Ekel und Mutantenhühner

Frittierte Ratten bei KFC? Gerüchte reißen nicht ab

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KFC ist ein beliebtes Schnellrestaurant, das die Fantasie anregt.

Die Fast-Food-Kette KFC (Kentucky Fried Chicken) ist immer wieder Ziel von fiesen Gerüchten. Diese hier sind besonders eklig.

Eigentlich gehört es für Fast-Food-Ketten schon fast zum guten Ton, dass ihr Essen Gegenstand mindestens einer urbanen Legende ist. Kentucky Fried Chicken, kurz KFC, ist da keine Ausnahme.

Das Unternehmen geht damit aber recht offensiv um und befasst sich auf einer eigenen Internetseite mit diesen Gerüchten. Ein paar der ekligsten Mythen haben wir für Sie gesammelt.

"Kentucky Fried Creature" oder das Mutanten Huhn 

Ein hartnäckiges Gerücht behauptet, dass KFC "Mutantenhühner" oder "Spinnenhühner" verarbeitet. Das sollen genveränderte Hühner mit acht Schenkeln und sechs Flügeln sein. Abgesehen davon, dass dieses Gerücht wirklich zu wild ist, um von irgendjemandem außerhalb eines Kindergarten geglaubt zu werden, gibt KFC an, generell kein genverändertes Geflügel zu verwenden. In Deutschland wäre das eh nicht erlaubt.

Sollte man Hähnchenfleisch waschen, bevor man es brät?

Die frittierte Ratte

Schon 1980 gab es einen Aufsatz des Soziologen Gary Alan Fine mit dem Titel "The Kentucky Fried Rat: Legends and Modern Society", in dem er sich mit dem Mythos auseinandersetzt. Er zählte damals schon über 100 verschiedene Versionen der Legende. Zuletzt hatte ein Kunde ein Bild von einem rattenförmigen Fleischstück gepostet und behauptet, dass es sich hierbei nachweislich um eine Ratte handele.

Aber: Der Kunde musste die "Ratte" einem unabhängigen Labor übergeben, wo sich herausstellte, dass dieses Ding tatsächlich nur ein "unglücklich geformtes" Stück Hähnchenfleisch war.

Das maden-verseuchte Hühnchen

Ein Video eines madenverseuchten KFC-Menüs macht im Internet die Runde und erregt überall Übelkeit. Was da auf dem Hähnchen herumkriecht, würde niemand in seinem Essen sehen wollen: 

KFC hält dagegen, das kurz vor diesem Vorfall gerade ein regulärer Besuch des Gesundheitsamtes stattgefunden hatte. Außerdem würden diese Hähnchenteile bei über 73 Grad gegart und danach bei über 60 Grad warmgehalten. Temperaturen die laut KFC kein Fliegenei übersteht.

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Die Namensänderung

Ein weiteres Gerücht behauptet, dass sich Kentucky Fried Chicken in KFC umbenannt haben, weil sie das Wort "Chicken", also Hühnchen, nicht mehr benutzen durften. Das spielt sicherlich auch auf das Mutantenhuhn-Gerücht an. Weil keine "echten" Hühner verwendet werden, darf auch kein Huhn im Namen vorkommen. Logisch, oder? Laut Unternehmen wurde der Name 1991 geändert, um den Kunden deutlich zu machen, dass das Schnellrestaurant mehr im Angebot hat als nur frittiertes Hähnchen. Und weil man "KFC" besser mit vollem Mund aussprechen kann.

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ante

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