Sonntagsfrage

Umfrage: SPD-Vorsprung vor Union schrumpft

Merz
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Den designierten CDU-Chef Friedrich Merz wird es freuen: Die Union kommt in einer Umfrage näher an die SPD.

Im „Sonntagstrend“ liegt die SPD weiterhin vorne, büßt jedoch etwas ein. Von den Regierungsparteien wird neben der Bekämpfung der Pandemie, vor allem die Sicherung der Rente erwartet.

Berlin - Zum Jahreswechsel ist der Vorsprung der SPD vor der Union in einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Insa geschrumpft.

CDU und CSU können sich im „Sonntagstrend“ für „Bild am Sonntag“ gegenüber der Vorwoche um einen Prozentpunkt verbessern und kommen nun auf 24 Prozent. Die Sozialdemokraten liegen bei 27 Prozent - damit bleiben sie stärkste Kraft, büßen aber einen Punkt ein.

Die Grünen legen einen Punkt zu und erzielen 16 Prozent. Der dritte Regierungspartner der rot-grün-gelben Koalition, die FDP, verliert einen Punkt auf 10 Prozent. Die AfD kommt unverändert auf 11 Prozent, die Linke verharrt bei 5 Prozent.

Die SPD war bei der Bundestagswahl am 26. September mit 25,7 Prozent stärkste Kraft vor der CDU/CSU (24,1 Prozent) geworden. Auf Platz drei kamen die Grünen mit 14,8 Prozent vor der FDP mit 11,5 Prozent. Die AfD erzielte 10,3 Prozent. Die Linke erreichte nur 4,9 Prozent, hebelte aber dank dreier Direktmandate die Fünf-Prozent-Hürde aus und zog wieder ins Parlament ein.

Wichtigsten Themen 2022

In einer Insa-Umfrage zu den wichtigsten Themen, die die Bundesregierung 2022 anpacken muss, nannten die Befragten am häufigsten die Bekämpfung der Corona-Pandemie (61 Prozent) und die Sicherung der Rente (60 Prozent). Dahinter liegen die Themen Pflegenotstand, bezahlbarer Wohnraum, Energiepreise und Klimawandel. dpa

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