Klare Regeln

Krieg am Bü­fett: So überleben Sie die Essensschlacht

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Am Buffet lässt so mancher seinen animalischen Instinkten freien Lauf.

Wenn am Bü­fett viele Menschen hungrig aufeinandertreffen, kann das zu unschönen Szenen führen. Wir verraten Ihnen, was Sie unbedingt vermeiden sollten.

Das Bü­fett: Ein Ort überbordender Speisenvielfalt, das Paradies der Abwechslung, der Sehnsuchtsort der Hungrigen. Aber leider auch: der Schauplatz harter Kämpfe, Tummelplatz für Drängler, Schubser und Grabscher. Besonders im Urlaub begegnen wir dieser Form des Essens und nicht wenigen bricht schon beim Gedanken daran der kalte Schweiß aus.

Viele haben unangenehme Erzählungen von Bü­fetts in petto. Der dreiste Gast, der erst einmal alles direkt am Bü­fett probiert. Kinder, die Essen anfassen und zurück auf die Servierteller legen, unhöfliche Drängler, die einem den Weg zum Kartoffelgratin abschneiden. Warum so viele Menschen am Bü­fett sämtlichen Anstand verlieren, ist ein Rätsel - wie Sie es besser machen können dagegen nicht.

1. Beachten Sie die Kleiderregeln am Bü­fett

Im Urlaub nehmen wir es gerne nicht so genau mit den Regeln und machen es uns gemütlich. Dazu gehört für viele auch die Abkehr von Kleidungskonventionen. Und schon sind sie da, die Menschen in Badekleidung und Schlappen. Selbst, wenn Sie in einem eher ungezwungenen Hotel untergekommen sind, sollte es dennoch selbstverständlich sein, sich angemessen zu kleiden. Gibt es eine Kleiderordnung, halten Sie sich daran.

2. Erst die Getränke, dann das Essen

Bei einem "normalen" Restaurantbesuch ist der Ablauf klar: Der Kellner nimmt erst die Getränkebestellung auf. Die Essensbestellung folgt dann, wenn er die Getränke an den Tisch bringt. Am Bü­fett müsste es eigentlich nicht so starr sein. Sie könnten ja nach der Getränkebestellung direkt aufspringen und sich an die Essensbeschaffung machen. Widerstehen Sie diesem Drang. Es ist höflicher, wenn die Tischgesellschaft gemeinsam auf die Getränke wartet und erst zusammen ans Bü­fett geht, wenn diese serviert wurden.

3. Gemeinsam ans Bü­fett

Damit kommen wir auch schon zu einem weiteren wichtigen Punkt. Das Kommen und Gehen am Tisch macht Bü­fettessen sehr ungemütlich. Eigentlich speisen nie alle gemeinsam, irgendjemand holt sich immer gerade einen Nachschlag. Richtig und viel angenehmer ist es, gemeinsam ans Bü­fett zu gehen, zusammen zu essen und dann zu warten, bis alle fertig sind. Erst dann sollte sich die Tischgesellschaft wieder gemeinsam Nachschlag holen.

4. Die Speisenfolge beachten

Gehen Sie das Bü­fett nicht in beliebiger Reihenfolge ab. Erst kommt der Vorspeisenbereich beziehungsweise die Vorsuppe, dann der Hauptgang und schließlich der Nachtisch. Stellen Sie sich geduldig an der jeweiligen Schlange an und drängeln Sie sich nicht dazwischen, weil Sie "eh nur diese eine Kleinigkeit" holen wollen. Drängler sind an keinem Bü­fett gerne gesehen und stören den reibungslosen Ablauf. Wenn Sie keine Vorspeise möchten, können Sie sich aber natürlich direkt bei den Hauptgerichten anstellen. Mehrere Gänge auf einem Teller sollten Sie besser nicht mischen.

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5. Das beigelegte Servierbesteck benutzen

Eigentlich sollte es aus Hygienegründen selbstverständlich sein, aber die Realität sieht häufig anders aus: Mit dem eigenen Besteck wird nicht in den Servierschalen herumgestochert. Benutzen Sie ausschließlich das beigelegte Besteck und fassen Sie auch das Brot und andere Backwaren nur mit der bereitgelegten Serviette oder Zange an.

6. Nicht mit gebrauchten Tellern zum Bü­fett

Manch einer mag in einem Anflug von falsch verstandener Höflichkeit denken, es wäre gut, immer denselben Teller zu benutzen. So hat der Tellerwäscher schließlich weniger Arbeit. Mit einem benutzten Teller zum Bü­fett zu gehen, ist jedoch ein schwerer Fauxpas. Diese Unart ist nicht nur unhygienisch, sondern auch unappetitlich. Nehmen Sie sich also immer einen frischen Teller und lassen Sie die benutzten abräumen.

Wenn Sie sich jetzt noch den Teller nicht zu voll laden, um dann die Hälfte zurückgehen zu lassen, sind Sie bestens gerüstet für ein entspanntes und gesittetes Bü­fettessen. Lassen Sie es sich schmecken...

Ihre Meinung ist gefragt!

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An diesen Merkmalen erkennen Sie guten Döner

Fleischqualität: Der Dönerspieß besteht in der Regel aus mehreren Lagen Rind- oder Kalbsfleisch, das in Joghurt und Gewürzen mariniert wurde. Damit der Spieß schön saftig ist, wechseln sich magere und fette Fleischstücke ab. Der Hackfleischanteil darf dabei 60 Prozent nicht überschreiten. Wirkt die Struktur des Spießes als eher grob, sollten Sie misstrauisch werden. Die überwiegende Mehrheit der Dönerläden stellt die Fleischspieße übrigens nicht selbst her, sondern bezieht sie gefroren von einem Großhändler.
Fleischqualität: Der Dönerspieß besteht in der Regel aus mehreren Lagen Rind- oder Kalbsfleisch, das in Joghurt und Gewürzen mariniert wurde. Damit der Spieß schön saftig ist, wechseln sich magere und fette Fleischstücke ab. Der Hackfleischanteil darf dabei 60 Prozent nicht überschreiten. Wirkt die Struktur des Spießes als eher grob, sollten Sie misstrauisch werden. Die überwiegende Mehrheit der Dönerläden stellt die Fleischspieße übrigens nicht selbst her, sondern bezieht sie gefroren von einem Großhändler. © Pixabay
Das Fladenbrot: Es ist für viele Dönerfans ein Ärgernis, dass immer mehr Läden ihre Döner in etwas ausgeben, das an Burgerbrötchen erinnert. Puristen bestehen auf Pide. Dieses Fladenbrot stammt ursprünglich aus der Türkei und wird aus Hefeteig, Öl und Butter gemacht. Wenn der Laden etwas auf sich hält, stellt er Pide selbst her.
Das Fladenbrot: Es ist für viele Dönerfans ein Ärgernis, dass immer mehr Läden ihre Döner in etwas ausgeben, das an Burgerbrötchen erinnert. Puristen bestehen auf Pide. Dieses Fladenbrot stammt ursprünglich aus der Türkei und wird aus Hefeteig, Öl und Butter gemacht. Wenn der Laden etwas auf sich hält, stellt er Pide selbst her. © Pixabay
Das Gemüse: Schauen Sie sich das Gemüse in der Auslage gut an. Sieht es frisch aus oder haben sich schon braune Stellen gebildet. Liegt das Grünzeug länger in einer nur unzureichend gekühlten Auslage, wird es nicht nur unansehnlich, sondern es bilden sich auch Bakterien. Sie können ruhig nachfragen, wo das Gemüse bezogen wird.
Das Gemüse: Schauen Sie sich das Gemüse in der Auslage gut an. Sieht es frisch aus oder haben sich schon braune Stellen gebildet? Liegt das Grünzeug länger in einer nur unzureichend gekühlten Auslage, wird es nicht nur unansehnlich, sondern es bilden sich auch Bakterien. Sie können ruhig nachfragen, wo das Gemüse bezogen wird. © Pixabay
Die Gäste: Wir halten diesen Schluss für etwas gewagt, aber der "Stern" ist der Meinung, dass sich die Qualität eines Dönerladens an der Anzahl von Landsleuten misst, die dort kaufen. Nun gibt es auch viele Deutsche, die ein gutes Schnitzel nicht von einem schlechten Schnitzel unterscheiden können, um mal im Klischee zu bleiben. Aber es kann sicher nicht schaden, dieses "Qualitätsmerkmal" im Blick zu behalten 
Die Gäste: Wir halten diesen Schluss für etwas gewagt, aber der "Stern" ist der Meinung, dass sich die Qualität eines Dönerladens an der Anzahl von Landsleuten misst, die dort kaufen. Nun gibt es auch viele Deutsche, die ein gutes Schnitzel nicht von einem schlechten Schnitzel unterscheiden können, um mal im Klischee zu bleiben. Aber es kann sicher nicht schaden, dieses "Qualitätsmerkmal" im Blick zu behalten  © Pixabay
Die Toiletten: Es ist ein Merkmal, an dem man generell die Qualität eines Restaurants ablesen kann. Wenn die Toiletten nicht sauber sind, ist es um die Hygiene in der Küche häufig auch nicht so gut bestellt. Ihr Dönerladen hat keine Toiletten? Achten Sie auf die Sauberkeit des Tresens, der Arbeitsflächen, der Esstische und Stühle.
Die Toiletten: Es ist ein Merkmal, an dem man generell die Qualität eines Restaurants ablesen kann. Wenn die Toiletten nicht sauber sind, ist es um die Hygiene in der Küche häufig auch nicht so gut bestellt. Ihr Dönerladen hat keine Toiletten? Achten Sie auf die Sauberkeit des Tresens, der Arbeitsflächen, der Esstische und Stühle. © Pixabay
Der Geschmack: Sind alle Merkmale für einen guten Döner erfüllt, sind Sie gefragt, denn am Ende ist der persönliche Geschmack entscheidend. Lassen Sie es sich schmecken!
Der Geschmack: Sind alle Merkmale für einen guten Döner erfüllt, sind Sie gefragt, denn am Ende ist der persönliche Geschmack entscheidend. Lassen Sie es sich schmecken! © Pixabay

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