Naturschutzgesetz

Brütende Vögel: Mit Heckenschnitt bis Ende Juli warten

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Von Juli bis September sind viele Vögel gerade flügge, vereinzelt wird sogar noch gebrütet. Foto: Rainer Jensen/dpa

Ein prächtige Hecke möchte auch gezähmt werden. Doch Vorsicht: Vor dem Schneiden sollte das Buschwerk erst auf Bewohner untersucht werden. Das Naturschutzgesetz verbietet sogar das Kürzen in bestimmten Monaten.

Hilpoltstein (dpa/tmn) - Junge Amseln, Grünfinken und Zaunkönige sind gerade flügge geworden. Wer Hecken und Sträucher schneiden will, sollte sie deshalb vorsichtshalber nach Nestern absuchen. Sind Heckenabschnitte bewohnt, verschiebt man das Schneiden lieber auf einen späteren Zeitpunkt.

Bis Ende Juli brüten viele Vögel noch. Darauf weist der Landesbund für Vogelschutz hin. Beim Kürzen der Hecke kann es nicht nur passieren, dass Tiere sterben. Ohne schützende Zweige sind Jungvögel auch eine leichtere Beute für Greifvögel.

Grundsätzlich ist es bis Ende September nach dem Naturschutzgesetz verboten, Hecken radikal zu stutzen. Ausgenommen davon sind Formschnitte, bei denen nur der Zuwachs gekürzt wird.

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