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Wordle: Erfinder verkauft virales Trend-Spiel für über 1 Million

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Von: Ömer Kayali

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Ein Smartphone auf dem das Wortspiel „Wordle“ gespielt wird.
„Wordle“ ist ein simples aber geniales Browser-Game. © Jakub Porzycki/Imago

Das Wortspiel „Wordle“ hat sich zu einem echten viralen Hit im Netz entwickelt. Da es so erfolgreich ist, wurde das Spiel nun für über eine Million US-Dollar verkauft.

Das Spielprinzip von „Wordle“* ist denkbar einfach: Sie haben sechs Versuche ein Wort mit fünf Buchstaben zu erraten. Alle Spieler erhalten das selbe Wort und jeden Tag gibt es nur ein einziges zu lösen. Zwar ist die Runde dann meist schnell vorbei, aber dadurch vergeht einem nicht so schnell der Spaß, wie das bei anderen Spiele-Apps der Fall ist. Das Ganze funktioniert ohne jegliche Anmeldung oder Installation direkt im Webbrowser. Dank dieser simplen Eigenschaften, hat sich „Wordle“ als tägliches Ritual bei Millionen von Menschen etabliert. Der Erfinder, Josh Wardle, hat nun von der Beliebtheit des Spiels stark profitiert. Er verkaufte „Wordle“ an die New York Times für über eine Million US-Dollar.

Lesen Sie auch: „Wordle“: Hier spielen Sie das Trend-Spiel auf Deutsch.

„Wordle“: New York Times kauft das Spiel auf – bleibt es gratis spielbar?

Josh Wardle gab zunächst über Twitter bekannt, dass die Spieleabteilung der New York Times „Wordle“ übernehmen wird. Das Spiel wird auf die Webseite der Zeitung umziehen, wo es weiterhin für alle Spieler kostenlos zugänglich sein soll. Bisherige Statistiken und Siegesserien der Spieler sollen ebenfalls übertragen werden. Wardle begründet die Abgabe von „Wordle“ wie folgt: „Seit dem Start von „Wordle“ bin ich von der Resonanz überwältigt, und das Spiel ist größer geworden, als ich es mir je vorgestellt habe. Auf der anderen Seite, würde ich lügen, wenn ich sage, dass es nicht auch ein wenig überwältigend war. Ich bin nur eine Person, und es ist mir wichtig, dass während „Wordle“ wächst, es weiterhin eine großartige Erfahrung für alle bietet.“

Später berichtete die Seite Polygon, dass die New York Times „Wordle“ für einen Preis „im niedrigen siebenstelligen Bereich“ gekauft hat. Ein Sprecher der Zeitung erklärt, dass sie damit einen Mehrwert für das bestehende Publikum schaffen möchten, welches „seine Liebe zu Wortspielen bewiesen hat“. Er bestätigte ebenfalls, dass „Wordle“ weiterhin kostenlos spielbar bleibe. Auch sonstige Änderungen am Spiel sind nicht zu erwarten. (ök) *tz.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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