Gericht drängt auf Einigung

Burgerkrieg: Hans im Glück und Peter Pane an einen Tisch

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Setzen sich Hans im Glück und Peter Pane an einen Tisch?

Sie streiten sich nun schon seit über einem Jahr. Wer gedacht hatte, dass der Zoff zwischen den Burgerketten heute ein Ende findet, wurde von einem Richter überrascht.

Es ist eine unendliche Geschichte: Wieder einmal haben sich "Hans im Glück" und der ehemalige Franchisenehmer Paniceus vor Gericht getroffen.

Ist die außerordentliche Kündigung des Franchisevertragsverhältnisses, die die Hans im Glück Franchise GmbH im Oktober 2015 gegenüber der Paniceus Gastro Systemzentrale GmbH ausgesprochen hatte, wirksam? Mit dieser Frage hat sich heute das Landgericht München I beschäftigt – ohne Ergebnis.

Peter Pan jubelt über Gegenschlag - zurecht?

Dennoch sieht sich "Peter Pane" als Gewinner. In dem heutigen Verkündungstermin hatten die Richter kein Urteil bekanntgegeben. "Die von Hans im Glück ausgesprochene Kündigung wegen angeblicher Vertragsverstöße wäre unwirksam", jubelt das Unternehmen dennoch in einer Pressemitteilung. Doch was ist dran?

Hans im Glück erneuert Forderung - Schadensersatz offen

Denn von Hans im Glück kam dagegen eine nüchterne Bekanntgabe über das ausstehende Urteil und eine Erinnerung, dass man auch noch auf das Urteil über die geltend gemachten Schadensersatzansprüche der Hans im Glück Franchise GmbH in Höhe von 9,3 Millionen Euro warten würde. Paniceus kontert trocken, dass man die Kosten für die überstürzten Restaurant-Umbauten nach der Kündigung ersetzt bekommen will.

Die Hintergründe zum Burgerkrieg.

Gericht appelliert an beide Parteien

Das Landgericht München I appelliert nun an die Parteien, ein gerichtliches Mediationsverfahren zur Beilegung des Rechtsstreits mit einem Mediationsrichter abseits des Rechtsstreits aufzunehmen. Ob die Streithähne zustimmen werde, ist mehr als fraglich.

Lesen Sie auch:  Burger-Kette "Hans im Glück" sahnt doppelt ab

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Asia-Burger mit Fisch, Nudeln und Frucht

Das besondere am Burger Banana Joe: eine Erdnusssoße, Babyspinat - und natürlich die gebratene Banane.
Das besondere am Burger Banana Joe: eine Erdnusssoße, Babyspinat - und natürlich die gebratene Banane. © Jörn Rynio
Der Happy Buddha Asia Burger hat nur das Bun und die Zwiebeln mit dem USA-Burger gemein. Ein Koriander-Erdnuss-Pesto und der Patty aus Basmati-Reis, gewürzt mit Kurkuma, Curry, Koriander und Chili, machen aus einem herkömmlichen Burger eine vegane Version.
Der Happy Buddha Asia Burger hat nur das Bun und die Zwiebeln mit dem USA-Burger gemein. Ein Koriander-Erdnuss-Pesto und der Patty aus Basmati-Reis, gewürzt mit Kurkuma, Curry, Koriander und Chili, machen aus einem herkömmlichen Burger eine vegane Version. © Geli Klein
Nudeln statt Brötchen: Beim Ramen-Burger werden asiatische Ramen-Nudeln mit Gewürzen und Ei gemischt, zu einem Bun geformt und gebraten.
Nudeln statt Brötchen: Beim Ramen-Burger werden asiatische Ramen-Nudeln mit Gewürzen und Ei gemischt, zu einem Bun geformt und gebraten. © Jörn Rynio
Für den Kimcheezy-Burger wird der klassische USA­Burger mit Angus­Beef und Cheddar mit der koreanischen Traditionsbeilage Kimchi kombiniert. Passend dazu sind die Bulgogi Kimchi Fries.
Für den Kimcheezy-Burger wird der klassische USA­Burger mit Angus­Beef und Cheddar mit der koreanischen Traditionsbeilage Kimchi kombiniert. Passend dazu sind die Bulgogi Kimchi Fries. © Diego Castellano
Bruno Bruni ist Geschäftsführer im "Pacifico" Imbiss in Berlin.
Bruno Bruni ist Geschäftsführer im "Pacifico" Imbiss in Berlin. © Chris Noltekuhlmann

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