Was kommt nach dem Einhorn?

Flamingo und Alpaka sind neue Trendtiere

Party mit dem rosa Vogel: Vor allem bei den Dekorationen für Geburtstags- und Mottofeiern könnte der Flamingo dem Einhorn 2018 den Rang ablaufen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Party mit dem rosa Vogel: Vor allem bei den Dekorationen für Geburtstags- und Mottofeiern könnte der Flamingo dem Einhorn 2018 den Rang ablaufen. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Es ist rosa, es ist niedlich: Das Alpaka bringt alles mit, was das Einhorn bietet - und könnte das Trendtier nun ablösen. Dieses Plüschtier zeigte die Firma Jellycat auf der Ambiente. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Es ist rosa, es ist niedlich: Das Alpaka bringt alles mit, was das Einhorn bietet - und könnte das Trendtier nun ablösen. Dieses Plüschtier zeigte die Firma Jellycat auf der Ambiente. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Noch zieren Alpakas und Lamas vor allem kindliche Produkte. Das Unternehmen Roxan setzt auf Schneekugeln mit den trendigen Tiermotiven. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Noch zieren Alpakas und Lamas vor allem kindliche Produkte. Das Unternehmen Roxan setzt auf Schneekugeln mit den trendigen Tiermotiven. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Auf Kekse in Lamaform setzt die Firma für Backbedarf Städter mit diesem neuen Ausstecher. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Auf Kekse in Lamaform setzt die Firma für Backbedarf Städter mit diesem neuen Ausstecher. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Auch Weihnachten 2018 soll der Flamingo eine Rolle spielen: Er hängt künftig im Baum - zumindest wenn es nach dem Hersteller Goodwill geht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Auch Weihnachten 2018 soll der Flamingo eine Rolle spielen: Er hängt künftig im Baum - zumindest wenn es nach dem Hersteller Goodwill geht. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Fröhliche Dekoration für den Esstisch: Der Flamingo trägt einen Dessertbecher bei der italienischen Firma Cose Belle Cose Rare. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Fröhliche Dekoration für den Esstisch: Der Flamingo trägt einen Dessertbecher bei der italienischen Firma Cose Belle Cose Rare. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Der Flamingo wird einfach alles, was man so kaufen kann, zieren: Koziol nutzt seine Silhouette für einen Obstlöffel. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Der Flamingo wird einfach alles, was man so kaufen kann, zieren: Koziol nutzt seine Silhouette für einen Obstlöffel. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
Die ersten Hersteller suchen bereits das Trendtier nach dem Flamingo: Für Kare ist es das Alpaka, dessen Porträt das Unternehmen auf ein Ölbild in knalligen Farben packt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn
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Die ersten Hersteller suchen bereits das Trendtier nach dem Flamingo: Für Kare ist es das Alpaka, dessen Porträt das Unternehmen auf ein Ölbild in knalligen Farben packt. Foto: Franziska Gabbert/dpa-tmn

Was kommt nach dem Hype um das Einhorn? So mancher Fan des Fabelwesens hat sich längst sattgesehen und ist auf der Suche nach einem Nachfolge-Trend. Auf der Messe Ambiente deutet sich an: Es wird der Flamingo. Oder übertrumpft ihn vielleicht doch das Alpaka?

Frankfurt/Main (dpa/tmn) - Es ist vorbei mit dem Einhorn. Noch nicht vollständig, aber das Ende deutet sich an. So langsam nimmt der Hype um das Fabelwesen auf Kissen, Taschen, Shirts, Kuchen, auf einfach allem, was man so kaufen kann, ein Ende. Und was kommt danach?

Der Flamingo ist zumindest auf der Konsumgütermesse Ambiente in Frankfurt am Main (bis 13. Februar) das neue Trendtier. Die Schau gilt als internationales Leittreffen der Branche. Hier werden Kleinmöbel, Dekorationen und modische Accessoires für das aktuelle Jahr präsentiert und von Händlern weltweit geordert. Kurzum: Was hier im Trend ist, könnte sich schon bald in den Läden türmen.

Und das dürfte der rosarote Flamingo sein. Der Wasservogel wurde bereits 2017 als heißer Kandidat für die Einhorn-Nachfolge gehandelt. Auf Ordermessen wie der Ambiente und der Sommer-Ausgabe namens Tendence wurde er auch schon angepriesen, aber im Handel dominierte weiterhin das Einhorn.

Doch die Firmen haben sich auf den langsamen Umstieg zum Flamingo vorbereitet - und zeigen nun gleich eine riesige Produktpalette: Mal wird der Flamingo abstrakt auf Postkarten dargestellt, mal als Comic auf Kissen und Handtaschen gedruckt oder sogar wirklichkeitsgetreu als lebensgroße Skulptur für den Wohnraum nachgebildet. Es gibt ihn zum Beispiel als Sektglas, als Badeente oder als Partydekoration.

"Der Flamingo ist exotisch, und das steht für das Lebensgefühl von Miami bis in die Karibik", sagt Ambiente-Leiterin Nicolette Naumann. Er spiegele eine Sehnsucht der Menschen nach Ferne und Wärme wider. Damit ist er nicht allein: Zur Südsee-Welle gehören gerade auch Ananas, Palmen und Melonen als beliebte Motive.

Allerdings: Es deutet sich ein Gegentrend oder bereits das Trendtier nach dem Flamingo an: Auch das Lama beziehungsweise die Kamelart Alpaka ist durchaus auf der Ambiente zu finden.

Noch sind es wenige Unternehmen, die darauf setzen, darunter aber gerade trendbewusste - wie zum Beispiel der häufig auf Tierfiguren als Raumdekoration setzende Einrichter Kare. "Gelassen blicken die neuen Lieblingstiere mit unwiderstehlichen Knopfaugen in die Welt und bezaubern mit ihrem freundlichen Gemüt", erklärt das Unternehmen, warum es Alpakas auf bunte Wandbilder bannt. Und sogar eine Firma für Backbedarf, Städter, bringt einen Keksausstecher in Lama-Form heraus.

Auch für das Lama findet Naumann eine Erklärung: "Besonders das Lama hat ein niedliches Gesicht mit großen Augen - hier greift also das Kindchenschema, von dem Menschen einfach angesprochen werden."

Allerdings fällt auf der Messe auf, dass Lamas und Alpakas bisher vornehmlich Kinderprodukte zieren - gerne versehen mit zielgruppengerechten Sprüchen wie "No Probllama" und "Wonder-Llama". Aber wer weiß, vielleicht geht es hier ja auch voran wie mit dem Einhorn - das es vor dem Hype auch schon viele Jahre als Motiv auf Kinderprodukten gab. "Klar ist, die Firmen suchen jetzt gerade stark nach dem neuen Trendtier - und sie werden das Thema bewerben", erwartet Naumann.

Messe Ambiente

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