Live-Ticker zur Wahl

Bidens Vorsprung stabilisiert sich: Ex-Berater kritisiert Trump und zieht Vergleich zu Hitler

Wird Joe Biden der neue US-Präsident oder bezieht Donald Trump weitere vier Jahre das weiße Haus? In unserem Live-Ticker gibt es alle News und aktuelle Entwicklungen.

  • Live-Ticker zur US-Wahl 2020*: Hier finden Sie aktuelle Informationen und die Ergebnisse.
  • Neben dem US-Präsident wird auch der neue Kongress gewählt - sowie die Gouverneure und Parlamente.
  • Laufend trudeln Hochrechnungen ein und die Resultate diverser US-Staaten. Und die „Swing States“?
  • Eine Übersicht zu den Wahl-Ergebnissen in den einzelnen US-Bundesstaaten finden Sie in unserer Übersicht.

Update vom 7. November, 15.04 Uhr: Dieser News-Ticker ist beendet. Die Fortsetzung mit neuesten Informationen zur US-Wahl finden Sie hier.

Update vom 7. November, 10.04 Uhr: Die Zeichen auf einen Wahlsieg von Herausforderer Joe Biden verdichten sich. In der Nacht von Freitag auf Samstag konnte der 77-Jährige seinen Vorsprung in gleich zwei wichtigen Bundesstaaten ausbauen. In Georgia führt Biden nun mit über 7.000 Stimmen, in Pennsylvania sogar mit über 28.000 Stimmen. Sollte Pennsylvania für Biden deklariert werden, kommt der Demokrat auf 273 Wahlmänner und hätte die Wahl gewonnen. Im Falle von Georgia wären es 269 Wahlmänner für Biden. Somit wäre nur noch ein Patt für Donald Trump möglich.

US-Wahl 2020 live: Ehmaliger Trump-Mitarbeiter kritisiert Verhalten des Präsidenten

Update vom 7. November, 07.46 Uhr: Trumps ehemaliger Kommunikationsdirektor Anthony Scaramucci sprach bei CNN über Trumps verhalten während der Auszählung der US-Wahl und kritisiert, dass er eine Niederlage nicht einsehen können. „In Deutschland hatte Adolf Hitler als er nicht gewann alles unternommen, um das zu ändern.“ Schob aber schnell nach „Ich möchte ihn jetzt nicht mit Hitler vergleichen“.

Update vom 7. November, 6.53 Uhr: Joe Biden führt weiterhin in vier Staaten vor Präsident Donald Trump. In Georgia ist das Rennen noch am engsten, hier führt der Herausforderer laut CNN mit 4430 Stimmen. Deutlicher ist der Vorsprung Bidens in Nevada (22.657), Pennsylvania (28.833) und Arizona (29.861).

Update vom 7. November, 5.20 Uhr: Nicht nur bei der Wahl gibt es schlechte Nachrichten für das Donald Trump. Jetzt wurde auch noch sein Stabschef Mark Meadows positiv auf das Coronavirus getestet. Das berichtet CNN. Wann er sich angesteckt hat, ist aber bislang nicht bekannt. Der Sender berichtet auch, dass sich Meadows in den vergangene Tagen an zahlreichen Orten ohne Maske aufgehalten habe. So zeigte CNN Video-Aufnahmen bei denen er im Headquarter des Trump-Teams ohne Masken dicht zusammen mit zahlreichen anderen Menschen stand.

Wie die New York Times berichtet, infizierten sich neben Meadows vier weitere Personen, die im Weißen Haus arbeiten.

Update vom 7. November, 5.04 Uhr: Noch immer steht kein Sieger fest. Doch es sieht immer mehr nach einem Erfolg von Joe Biden aus. In Pennsylvania liegt Biden nach neuen Zahlen aus Pittsburgh gut 27.100 Stimmen vor Amtsinhaber Donald Trump. Etwa 90.000 Stimmen stehen noch zur Zählung aus. 

Auch in Georgia konnte Biden seinen sehr knappen Vorsprung auf rund 4400 Stimmen beinahe verdreifachen. In Arizona hingegen sank Bidens Vorsprung auf knapp unter 30.000 Stimmen. Etwa 173.000 Stimmen müssen hier noch ausgezählt werden.

Im Bundesstaat Nevada konnte Biden seineneinen Vorsprung auf gut 22.700 Stimmen verdoppeln.

Trump kocht Verschwörungstheorien auf: Supreme Court antwortet auf Klage - aber nicht wie erhofft

Update vom 7. November, 2.00 Uhr: Die Republikaner haben gerufen - der Oberste Gerichtshof hat nun geantwortet: Der Supreme Court hat laut einem Bericht des Senders CNN angeordnet, die nach dem Wahltermin eingetroffenen Briefwahlstimmen im umkämpften Pennsylvania gesondert zu behandeln. Sie sollen allerdings nicht, wie von Präsident Donald Trump erhofft, aus der Wertung genommen, sondern lediglich in einer eigenen Zählung erfasst werden. Dasselbe hatte zuvor bereits der Bundesstaat selbst als Maßgabe verkündet.

Trump hatte sich kurz zuvor selbst noch einmal auf Twitter zu Wort gemeldet - und in Worten mit leicht verschwörungstheoretischem Anklang seine Hoffnungen auf laufende Klagen bekräftigt. Die sind nun zumindest wieder gedämpft worden, wenngleich die angeordnete Praxis einen späteren Abzug der „späten“ Stimmen ermöglichen würde.

US-Wahl 2020: Trump richtet Warnung an Biden

Update vom 7. November, 00.45 Uhr: US-Präsident Donald Trump hat seinen bei der US-Wahl führenden Kontrahenten Joe Biden davor gewarnt, sich als Sieger der Abstimmung auszurufen. „Joe Biden sollte das Amt des Präsidenten nicht zu Unrecht beanspruchen. Ich könnte diese Behauptung auch machen. Gerichtsverfahren beginnen gerade erst!“, schrieb Trump am Freitag (Ortszeit) bei Twitter.

Biden führt während der noch laufenden Auszählung in einer Reihe entscheidender Bundesstaaten. Noch haben aber weder die großen TV-Sender, noch die Nachrichtenagentur AP einen Sieger ausgerufen. Trump hatte sich bereits in der Wahlnacht am Dienstag vorzeitig zum Sieger erklärt und in den Tagen danach mehrfach gefordert, die Auszählung solle gestoppt werden und auch rechtliche Schritten dazu eingeleitet. Biden hat für den Abend eine Rede an die Nation angekündigt.

Update vom 6. November, 21.30 Uhr: Die Anwälte der Republikaner von Pennsylvania fordern den Obersten Gerichtshof auf, dem Staat zu verbieten, die nach dem Wahltag eingegangenen Stimmzettel zu zählen. Das berichtet CNN. Der Außenminister von Pennsylvania hatte bereits angeordnet, die Stimmzettel vom 4. bis 6. November getrennt zu verwahren, für den Fall dass es Rechtsstreitigkeiten geben wird.

Update vom 6. November, 20.45 Uhr: Der frühere Wahlkampfstratege Mike Murphy sieht in den Wahlergebnissen inzwischen eine Niederlage für Trump. Die Lage in Arizona und Nevada bewertet der wegen seiner langem Erfahrung als Experte hochangesehene Murphy als Anzeichnen dafür, dass Biden gewinnen wird. „It‘s done“, twitterte er am Freitagabend.

US-Wahl 2020: Pennsylvania kündigt vagen Zeitrahmen bis zur Entscheidung an

Update vom 6. November, 19.15 Uhr: Gewinnt Joe Biden Pennsylvania, wäre klar: Er hat die Wahl für sich entschieden. Doch die Hoffnung auf ein Ergebnis noch am Freitag wurde nun getrübt. In einer Pressekonferenz gab die örtliche Wahlbehörde bekannt, dass noch rund 40.000 Stimmen ausgezählt werden müssen, was „mehrere Tage“ dauern könnte.

Aktuell liegt Biden dort mit 13.300 Stimmen vorn. Bei einem knappen Ergebnis würden die Stimmzettel erneut ausgezählt werden.

Update vom 6. November, 17.01 Uhr: Ein Sprecher der Biden-Kampagne, hat auf die geringe Bereitschaft Donald Trumps reagiert, eine mögliche Niederlage einzugestehen. „Wie wir am 19. Juli gesagt haben, wird das amerikanische Volk über diese Wahl entscheiden. Und die Regierung der Vereinigten Staaten ist perfekt in der Lage, Eindringlinge aus dem Weißen Haus zu eskortieren “, sagte Andrew Bates in einer Erklärung.

Außerdem kündigte der Secretary of State des Bundesstaates Georgia, Brad Raffensperger, eine Neuauszählung in Georgia an, sobald die Wahlhelfer einmal mit allen Stimmzetteln durch sind. Grund dafür sei das knappe Ergebnis derzeit. „Die Emotionen sind groß auf allen Seiten“, sagte Raffensperger außerdem. Biden führt aktuell mit 1579 Stimmen Vorsprung in Georgia, doch es seien noch 4169 Stimmen sowie 8890 Stimmen von im Ausland stationierten Soldaten ausstehend.

US-Wahl: Statement der Trump-Kampagne - „Wahl ist noch nicht vorbei“

Update vom 6. November, 16.16 Uhr: Bisher blieb es um Donald Trump an diesem Freitag eher ruhig, doch jetzt hat Matt Morgan von der Trump-Kampagne ein Statement abgegeben: „Diese Wahl ist noch nicht vorbei. Die falsche Projektion von Joe Biden als Sieger basiert auf Ergebnissen in vier Staaten, die weit vom Finale entfernt sind.“

Richtig ist, dass es noch lange kein Endergebnis dieser US-Wahl gibt. Es werden weiterhin in entscheidenden Staaten Stimmen ausgezählt. Doch dabei konnte Joe Biden in den letzten Stunde in zwei Staaten die Führung übernehmen und Donald Trump, wenn auch bisher sehr knapp, überholen. Natürlich kann sich dies noch einmal ändern. Zurzeit führt Biden von den noch offenen Staaten in Nevada, Arizona, Georgia und Pennsylvania; Trump in Alaska und North Carolina.

Morgen geht von einer Neuauszählung in Georgia aus, die möglich ist, wenn das vorläufige Endergebnis sehr knapp ausfällt. Dabei werde „der Präsident Trump letztendlich die Oberhand gewinnen“. In Pennsylvania gebe es viele Unregelmäßigkeiten. Diese Behauptung stellt die Trump-Kampagne immer wieder auf, ohne konkrete Beweise vorzulegen. Zwar gewann das Team eine lokale Klage, sodass ihre Wahlbeobachter nun näher an den Auszählung ran können, doch dem Team sei „wertvolle Zeit geraubt“ worden.

Live-Ergebnis aus Pensylvania: Biden führt US-Wahl an

Update vom 6. November, 15.07 Uhr: Es gibt neue Zahlen aus dem womöglich wahlentscheidenden Bundesstaat Pennsylvania: Nach neuesten Angaben von CNN liegt nun der Demokrat Joe Biden mit 5587 Stimmen vor Donald Trump. Für Trump ist es folgenreich für seine nun anscheinend schwindenden Siegchancen, diesen Staat mit 20 Wahlleuten nicht für sich zu entscheiden. Im Weißen haus ist es noch verdächtig ruhig. Eine Reaktion lässt auf sich warten. Das Problem für Trump: Wenn er Georgia und Pennsylvania verliert, kann er nach aktuellem Stand nicht mehr gewinnen.

Update vom 6. November, 14.07 Uhr: Donald Trump und sein Wahlkampfteam werden nicht müde zu behaupten, es gebe heftigen Wahlbetrug bei dieser US-Wahl. Doch konkrete Beweise für ihre Anschuldigungen konnten sie noch nicht vorlegen. Jetzt haben sie eine Hotline eingerichtet, um Zeugen zu gewinnen. Dort können Personen mutmaßliche Wahlbetrugsfälle melden. CNN schreit, es gebe sogar eine eigenen Raum im Trump-Hauptquartier in Arlington, der der Hotline gewidmet sei. Die Washington Times zitiert dazu Bill Stepien, den Kampagnenmanager von Trump: „Wir haben unzählige eingehende Anrufe von Menschen im ganzen Land erhalten, die über Betrug und Missbrauch berichten.“

Update vom 6. November, 13.16 Uhr: Am späten Abend (Ortszeit) sind vor einem Wahlzentrum im umkämpften Staat Pennsylvania zwei Männer festgenommen worden. Der Vorfall habe sich vor dem Convention Center in Philadelphia ereignet, wo immer noch Stimmen der US-Wahl ausgezählt werden. Zuvor soll es einen Hinweis gegeben haben, dass ein bewaffnete Gruppe auf dem Weg zum Wahlzentrum sei, berichtet etwa ein Reporter von CBS.

Update vom 6. November, 12.57 Uhr: Die Talkshow von Maybrit Illner beschäftigte sich Donnerstagabend ebenfalls mit dem knappen Rennen in den USA. Auch Trumps Ex-Berater John Bolton war zu Gast und kündigte an, die Republikaner würden noch eine fundierte Debatte über Donald Trump führen. Thomas Gottschalk kritisierte in der Runde jedoch nicht nur Trump, sondern auch seinen Herausforderer Joe Biden. Es fehle dem Demokraten an Strahlkraft und Intellekt*.

US-Wahl 2020: Für Donald Trump könnte es eng werden, wenn das Ergebnis so bleibt

Update vom 6. November, 11.53 Uhr: Was bedeutet der aktuelle Vorsprung von Joe Biden im US-Bundesstaat Georgia*? Zuerst einmal ist die Stimmdifferenz zurzeit noch so gering, dass er noch im statistischen Fehlerbereich liegen könnte. Stimmen werden weiter ausgezählt, daher bleibt das Rennen spannend. Doch wenn Donald Trump nicht die 16 Wahlleute von Georgia gewinnt, könnte es eng für ihn werden, erst recht wenn auch Arizona an Biden gehen sollte, wo der Demokrat derzeit laut CNN mit 50,1 Prozent zu 48,5 Prozent (Stand: 90 Prozent ausgezählt) führt. Dann wäre Trump chancenlos. In Georgia könnte es jedoch bei einem sehr knappen vorläufigen Endergebnis zu einer Neuauszählung kommen.

Außerdem ist ein Blick auf Pennsylvania wichtig. Dort kann Biden ebenfalls immer weiter aufholen. Diese 20 Wahlleute würden Biden sogar reichen, da ihm derzeit 17 Wahlleute zu den nötigen 270 Wahlleuten für den Sieg fehlen. Aus Pennsylvania werden in den nächsten ein bis zwei Stunden neue Zahlen erwartet.

Donald Trump wettert unterdessen weiter auf Twitter gegen die Stimmauszählung und fordert den Supreme Court zu einer Entscheidung auf. Für seine Betrugsvorwürfe liefert Trump jedoch bisher keine konkreten Beweise. Twitter kennzeichnet auch deswegen einige der Nachrichten des US-Präsidenten mit Hinweisen zu irreführenden Informationen.

US-Wahl 2020: Joe Biden überholt Donald Trump in Georgia

Update vom 6. November, 10.35 Uhr: Nun hat der Demokrat Joe Biden seinen Konkurrenten Donald Trump im Bundesstaat Georgia überholt. Laut CNN liegt Biden jetzt mit 917 Stimmen vorn.

Update vom 6. November, 9.33 Uhr: In Georgia wird das Rennen um den Sieg immer enger. Laut CNN liegt US-Präsident Donald Trump aktuell nur noch mit einem Mini-Vorsprung von 665 Stimmen vor seinem demokratischen Herausforderer Joe Biden. Verliert Trump diesen Bundesstaat und dessen 16 Wahlmänner, geriete ein Wahlsieg für ihn in immer weitere Ferne.

Update vom 6. November, 7.49 Uhr: Nach einer für viele Beobachter der Wahl schockierenden Rede von US-Präsident Donald Trump, spitzt sich am Freitagmorgen (Stand: 7 Uhr) das Rennen um das Weiße Haus weiter zu. Trumps Vorsprung schrumpft in Georgia und Pennsylvania weiter. Biden liegt in Georgia laut CNN nur noch 1267 Stimmen zurück, in Pennsylvania sind es nur noch 18.229.

Update vom 6. November, 00.26 Uhr: Die Wortwahl im Wahl-Krimi um die US-Präsidentschaft hat ein neues Level erreicht. Dafür verantwortlich ist Donald Trump Junior. Via Twitter schrieb der Sohn des amtierenden Präsidenten, dass es für Amerika das Beste sei, wenn Donald Trump in den „totalen Krieg“ rund um die Wahl eintrete. Er müsse so „all den Betrug“ aufdecken. Dazu zählte er auf, dass die Stimmen von Toten und Menschen, die nicht mehr im jeweiligen Bundesstaat wohnen würden, gezählt würden. „Es ist an der Zeit, dieses Schlamassel zu bereinigen und nicht mehr wie eine Bananenrepublik auszusehen“, so Trump Jr.

Unterdessen hat Donald Trump Senior ein Statement angekündigt. Dieses können Sie hier im Ticker mitverfolgen.

Update vom 5. November, 23.43 Uhr: Kathy Boockvar, Secretary of State in Pennsylvania, möchte noch keine Schätzung abgeben, wer den Staat im Osten der USA gewinnt. Die Auszählung läuft aktuell noch weiter. Weniger als 350.000 Stimmen sind zu diesem Zeitpunkt noch auszuzählen. Je nachdem, wie knapp das Ergebnis ausfällt, könnte ein Gewinner noch in der Nacht (Ortszeit) benannt werden.

Boockvar sagt, die meisten Stimmen des Wahltags seien bereits ausgezählt, jedoch auch schon viele Briefwahlstimmen. Noch bis Freitag können weitere Stimmen eintreffen, zum Beispiel von Soldaten aus Übersee, die einen Poststempel vom 3. November tragen. Wie viele das sein werden, kann sie nicht einschätzen. Zudem sagte sie: „Es ist gut, dass wir eine hohe Wahlbeteiligung haben.“ Der Prozess der Auszählung sei sehr sicher, egal über welchen Weg Amerikaner gewählt hätten.

Update vom 5. November, 22.25 Uhr: Der Demokrat Joe Biden hat sich soeben für ein kurzes Statement vor die Kameras begeben und noch einmal betont, dass alle Stimmen ausgezählt werden müssen. „Die Demokratie ist manchmal etwas kompliziert und fordert Geduld.“ Doch diese Geduld habe sich seit vielen Jahrzehnten bewährt. Außerdem glaubt Biden, die Wahl zu gewinnen, sobald alle Stimmen ausgezählt sind. Bereits in der vergangenen Nacht zeigte er sich optimistisch.

US-Wahl 2020: Vorläufiges Endergebnis in Pennsylvania noch in den nächsten Stunden?

Update vom 5. November, 21.57 Uhr: Bisher ist noch nicht klar, wer für die nächste Zeit US-Präsident wird - Joe Biden oder Donald Trump. In Pennsylvania deutet sich an, dass es noch in der Nacht (Ortszeit) ein vorläufiges Ergebnis geben könnte. Dort müssen laut der offiziellen Webseite des Staates Pennsylvania noch 370.000 Stimmen ausgezählt werden. In Kürze will Kathy Boockvar, Secretary of State in Pennsylvania, ein Statement dazu abgeben. In den letzten Stunden konnte Biden in dem Bundesstaat aufholen, Trump führt laut CNN jedoch noch mit rund 107.000 Stimmen (Stand: 92 Prozent ausgezählt).

US-Wahl 2020: Georgia mit Zahlen-Update

Update vom 5. November, 21.29 Uhr: Im US-Bundesstaat Georgia müssen immer noch über 47.000 Stimmen ausgezählt werden. Das teilte der Wahlmanager des Staates, Gabriel Sterling, soeben in einer Pressekonferenz mit. Bis Freitag können jedoch noch weitere Briefwahlstimmen eintreffen, vor allem von im Ausland stationierten Soldaten - vorausgesetzt sie haben einen Poststempel vom 3. November, dem Wahltag. „Wir haben von Anfang an gesagt, dass der Auszählungsvorgang eine Zeit braucht.“ Man müsse anschließend noch das ganze Verfahren prüfen und bestätigen, dass alles korrekt zugegangen sei, sagte Sterling. „Es kommt darauf an, dass nur rechtmäßige Stimmen ins Wahlverfahren einfließen.“

Georgia wählt traditionell republikanisch. Aktuell sind laut CNN 98 Prozent der Stimmen ausgezählt, wobei Donald Trump mit nur knapp 13.000 Stimmen führt.

US-Wahl: Trump-Klage in Michigan abgewiesen

Update vom 5. November, 19.54 Uhr: In mehreren Staaten will Trump gegen die weitere Stimmauszählung nach dem Wahltag am Dienstag klagen. Nun wurde eine Klage abgewiesen: im US-Bundesstaat Michigan. Trump und sein Team hatten die sofortige Einstellung der Stimmauszählung gefordert, bis seine Vertreter einen „sinnvollen“ Zugang zur Auszählung bekommen. Die Wahlleute von Michigan werden bereits dem Demokraten Joe Biden zugerechnet. Es wurden 99 Prozent der Stimmen ausgezählt.

US-Wahl 2020: Auszählung in Nevada dauert an

Update vom 5. November, 19.33 Uhr: Gerade trat Joseph Gloria, Wahlleiter in Clark County, Nevada*, vor die Presse und schilderte den Auszählungsprozess. In Kürze: Es gibt so viele Stimmen und so viele Briefwahlstimmen wie noch nie. Man habe zudem ein Verfahren, um doppeltes Wählen zu verhindern, also einmal per Briefwahl und dann nochmal persönlich, das brauche aber auch seine Zeit. In Clark County liegt auch Las Vegas. Es ist somit sehr bevölkerungsstark - deshalb einerseits spannend für den Wahlausgang und andererseits gibt es viel zu zählen.

Die gute Nachricht: Die Auszählung läuft ohne Zwischenfälle und geordnet. Die schlechte: Sie wird sich laut dem Wahlleiter wohl mindestens bis Samstag, wenn nicht bis Sonntag hinziehen.

Update vom 5. November, 18.43 Uhr: Pennsylvania ist einer der vier Staaten, die noch besonders hart umkämpft sind. Doch in Allegheny County stoppt nun erst einmal die Stimmauszählung. Wie CNN berichtet, haben sich die Parteien wegen eines Rechtsstreit geeinigt, 29.000 bereits eingetroffene Briefwahlstimmen erst am Freitag, nach 17 Uhr auszuzählen. Angefochten wurden zuvor falsch gedruckte Stimmzettel, die an einige Wähler neu ausgestellt werden mussten. 17 Uhr ist auch der Zeitpunkt, ab dem keine weiteren Briefwahlzettel mehr für die Auszählung angenommen werden, solange sie noch vor Schließung der Wahllokale abgeschickt wurden.

Außerdem hatte Trump einen ersten kleinen Erfolg vor Gericht, der jedoch nicht wahlentscheidend sein dürfte: Die Justiz in Pennsylvania entschied, dass Wahlbeobachter der Trump-Kampagne näher dran sein könnten, um die Stimmabgabe in Philadelphia zu verfolgen. Aktuell sind laut CNN 92 Prozent der Stimmen ausgezählt, Donald Trump liegt mit 50,3 Prozent zu 48,5 Prozent für Joe Biden vorn. Doch sein Vorsprung schrumpft langsam.

Skurriler Auftritt von Trump-Team - Grenell mit wilden Anschuldigungen

Update vom 5. November, 17.47 Uhr: Gerade traten Vertreter des Trump-Teams, unter ihnen Richard Grenell, kein geringerer als der ehemalige US-Botschafter in Deutschland, vor die Kamera. Sie verkündeten eine Klage. Laut den Sprechern sei ein Eilantrag auf einen sofortigen Stopp der Auszählung in Nevada beim Federal District Court eingegangen. Man habe sich zu der Klage entschieden, weil man Beweise für Wahlfälschungen habe.

Viele US-Bürger, die in Nevada abgestimmt hätten, würden gar nicht im Staat wohnen, andere seien schon längst tot gewesen. Eine ältere Frau wurde ans Mikrofon gedrängt, die erzählte, ihr Stimmzettel sei an jemanden anderen geschickt worden. Ein jüngerer Mann namens Chris schilderte von „verdächtigen“ Szenen bei der Auszählung. Zuerst bezeichnete er sich als teil des Trump-Teams dann als unabhängiger Journalist.

Der Auftritt wirkte auf Beobachter denkbar skurril, vor allem der von Grenell. Auf Rückfragen wurde bei der „Pressekonferenz“ nicht geantwortet. „Die können Sie dem County stellen, nicht uns“, rief Grenell in die Menge. Ende des Auftritts. Von „Verunsicherung“ sprach ein Experte bei Phönix nach dem Auftritt. In Nevada geht es um knapp 8000 Stimmen aktuell, die entscheiden.

Update vom 5. November, 16.45 Uhr: „Wir gehen davon aus, dass wir heute noch alle Stimmen ausgezählt haben werden“, sagte ein Verantwortlicher für die Wahl in Georgia. Auf Staatenebene würden demnach noch ca. 60.000 Stimmzettel ausstehen. Auch wenn das Ergebnis in Georgia alleine nicht die Wahl entscheiden kann, kann wohl bis spätestens 6 Uhr morgens (MEZ) mit einem Ergebnis aus dem umstrittenen Bundesstaat gerechnet werden.

Update vom 5. November, 16.25 Uhr: Nach Informationen von CNN wird es in ca. 90 Minuten neue Ergebnisse aus dem Bundesstaat Nevada geben. Sollte sich Joe Biden die sechs Wahlmänner aus Nevada sichern können, würde er auf 259 Wahlmänner kommen und bräuchte so nur noch den Bundesstaat Arizona, der von mehreren Quellen bereits für Biden gewertet wird. Bei einem Sieg für Trump in Nevada bräuchte Biden neben Arizona auch noch die Wahlmänner aus Georgia oder Pennsylvania. Aktuell trennen beide Bewerber nur ca. 8.000 Stimmen.

US-Wahl 2020 live: Donald Trump poltert auf Twitter - „Stoppt die Auszählung“

Update vom 5. November, 15.50 Uhr: Das Team von US-Präsident Donald Trump hat für Donnerstagnachmittag (MEZ) eine Pressekonferenz in Las Vegas angekündigt. Nach Informationen von Fox News wird das Trump-Team dann eine Klage wegen Wahlbetrugs in Nevada ankündigen. In Nevada liegen beide Bewerber auf das Präsidentenamt momentan nur ca. 8.000 Stimmen auseinander. Die Auszählung dauert weiter an. Die Pressekonferenz ist für 17.30 Uhr (MEZ) angekündigt. Der US-Präsident selbst schrieb auf Twitter in Großbuchstabe „Stoppt die Auszählung“ und kurz darauf „Jede Stimme die nach dem Wahltag ankam, wird nicht gezählt“. Letzteren Tweet markierte Twitter erneut als irreführende Information.

US-Wahl 2020 live: Nur noch 50.000 Stimmen in Georgia ausstehend

Update vom 5. November, 14.55 Uhr: Wie der US-amerikanische Fernsehsender CNN berichtet, wurden allein im County Philadelphia noch ca. 140.000 Stimmen noch nicht ausgezählt. Die große Mehrheit davon sollen demnach Briefwahlstimmen sein. Joe Biden führt momentan im Philadelphia-County mit knapp 80 Prozent. Da Briefwahl statistisch gesehen auch vermehrt von Demokraten genutzt wird, kann sich der Herausforderer in Pennsylvania wohl tatsächlich noch Chancen auf einen Sieg ausrechnen.

In Georgia müssen nach CNN-Berichten noch 50.000 Stimmen ausgezählt werden. Da Präsident Donald Trump hier momentan mit ca 18.000 Stimmen führt, könnte es zu einem sehr knappen Ergebnis kommen.

US-Wahl live: Experte ist sich sicher - Joe Biden wird Pennsylvania holen

Update vom 5. November, 14.10 Uhr: Der direkteste Weg für Joe Biden ins Weiße Haus führt über Pennsylvania. Sichert der Herausforderer von Präsident Trump sich die 20 Wahlmänner des Staats, steht er bei 273 Wahlmännern und wird der 46. Präsident der Vereinigten Staaten. Für wahrscheinlich hält dieses Szenario unter anderem Bob Casey, der für die Demokraten im US-Senat sitzt. „Joe Biden wird den Staat (Pennsylvania, Anm. d. Red.) gewinnen“, sagte der aus Pennsylvania stammende Politiker gegenüber dem TV-Sender CNN.

Casey begründet seine Aussage mit den noch nicht gezählten Stimmen aus den Gebieten um die Metropolen Philadelphia und Pittsburgh. Gebiete, die schon in den vergangenen Wahlen stark demokratisch geprägt waren und sich nach aktuellem Stand auch bei der Wahl 2020 stark in Richtung Joe Biden neigen. Gerade in Philadelphia wurden erst 70 Prozent der Stimmen ausgezählt. Aktuell führt Joe Biden dort mit knapp 80 Prozent der Stimmen. Auf staatlicher Ebene liegt jedoch weiterhin Donald Trump knapp vorne - zumindest für den Moment. Weitere Ergebnisse werden im Laufe des Tages erwartet.

US-Wahl 2020 live: Gelingt Joe Biden in Georgia historischer Sieg?

Update vom 5. November, 13.55 Uhr: Die Auszählung der Stimmen im Bundesstaat Georgia schreitet weiterhin voran. Amtsinhaber Donald Trump liegt nach aktuellem Stand weiterhin knapp vor Herausforderer Joe Biden. Knapp über 18.000 Stimmen trennen die beiden Kandidaten am Donnerstagmittag (MEZ). Der Vorsprung für Donald Trump schrumpft also weiter und so steigt die Wahrscheinlichkeit, dass Georgia erstmals seit 1992 wieder an den Kandidaten der Demokraten gehen könnte.

Ein Szenario, das auch dadurch wahrscheinlich wird, dass in Georgia noch Stimmen aus den bevölkerungsreichen Bezirken DeKalb und Fulton fehlen. In diesen Bezirken um die Metropole Atlanta führt Biden nach aktuellem Stand deutlich. In Fulton mit knapp 72 Prozent der Stimmen, in DeKalb mit über 80 Prozent. Sollte sich dieser Trend bestätigen, könnte Joe Biden am Ende Georgia und seine 16 Wahlleute für sich entscheiden. Weitere Ergebnisse für Georgia werden am frühen Abend erwartet. Nach Informationen von CNN gegen 17.00 Uhr (MEZ).

US-Wahl 2020 live: Kopf-an-Kopf-Rennen auch in Georgia

Update vom 5. November, 12.27 Uhr: Im Bundesstaat Georgia wird es knapp. Dort holt Herausforderer Joe Biden den Amtsinhaber Donald Trump langsam ein. Nur noch 0,4 Prozent der Wählerstimmen trennen die beiden. Donald Trump kann aktuell auf 49,6 Prozent der Stimmen blicken, Joe Biden vereint 49,2 Prozent auf sich. 96 Prozent der Wählerstimmen sind bereits ausgezählt. Georgia hat mit 16 Wahlleuten neben Pennsylvania (20) und North Carolina (15) unter den ausstehenden Staaten mit den größten Einfluss auf das Endergebnis der Präsidentschaftswahl. Kann Joe Biden den Staat für sich halten, kommt er auf 269 demokratische Wahlleute. Einer zu wenig, um den Sieg für sich in Anspruch zu nehmen - jedoch mit guten Aussichten auf das Amt.

Dagegen schmilzt Bidens Vorsprung in Arizona. Dort holt Trump auf.

US-Wahl 2020 live: Bewaffnete Trump-Anhänger ziehen vor Wahllokal

Update vom 5. November, 9.56 Uhr: In Arizona ist es in Zusammenhang mit der US-Wahl der Nacht zum Donnerstag zu Ausschreitungen vor einem Behördengebäude gekommen. Dutzende, teils bewaffnete Trump-Anhänger hatten sich auf einem Parkplatz vor dem Gebäude im Bezirk Maricopa County versammelt und lautstark ihren Unmut kund getan. Das Gebäude wurde unterdessen abgeriegelt und die Journalisten mussten es verlassen. In Arizona ist es erlaubt, Waffen offen zu tragen.

Zuvor hatten die Nachrichtenagentur AP und der Sender Fox News den Sieg in Arizona für Herausforderer Joe Biden ausgerufen. Andere Nachrichtenagenturen hatten sich zurückgehalten. Auch in anderen amerikanischen Städten kam es zu Ausschreitungen vor Wahlbüros. Anhänger des US-Präsidenten hatten sich auf den Weg gemacht, um vor den Auszählzentren ein Ende der Stimmzettel-Auswertung zu fordern. „Stopp the Count“ und „Stopp the Steal“.

Trump-Anhänger demonstrieren in Arizona vor einem Auszählungszentrum.

Aber auch Trump-Gegner gingen im Laufe des Mittwochs auf die Straße. Wie etwa in Chicago, wo Menschen forderten: „Jede Stimme soll zählen“. Bei Protesten linksgerichteter Demonstranten in Portland nach der US-Präsidentschaftswahl sind mindestens zehn Menschen festgenommen worden. Die Polizei warnte am Mittwochabend (Ortszeit) im Onlinedienst Twitter vor „weitverbreiteter Gewalt“ und Ausschreitungen und rief die Menschen auf, die Innenstadt zu meiden. Hunderte Polizisten und Nationalgardisten waren im Einsatz. Die Gouverneurin des US-Bundesstaats Oregon, Kate Brown, verlängerte den zuvor bereits für die Wahlnacht ausgerufenen Notstand. 

US-Wahl 2020 live: Biden könnte nur noch ein Staat fehlen - doch Trump holt wieder auf

Update vom 5. November, 9.26 Uhr: Der Wahl-Krimi um das Präsidentschaftsamt in den USA ist offenbar noch lange nicht vorbei. Der Demokrat Joe Biden hat nach dem Gewinn wichtiger Bundesstaaten gute Aussichten auf einen Erfolg, jedoch kann Amtsinhaber Donald Trump aktuell den Vorsprung etwas schmälern.

Nach Berechnungen der Nachrichtenagentur AP und des TV-Senders Fox News kommt Biden inzwischen auf 264 der für einen Sieg bei der Präsidentenwahl nötigen 270 Stimmen von Wahlleuten. Demnach bräuchte er nur noch einen Bundesstaat für sich zu entscheiden, um zu gewinnen. Mehrere Medien, etwa der Sender CNN und die „New York Times“, sahen Biden bei 253 Stimmen. Sie rechnen dem Demokraten die Wahlleute aus Arizona im Gegensatz zur AP noch nicht zu.

Als offen gilt das Rennen unter anderem in Pennsylvania, North Carolina, Georgia und Nevada. In Pennsylvania und Georgia führte zunächst klar Trump, Biden holte aber deutlich auf, je mehr Briefwahl-Stimmen ausgezählt wurden. In Nevada, das sechs Stimmen von Wahlleuten bringt und Biden damit eine Punktlandung bescheren könnte, hielt der 77-Jährige in der Nacht zum Donnerstag eine knappe Führung. In North Carolina lag Trump vorn. Das für Donnerstagmorgen erwartete Ergebnis in Georgia lässt bisher noch auf sich warten.

US-Wahl 2020 live: Trump fordert den Sieg auf Twitter - Biden fehlt nur ein Staat, Zeitpunkt für nächsten Showdown klar

Update vom 5. November, 07.02 Uhr: In der Zitterpartie um das Amt des US-Präsidenten hat sich das Blatt gewendet. Aktuell kann der amtierende US-Präsident Donald Trump mit 213 Wahlleuten rechnen. Joe Biden führt mit 253 Wahlleuten.

Um die nötigen 270 Wahlleute auf sich vereinen zu können, fehlen dem Herausforderer noch 17 Stimmen. Alaska gilt für ihn bereits als verloren. Dort führt Trump mit 62,9 zu 33,0 Prozent. Jedoch kann eine beliebige Kombination aus zwei der verbleibenden fünf Staaten Joe Biden zum Sieg führen. Könnte er Pennsylvania (20 Wahlleute) für sich gewinnen, so bräuchte Biden nicht einmal einen zweiten Staat.

Die Wahlergebnisse aus Georgia werden bis 9 Uhr erwartet.

Update vom 5. November, 5.50 Uhr: Der amtierende US-Präsident Donald Trump hat in der Nacht zum Donnerstag (MEZ) deutlich gemacht, die bisherige Auszählung in mehreren Bundesstaaten nicht anzuerkennen. „Wir fordern den Sieg in Pennsylvania (dort sind keine rechtlichen Wahlbeobachter zugelassen) und in den Staaten Georgia und North Carolina, in welchen es einen großen Trump-Vorsprung gibt.“ Ein weiterer Trump Tweet, mit dem Trump den Sieg in Michigan fordert, wurde von Twitter entfernt. Twitter hat Trumps Forderung auch mit dem Warnhinweis versehen, dass der Inhalt „möglicherweise irreführende“ Inhalte enthalten könne.

Aktuell stehen die Ergebnisse noch in sechs Bundesstaaten aus. In Alaska kann Trump mit 62,9% auf einen massiven Vorsprung blicken (Joe Biden erhielt bisher 33% der Stimmen). In Georgia, North Carolina und Pennsylvania muss der amtierende US-Präsident mit wenigen Prozentpunkten um seinen Vorsprung bangen. Herausforderer Joe Biden führt aktuell in Nevada und Arizona. Es bleibt eine Zitterpartie.

US-BundesstaatJoe Biden Donald Trump
Arizona47,9%50,7%
Georgia49,1%49,7%
Nevada49,3%48,7%
North Carolina48,7%50,1%
Pennsylvania48,1%50,7%

Quelle: Washington Post

US-Wahl 2020 aktuell: Ergebnisse aus Georgia und Atlanta am Donnerstag (MEZ) erwartet

Update vom 5. November, 3.55 Uhr: Die ganz großen Nachrichten lassen in der zweiten US-Wahlnacht weiter auf sich warten. Mittlerweile ist aber immerhin ein Zeitpunkt für Ergebnisse aus Georgia angekündigt: Zwischen 6 und 9 Uhr deutscher Zeit soll es Neuigkeiten aus Atlanta geben.

Update vom 5. November, 2.55 Uhr: Noch immer dauert das Warten auf neue belastbare Ergebnisse zur US-Präsidentschaftswahl an - zur Stunde schmelzen in Georgia und Pennsylvania die Führungen Donald Trumps, Ausgang offen.

Trump greift unterdessen weiter zu juristischen Mitteln. Er will ein Gericht in die Auszählung der Stimmen bei der Präsidentenwahl eingreifen zu lassen. Der Präsident und die Republikanische Partei reichten am Mittwoch (Ortszeit) Klage ein. Trumps Wahlkampfteam begründete den Schritt damit, dass laut einem Beobachter 53 Stimmzettel illegal zum Stapel rechtzeitig eingetroffener Wahlunterlagen hinzugefügt worden seien. In Georgia dürfen - anders als in mehreren anderen Bundesstaaten - per Post verschickte Stimmzettel nur ausgezählt werden, wenn sie vor Schließung der Wahllokale eintrafen.

US-Wahl 2020 aktuell: Biden fehlt nur ein Staat - doch Auszählungen dauern an

Update vom 5. November, 0.20 Uhr: Nach den mutmaßlichen Erfolgen in den Bundesstaaten Michigan und Wisconsin fehlt Joe Biden wohl nur noch ein einziger Staat zum Wahlsieg. Berechtigte Hoffnungen gibt es unter anderem in Pennsylvania, wo der Herausforderer beständig auf Donald Trump aufholt - nach Ansicht der Experten des Senders CNN könnte aber sogar noch Georgia an Biden fallen. Dort liegt Trump zwar aktuell mit 60.000 Stimmen in Front. In den noch auszuzählenden Bezirken im Fulton County könnten sich teils aber offenbar Erdrutschsiege für Biden anbahnen. In dem Gebiet liegt auch die Großstadt Atlanta.

Ein Ergebnis in Georgia könnte bis um 3.00 Uhr deutscher Zeit vorliegen. Wir halten Sie in diesem Live-Ticker auch die Nacht hindurch auf dem Laufenden.

US-Wahl 2020 im Live-Ticker: Trump will sich den Wahlsieg erklagen - auch in Pennsylvania

Update vom 4. November, 21.45 Uhr: Donald Trump kämpft nun an immer mehr Orten mithilfe seiner Anwälte: Nach (angekündigten) Klagen in Wisconsin und Michigan soll nun ein Rechtsstreit um das Wahlergebnis in Pennsylvania folgen. Dort ist er vor Gericht gezogen, um die Stimmauszählung zu stoppen. Das Wahlkampfteam sprach von mangelnder „Transparenz“ in den Wahllokalen, berichtet AFP.

Zurzeit wird in Pennsylvania noch ausgezählt. Laut CNN liegt Trump dort nach Prozent ausgezählter Stimmen mit 52,6 Prozent vorn. Biden liegt bei 46,1 Prozent. Bisher sind 82 Prozent der Stimmen ausgezählt. Doch bereits vor dem Wahltag am Dienstag entschied der Supreme Court, auch noch Stimmzettel gelten zu lassen, die erst drei Tage nach der Wahl eintreffen, solange sie vor Schließung der Wahllokale abgesendet wurden*. Dies kritisierte Trump von Anfang an heftig. Es wird vermutet, dass Briefwahlstimmen besonders gern von Wählern der Demokraten genutzt werden.

Mehrere US-Reporter aus dem Weißen Haus zitieren außerdem Bill Stepien, den Kampagnen-Manager von Trump, mit den Worten: „Wir erklären einen Sieg in Pennsylvania. Dies basiert nicht auf Bauch oder Gefühl. Das basiert auf Mathe.“

Update vom 4. November, 20.00 Uhr: Diese US-Wahl dürfte bereits jetzt in die Geschichte eingehen. Während Donald Trump schon jetzt von einem Sieg der US-Wahl spricht und Herausforderer Joe Biden gute Chancen durch die noch ausstehenden Stimmen der Briefwahl zugesprochen werden, scheint sich nun ein weiterer Eklat anzubahnen. Wie das Nachrichtenportal Raw Story berichtet, seien tausende Briefwahlscheine offenbar verloren gegangen. Demnach soll die US-Post die Briefwahldaten nicht pünktlich vor Ablauf der Annahmeschlusszeiten zugestellt haben.

Wie das Portal berichtet, sollen allein in Südflorida offenbar rund 27 Prozent aller Briefwahldaten nicht zugestellt worden sein. Bislang wurde die Wahl-Panne von offizieller Seite nicht bestätigt. Ebenfalls unklar bleibt, was ein solcher Eklat für den Ausgang der US-Wahl bedeuten würde.

Für Wisconsin hat Trump bereits Klagen angekündigt. Für den Bundesstaat Michigan hat Donald Trump am Nachmittag (Ortszeit) die Klage bereits eingereicht. Als Begründung erklärte das Wahlkampfteam, dass kein „ausreichender Zugang“ gewährt worden sei. Demnach wolle das Team rund um den amtierenden Präsidenten Trump alle bereits geöffneten Wahlumschläge noch einmal nachträglich kontrollieren. Ein Endergebnis verzögert sich damit auf unbestimmte Zeit.

US-Wahl 2020 live: Wirbel um ersten Tweet am Morgen - Trump wittert nach neuen Zahlen magische Kräfte: „Eigenartig“

Erstmeldung vom 4. November: Washington - Die Wahllokale in den Vereinigten Staaten haben geschlossen. Die Auszählung der Wählerstimmen zur US-Präsidentschaftswahl 2020 ist hingegen längst nicht abgeschlossen. Traditionell sind es die „Swing States“, die bei der Ermittlung des Gewinners wieder das Zünglein an der Waage spielen.

Joe Biden* konnte die Auszählungen in Schlüsselstaaten wie New Hampshire und Minnesota für sich entscheiden, für Pennsylvania prognostizieren Demokraten einen ähnlichen Erfolg. Er zeigte sich daraufhin zuversichtlich: Er sei „auf Kurs, diese Wahl zu gewinnen“, sagte der 77-Jährige vor Anhängern in Delaware. Später konnte er auch das traditionell konservative Arizona vereinnahmen.

US-Wahl 2020 live: Entscheidung zwischen Donald Trump und Joe Biden nach Auszählung der Briefstimmen

Spätestens im Verlauf des Freitages dürfte in Europa feststehen, wer künftig als US-Präsident fungieren wird. Wenn es nach Donald Trump* geht, steht dies bereits jetzt fest: „Wir haben diese Wahl gewonnen“, ließ der Amtsinhaber von Washington aus am Dienstag wissen, obwohl der Ausgang der Wahl in Wirklichkeit noch überhaupt nicht klar war und ist.

Polizist vor einer leuchtenden US-Flagge - Die Auszählung der Wählerstimmen läuft auf Hochtouren.

Der 74-Jährige wittert bei der US-Wahl eine Verschwörung und sprach in seiner Rede von „Betrug an der Nation“, kündigte außerdem an: „Wir werden vor den Supreme Court ziehen. Wir wollen, dass alles Wählen endet.“ Worauf basieren diese Äußerungen? Es geht mutmaßlich um die Auszählung in diversen Bundesstaaten, wo Trump ein „zauberhaftes“ Schwinden seiner Vorsprünge feststellt, obwohl zuvor noch ein solider Vorsprung existierte (mehr dazu im vorherigen Ticker). In der Tat können die Demokraten vielerorts zulegen, je mehr Briefstimmen in das Ergebnis einfließen.

Jedoch hatte Trump schon im Wahlkampf Zweifel an der Rechtmäßigkeit der Briefwahl* geschürt - obwohl diese Form der Abstimmung eine verbreitete Form der Stimmabgabe ist. Ohne stichhaltige Beweise beizufügen, warnte er vor massiven Fälschungen bei der Auszählung. Experten zufolge dürfte die Mehrheit der Briefwähler für Biden gestimmt haben.

Wahl zum US-Präsidenten: Donald Trump sieht Vorsprung schmilzen und wittert Verschwörung

So wütete der Amtsinhaber am Mittwochmorgen (Ortszeit) in seinem ersten Tweet nach dem Aufstehen: „Vergangene Nacht habe ich in vielen Schlüssel-Staaten oftmals deutlich geführt, in beinahe sämtlichen Instanzen, die von Demokraten geführt oder kontrolliert werden. Dann sind sie eins nach dem anderen auf magische Weise verschwunden, nachdem überraschende Stimmzettel gezählt wurden. SEHR EIGENARTIG, die „Meinungsforscher“ haben sich komplett und in historischem Ausmaß geirrt!“

Nichtsdestotrotz ist die Chance auf eine Wiederwahl als US-Präsident* weiterhin vorhanden. Doch es zeichnet sich bereits ab, dass der US-Präsident wie 2016 neuerlich weniger Stimmen als sein demokratischer Widersacher einsammeln kann. *Merkur.de ist ein Angebot des Ippen Digital Netzwerks

Rubriklistenbild: © BRENDAN SMIALOWSKI/AFP

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