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16 Leckereien, die du dir bei einem Weihnachtsmarktbesuch nicht entgehen lassen kannst

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Von: Sandra Keck

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Titelbild für den Artikel „Leckereien, die bei keinem Weihnachtsmarktbesuch fehlen dürfen“ mit Kartoffelpuffer und Glühwein.
Es gibt viele Leckereien, die du dir bei einem Weihnachtsmarktbesuch nicht entgehen lassen darfst. (Symbol) © Einfach Tasty

Es geht wieder los

In den Wochen vor Heiligabend darf ein ausgiebiger Bummel über den Weihnachtsmarkt nicht fehlen.
Wusstest du, dass die Weihnachtsmarkt-Tradition aus Deutschland stammt? Schon im 14. Jahrhundert gab es in vielen deutschen Städten sogenannte Wintermärkte, damit sich die Menschen mit Vorräten, wie Kleidung und Lebensmitteln für die kalte Jahreszeit eindecken konnten. Daraus entwickelte sich der uns bekannte Weihnachtsmarkt mit Fahrgeschäften, Leckereien und Glühwein. Übrigens gelten der Dresdner Striezelmarkt (seit 1434) und der Münchener Nikolausmarkt (1310) als die ältesten Weihnachtsmärkte Deutschlands.

Mittlerweile gibt es über 2500 Weihnachtsmärkte in verschiedenen Größen in Deutschland. Heute dienen sie hauptsächlich dazu, gemeinschaftlich das vorweihnachtliche Ambiente bei dem ein oder anderen Glas Glühwein zu genießen.
Wir haben für dich unsere Lieblings-Leckereien zusammengetragen, die du bei einem deiner nächsten Weihnachtsmarktbesuche unbedingt probieren und genießen solltest.

1. Gebrannte Mandeln oder andere Nüsse

Gebrannte Mandeln in einer Tüte.
Zum Christkindlesmarkt gehören gebrannte Mandeln einfach dazu. © STL-Studio Liebhart/Imago

Den Duft, den Mandelbrennereien auf dem gesamten Weihnachtsmarkt verströmen, ist einfach himmlisch! Süßlich, karamellig und zimtig - yummy!

2. Hier ist Rauchen ausdrücklich erlaubt: Baumstriezel

Drei Baumstriezel mit dunklen und hellen Schokostreuseln.
Baumstriezel, wie Sie ihn mögen: mit Zimt-Zucker, Streuseln oder Kokosraspeln. © Silke Rottleb/Imago

Baumstriezl ist von einem Weihnachtsmarkt nicht wegzudenken und das, obwohl es das leckere Hefegebäck noch gar nicht so lange in Deutschland gibt. Ursprünglich kommt der Baumstriezel aus Osteuropa, genauer gesagt Rumänien. Die Hefeteigstreifen werden um Zylinder gewickelt, an einem Drehspieß gebacken und dann mit Zimt-Zucker (oder was du auch immer bevorzugst) bestreut. Aufgrund seiner Schornstein ähnlichen Form wird der Baumstriezel auch Schornsteinkuchen oder Chimney Cake genannt.

3. Das heimische Pendant zu Donuts oder Churros: Schmalzgebäck

Zu sehen sind fertig in Fett gebackene Mutzenmandeln. Sie liegen in einer weißen Schüssel und sind frisch mit Puderzucker bestreut.
Mutzemandeln erinnern in ihrer Form an Tropfen (Symbolbild). ©  IMAGO / Westend61

Schmalzgebäck, auch Mutzen genannt, darf bei einem Besuch auf dem Weihnachtsmarkt einfach nicht fehlen. Die kleinen fluffigen Teigkissen aus Hefeteig und Schweinemalz werden in der Regel in Zimt-Zucker gewendet. Doch je nach Gewürzzucker lassen sich Mutzen auch ganz einfach an jeden Geschmack anpassen. Einfach durchprobieren!

4. Süß, rotes Karamell und knackige Frucht: Kandierte Äpfel

Blick von der Seite auf drei kandierte Äpfel in leuchtendem Rot.
Das perfekte Weihnachtsmarkt-Souvenir für die Liebsten: kandierte Äpfel oder Liebesäpfel. © IMAGO / Frank Sorge

Ein Biss in die knackige Zuckerschicht genügt, damit dein inneres Kind vor Freude jauchzt. Der Genuss beschwert dir auf jeden Fall kussrote Lippen und klebrige Hände. Übrigens kommt die Leckerei aus Übersee und wurde dort 1908 von einem amerikanischen Süßwarenhersteller erfunden.

5. Mit Zimt-Zucker oder doch lieber Käse-Schinken: Crêpes

Blick auf einen Teller, gefüllt mit Crêpes mit Nuss-Nougat-Creme.
Darf auf keinem Weihnachtsmarkt fehlen: Crêpes. © IMAGO / Panthermedia

Ein Crêpe geht immer - auch wenn man eigentlich fast platzt 🙈 Ich ärgere mich zwar jedes Mal über den Preis, aber kann zu einem leckeren französischen Pfannkuchen mit Zimt und Zucker einfach nicht nein sagen ...

6. Ein Klassiker: Lebkuchen

Nahaufnahme einer Verkaufsfläche mit verschiedenen Elisenlebkuchen.
Lebkuchen gehört einfach dazu. © IMAGO / agefotostock

Bei diesem Gebäck ist mir die Auswahl des passenden Bildes nicht leicht gefallen. Denn was findet man eher auf einem Weihnachtsmarkt: ein Lebkuchenherz mit der Aufschrift „Fröhliche Weihnachten“ oder eher unscheinbare, klassische Elisenlebkuchen? Da du bunte Lebkuchenherzen eigentlich auf jedem Volksfest oder Jahrmarkt finden kannst, habe ich mich für die traditionellen Lebkuchen entschieden.

7. Schmecken süß und salzig: Kartoffelpuffer

Kartoffelpuffer auf einem Teller.
Ich hab viel zu lange keine Kartoffelpuffer mehr gegessen. © Shotshop / IMAGO

Kartoffelpuffer, Reibekuchen oder Rievkooche? Je nachdem, welchen Weihnachtsmarkt du besuchst, ändert sich der Name der leckeren Kartoffelfladen nach Region. Doch die Toppings sind eigentlich überall gleich. Bist du eher eine süße Naschkatze und bevorzugst du die Kartoffelpuffer mit Apfelkompott? Oder magst du es lieber herzhaft mit Schmand und Räucherlachs? 

8. Nur echt mit richtig viel Knobi: Champignonpfanne

Nahaufnahme einer großen Pfanne mit gebratenen Champignonköpfen.
Die Champignons schmecken umso besser, je größer die gusseiserne Pfanne ist. © IMAGO / Panthermedia

Champignons mit Knoblauchsauce sind ein Klassiker vom Weihnachtsmarkt und werden meist in riesigen gusseisernen Pfannen gebraten.

9. Gibt es nicht auf allen Weihnachtmärkten, also unbedingt zugreifen: Handbrot

Eine sättigende Spezialität aus Roggenbrotteig, Schinken, Käse und Champignons. Handbrot wird oft auf Mittelaltermärkten in Holzbacköfen gebacken und dann mit einem Klecks Schmand serviert.

10. Hier wird geräuchert, wie in Finnland: Flammlachs

Sieht nicht nur fancy aus, sondern schmeckt auch mega lecker! Das Geheimnis ist die spezielle Zubereitungsart, bei der eine ganze Lachsseite auf ein Holzbrett gespannt und dann über offenem Feuer geräuchert wird. Der Fisch kommt dann in ein Brötchen oder auf einen Teller mit Ofenkartoffeln. So gut!

11. Alles hat ein Ende, nur die (Brat-)Wurst hat zwei

Hand eines Mannes, die eine Bratwurst im Brötchen auf einem Weihnachtsmarkt hält.
Mit einer Bratwurst auf der Hand lässt es sich angenehm über den Weihnachtsmarkt bummeln. © IMAGO / Westend61

Deutschland ist unter anderem als Wurstland bekannt, was man auch an den vielen unterschiedlichen Sorten, die an den Wurstbuden angeboten werden, sehen kann. Ich esse am liebsten eine „Rote im Weckle“.

12. Ein Glühwein kommt selten allein

Weihnachtsmarkt
Zwei Besucherinnen eines Weihnachtsmarktes stoßen mit Glühwein an. © Christoph Schmidt/dpa/Symbolbild

Hand aufs Herz: DER Grund, warum wir uns alle regelmäßig den Hintern auf den Weihnachtsmärkten abfrieren, oder?

13. Nicht nur ein Film, sondern auch ein leckeres Getränk: Feuerzangenbowle

Feuerzangenbowle sieht schick aus und schmeckt auch super - ist aber nichts für Minderjährige!
Feuerzangenbowle sieht schick aus und schmeckt auch super - ist aber nichts für Minderjährige! © pixabay/Birte

Wer behauptet, dass es sich hier lediglich um Glühwein mit Schnaps handelt, der hat doch den Schuss nicht gehört! Der muss bei einer Feuerzangenbowle übrigens mindestens 54 % Alkohol enthalten, sonst brennt er nicht.

14. Ein Kindergetränk für Erwachsene: Lumumba (Kakao mit Schuss)

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Eigentlich steckt hinter dem Zungenbrecher Lumumba nur eine heiße Schokolade für Erwachsene. Neben Milch und Kakaopulver gehört vor allem eins in das Heißgetränk: Alkohol! Ich bevorzuge Amaretto, da der Likör schön süßlich ist und ein angenehmes Mandelaroma hat. Schmeckt aber auch mit Baileys oder Rum.

15. Nicht nur für die Kleinen: Früchtepunsch

Auf den Weihnachtsmärkten gibt es neben Glühwein auch leckeren Punsch.
Leckerer Weihnachtspunsch. © Shotshop/Imago

Für Kinder und alle Autofahrer:innen gibt es viele alkoholfreie Alternativen zum Aufwärmen und Genießen.

16. Einfach EGG-cellent: Eierpunsch

Eierpunsch mit Sahnehaube und Zimtstange in einem Glas
Eierpunsch © foodonpix/Imago

Spätestens seit Bridgerton oder Downtown Abbey hat dieses Heißgetränk einen kleinen Aufmerksamkeitsschub bekommen. Der Eierpunsch (engl. Eggnog) hat seinen Ursprung höchstwahrscheinlich in England, wo das Getränk zur Weihnachtszeit von der adeligen Oberschicht genossen wurde. Damals aber noch mit Bier als Hauptbestandteil ...
Heute bekommt man Eierpunsch auch bei uns. Die Basis sind Eigelb, Zucker, Sahne, Vanille und Alkohol. Je nach Rezept kommen Weißwein oder Rum zum Einsatz. Cheers!

Und falls du dem Trubel auf den Weihnachtsmärkten umgehen willst, dann mach dir doch diesen leckeren Hot Aperol einfach zu Hause:

Hier geht‘s direkt zum Rezeptartikel für Hot Aperol.
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