Nicht ins Minus rutschen

Bei Tagesgeld-Angeboten auf Kontoführungsgebühren achten

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Sparer sollten sich bei einer Geldanlage nach Gebühren erkundigen. Foto: Andrea Warnecke

Eine Geldanlage sollte nicht zum Minusgeschäft werden. Das kann beispielsweise durch Depotgebühren passieren. Bei Tagesgeld-Angeboten müssen Sparer deshalb ganz genau hinsehen.

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Bei Tagesgeld-Angeboten sollten Sparer neben den Zinsen auch auf die Höhe der Kontogebühren achten. Mitunter verlangen die Banken und Sparkassen bis zu fünf Euro pro Monat, teilt die FMH-Finanzberatung mit. Pro Jahr zahlt ein Sparer dadurch 60 Euro für die Kontoführung.

Hinzu kommt: Derzeit gibt es kaum Zinsen auf Tagesgeld. Im Mittel erhalten Sparer laut FMH-Finanzberatung aktuell nur 0,02 Prozent Zinsen. Durch die Gebühren und die geringe Verzinsung kann man dadurch ins Minus rutschen. Bei einem Anlagebetrag von 5000 Euro und 60 Euro Kontoführung erhalten Sparer eine Minusrendite von 1,2 Prozent.

Es ist also wichtig, die Angebote genau zu vergleichen. Der Vorteil von Tagesgeldkonten: Sparer können sehr kurzfristig auf ihr Geld zugreifen. Ist dies nicht nötig, sollte man seine Ersparnisse in andere, langfristige Anlageformen stecken.

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