Im Restaurant und für daheim

Sushi-Fan Bianca sagt, wo‘s die besten Rollen gibt

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Foodbloggerin Bianca beim Sushi-Schlemmen im Shoya.

Geht‘s ums Thema Sushi, könnte sich Foodbloggerin Bianca die Finger wund schreiben - denn es vergeht kaum eine Woche, in der sie die japanische Spezialität auslässt. Hier ihre ultimativen Sushi-Tipps:

Eine Woche ohne Sushi, die gibt es bei mir nur selten. Auch am vergangenen Wochenende habe ich mir wieder zweimal Sushi gegönnt - einmal auswärts im Restaurant, einmal als Bestellung an die Wohnungstür. Immer wieder stellt sich nach dem Kosten heraus: Sushi ist nicht gleich Sushi, und die Basics, welche für gutes Sushi einfach ein unverzichtbares Muss sind, werden nicht immer eingehalten. Ganz oben steht dabei natürlich frischer Fisch. Andererseits gibt es auch zahlreiche vegetarische, also fischlose, Variationen für Sushi. Nur wenige Sushi-Läden kenne ich in München nicht. Hier meine Favoriten für stets frisches Sushi.

Auswärts

1. Shoya

Ollenhauerstraße 6, 81737 München - www.shoya-group.de

Letzte Woche berichtete ich euch über die in meinen Augen besten Döner der Stadt. Genau gegenüber von meinem Lieblingsdöner-Laden liegt mein Lieblings-Sushiladen, das Shoya im PEP. Gerade mal knapp 20 Personen haben in dem kleinen abgetrennten Sushiladen unterhalb einer Rolltreppe Platz, trotzdem sitzt man nicht zu eng oder nah am Nachbartisch. Leer ist selten einer der Plätze, auch an dem kleinen to go-Bereich mit vorgefertigten Sushiboxen stehen meistens Sushi-Fans an. Ich war in diesem Shoya (insgesamt gibt es vier Stück, hier schmeckt es mir aber am besten) bereits so oft Sushi essen, dass mich der Inhaber schon von Weitem erkennt. Meine Favoriten sind die ordentlich und fest „gerollten“ (…Sushi wird ja nicht gerollt…) Uramaki, Lachs- und Thunfisch-Nigiri, als auch die einfachen Maki. Auch etwas ausgefallenere Kreationen werden frisch vor den Augen zubereitet. Davor gibt‘s auf Wunsch eine frisch aufgebrühte Miso-Suppe und wahlweise auch andere japanische Gerichte. Mein Tipp: Esst auf jeden Fall vor Ort, das ist natürlich noch frischer als die to-go Boxen und bestellt euch mit eurer Begleitung die große Sushi-Platte für zwei (- schaffe ich auch alleine). 

2. MUN

Innere Wiener Straße 18, 81667 München - www.munrestaurant.de/index.php/de

Das MUN - ganz anders, exklusiver und daher auch schlecht vergleichbar mit dem Shoya und dessen Sushi. Bekannt ist das schicke Restaurant für gehobene asiatische Fusions-Küche, und auch ich habe schon das ein oder andere Menü genossen. Nicht fehlen darf bei diesem jedoch ganz klar MUNs Sushi, hergestellt aus Fisch mit 1A Qualität. Beim Menü meistens mit inbegriffen ist die Nigiri-Kombination aus Lachs-, Thunfisch-, Gelbschwanz-Kingfisch- und Aal-Nigiri. Hier gibt‘s außerdem noch Tipps beim Servieren dazu, wie zum Beispiel, dass die Nigiri von links nach rechts genossen und nicht mit der Reis-, sondern mit der Fischseite in die Sojasauce getaucht werden sollen, etc. À la carte gibt‘s die „MUN Sushi Platter“ für nicht günstige, aber lohnende 35 Euro. Preislich gerechtfertigt durch die Raffinesse beim Anrichten, die Frische des Thunfisches und die Wahl des Label Rouge Lachs bei den einzelnen Röllchen. Mein Tipp: Exklusives Sushi empfehle ich euch hier zu probieren. (Falls ihr Begleitung dabei habt, die nicht gerne Sushi isst, gibt‘s auch hier natürlich zahlreiche - und ziemlich gute - Alternativen.)

3. Sushiya sansaro

Amalienstraße 89, 80799 München - www.sushiya.de

Das Sushiya sansaro ist ein japanisches Sushi-Restaurant in der zentral gelegenen Amalienpassage. Hier gefällt mir neben dem besonders einladenden Ambiente und der großzügigen Terrasse vor allem die Auswahl an Sushi. Einmal fühlt man sich - besonders in den Abendstunden - beim Essen tatsächlich ein wenig wie in Japan, zum anderen ist das Sushi immer frisch, ordentlich gerollt und appetitlich angerichtet. Mittags gibt‘s sogar ein Sushi-Menü mit Salat oder Miso-Suppe (je nach Auswahl ab 9,90 Euro) und am Abend neben einzelnen Röllchen grandiose Sushi-Platten in den unterschiedlichsten Variationen (ab 17,80 Euro). Wer wirklich, also so richtig, auf Sushi steht, der bestellt sich die „Amida“-Platte mit 18 Röllchen, 10 Nigiri samt Weißfisch, Jakobsmuschel, Garnele und Flussaal für knapp 64 Euro. Mein Tipp: Um ein wenig durchprobieren zu können, empfehle ich euch, euer Sushi selbst aus Nigiri, Hosomaki, Sashimi und auch Chūmaki (- bei uns weniger bekannte, mittelgroße Sushirollen) zusammenzustellen. Es lohnt sich. Ach ja…bestellt euch auch eine „Extra Roll“ - das sind Eigenkreationen des Sushiya sansaro mit zum Beispiel Mango und Garnele oder auch Jakobsmuscheln und Co.

Lieferung

Bei einer Sushi-Lieferung achte ich auf andere Dinge als bei einem Besuch im Restaurant. Klar, frisch muss es sein und länger als 45 Minuten bis höchsten 60 Minuten warte ich grundsätzlich nicht auf mein Essen. Dazu sollte Sojasauce, Ingwer und Wasabi deutlich und sicher vom Sushi getrennt sein, damit beim Öffnen bzw. Transportieren der Box nichts vermischt wird. Auch sollten die Röllchen - auch wieder wegen des Transportes - besonders gründlich gerollt sein und auf dem Weg bestmöglich gekühlt sein. Zu kaltes Sushi ist aber auch nicht fein. Gar nicht so leicht also.

1. WOK

www.woksushibar-muenchen.de (bereits 65 mal bestellt)

Immer frisch, ordentlich gerollt und schnell geliefert; von Uramaki (auch Inside-Out-Maki genannt), über Nigiri und Sashimi, bis hin zu Temaki und Sushi-Sandwich gibt‘s alles zu bestellen. Auch verpackt wird immer ordentlich und appetitlich. Mein Tipp für Uramaki-Fans: Das Menü 210 mit „drei mal sechs“ wählbaren Uramakis für 12,10 Euro.

2. Master Asia Wok

www.masterasiawok.de (bereits 38 mal bestellt)

Bei Master Asia Wok geht‘s immer fix und schmeckt‘s immer gut. Lasst euch nicht davon abschrecken, dass ihr bei der gleichen Anlaufstelle auch indisches Essen bekommt - der Fokus ist Sushi, und das kann das Master Asia Wok-Team ganz gut. Hier bestelle ich mir regelmäßig Menüs und einzelne Temaki (das heißt übrigens „gerollte Tüte“), in verschiedenen Sorten. Menüs gibt‘s schon ab 6,90 Euro, können aber auch für 64 Euro mit insgesamt 56 verschiedene Makis, Nigiris und Uramakis bestellt werden.

Ein wenig enttäuscht war ich zuletzt von meiner Lieferung bei „Sushibar“ im Wert von 32 Euro mit über einer Stunde Wartezeit. Das Sushi war geschmacklich okay, nicht aber herausragend und so wenig, dass ich mir danach noch ein Müsli machte. Sushi hat seinen Preis, das war mir aber zu teuer.

Wo geht ihr gerne Sushi essen bzw. bestellt gerne, wenn das Sofa ruft? Schreibt es mir!

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