Clinton nach Krankheit wieder im Ministerium

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Von ihren Mitarbeiterin erhielt Hillary Clinton auch ein blaues Trikot mit der Nummer 112 - so viele Länder besuchte die scheidende Außenministerin in ihrer knapp vierjährigen Amtszeit

Washington - Nach einem Aufenthalt im Krankenhaus ist die scheidende US-Außenministerin Hillary Clinton (65) wieder im Dienst. Ihre Mitarbeiter begrüßten sie  mit Humor - doch ihre letzten Wochen im Amt werden nicht nur fröhlich.

Mit einem humorvollen Geschenk ihrer Kollegen ist US-Außenministerin Hillary Clinton nach ihrer Klinikbehandlung wieder im Büro begrüßt wurden. Ihre Mitarbeiter überreichten der 65-Jährigen bei ihrer ersten Besprechung am Montag in Washington einen weißen Football-Helm mit dem Siegel des Außenamtes.

Die ehemalige First Lady hatte im Dezember eine Gehirnerschütterung erlitten, nachdem ihr wegen einer Magen-Darm-Erkrankung schwindelig wurde und sie bei sich zu Hause stürzte. Nach dem Aufprall hatte sich ein Blutgerinnsel in ihrem Kopf gebildet. Sie musste deshalb in der vergangenen Woche mehrere Tage in der Klinik behandelt werden.

Das Geschenk sei bei der US-Chefdiplomatin sehr gut angekommen, sagte ihre Sprecherin Victoria Nuland hinterher. „Sie liebte es. Sie fand es cool.“ Passend zu dem Helm erhielt Clinton auch ein blaues Trikot mit der Nummer 112 - so viele Länder besuchte die scheidende Ministerin in ihrer knapp vierjährigen Amtszeit. Das ist ein Rekord.

Die Staatskarossen der US-Präsidenten

Amtseinführung Trump - Parade: Sicherheitsbeamte begleiten das Fahrzeug des neuen Präsidenten Donald Trump und seiner Familie
The Beast: Die schwer gepanzerte Staatskarosse des amtierenden US-Präsidenten nennen Insider "Cadillac Nummer One" oder auch "The Beast" (zu dt. Die Bestie). Hier begleiten Sicherheitsbeamte das Fahrzeug des neuen Präsidenten Donald Trump bei der Amtseinführung (Januar 2017). © dpa
 Cadillac Nummer One oder auch "The Beast" (zu dt. Die Bestie)
US-Präsident Barack Obama war auch in einer gepanzerten Limousine unterwegs. Im DTS-Cadillac war Platz für fünf Personen und hatte einen ausklappbaren Schreibtisch an Bord. 2009 galt die Präsidenten-Limo als das sicherste Fahrzeug der Welt. © Cadillac
Cadillac US-Präsident  Harry S. Truman
Präsident Harry S. Truman vor seiner Cadillac Limousine (1947).   © Cadillac
Cadillac US-Präsident
Präsident John F. Kennedy und seine Frau in der Präsidentenlimousine. Nachdem John F. Kennedy 1963 in einem offenen Lincoln erschossen wurde, stieg man auf schwer gepanzerte Fahrzeuge um. © Cadillac
Präsident Eisenhower - ein absoluter Autonarr -im Cadillac Eldorado Convertible (1953).  
Präsident Eisenhower - ein absoluter Autonarr -im Cadillac Eldorado Convertible (1953).    © Cadillac
Cadillac Fleetwood Seventy Five Presidential Limousine (1984). Ronald Reagan wechselte in den 80er Jahren auf eine Cadillac Fleetwood Seventy Five Presidential Limousine.
Cadillac Fleetwood Seventy Five Presidential Limousine (1984). Ronald Reagan wechselte in den 80er Jahren auf eine Cadillac Fleetwood Seventy Five Presidential Limousine. © Cadillac
Moderne Stretchlimo für den US-Präsidenten: Die mehr als sechs Meter lange Staatskarosse von US-Präsident George W. Bush soll sich im Notfall sogar per Satellit fernsteuern lassen. George W. Bush und First Lady Laura Bush bei einem Besuch in Graceland am 30 Juni 2006. Der Sänger Elvis Presley wohnte hier.  © dpa
Präsident Bill Clinton mit seinem Cadillac (l) am 13.5.1998 durch das weiträumig abgesperrte Brandenburger Tor in Berlin.
Präsident Bill Clinton mit seinem Cadillac (l) am 13.5.1998 durch das weiträumig abgesperrte Brandenburger Tor in Berlin. © dpa
Während des Ersten Weltkriegs fährt Präsident Wilson im Cadillac Type 57 (1919) durch die Straßen von Boston.
Während des Ersten Weltkriegs fährt Präsident Wilson im Cadillac Type 57 (1919) durch die Straßen von Boston. © Cadillac
Cadillac Town Sedan (1928).
Cadillac Town Sedan (1928). © Cadillac

Clinton hatte bereits vor längerer Zeit mitgeteilt, nicht für eine zweite Amtsperiode zur Verfügung zu stehen. Der wiedergewählte Präsident Barack Obama nominierte zwischenzeitlich den demokratischen Senator und ehemaligen Präsidentschaftskandidaten John Kerry als Nachfolger. Er muss noch vom Kongress bestätigt werden. Bis dahin will Clinton weiterarbeiten.

Unter anderem wolle sie noch die Sicherheit in den amerikanischen Botschaften und Konsulaten im Ausland erhöhen, hieß es. Ein unabhängiges Gremium hatte nach dem Terroranschlag auf das Konsulat im libyschen Bengasi am 11. September des vergangenen Jahres, bei unter anderem dem US-Botschafter ums Leben kam, knapp 30 Vorschläge dafür erarbeitet. Die Republikaner im Kongress erwarten, dass Clinton sich vor Aufgabe ihres Amtes vor einem Ausschuss für den Vorfall verantwortet.

dpa

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