftige Proteste Islamabads am Montag hatten Hubschrauberangriffe der Internationalen Afghanistan-Schutztruppe ISAF im Grenzgebiet gesorgt, bei denen Dutzende Aufständische getötet worden waren. Die pakistanische Regierung drohte mit “entsprechenden“ Gegenmaßnahmen, sollten die Angriffe fortgesetzt werden.

“Diese Zwischenfälle sind ein klarer Verstoß gegen das UN-Mandat, auf dessen Grundlage die Internationale Afghanistan-Schutztruppe ISAF im Einsatz steht“, sagte Außenamtssprecher Abdul Basit in Islamabad. Diese Mandat ende an der afghanischen Grenze. Die NATO-geführte ISAF gab zwar Luftangriffe im Grenzgebiet zu, betonte aber in der Nacht zu Dienstag, zu keinem Zeitpunkt seien Bodentruppen auf pakistanisches Gelände vorgedrungen.

dpa

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