Ausgerechnet

Ofen aus: Das Restaurant dieses RTL 2-"Kochprofis" ist insolvent

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"Kochprofi" Frank Oehler steckt nun selbst in der Krise.

Die "Kochprofis" beraten auf RTL 2 in Schieflage geratene Gastronomen. Jetzt sieht es so aus, als hätte einer der Experten selbst mal einen guten Rat gebraucht.

Er hat unzähligen Gastronomen aus der Krise geholfen und jetzt steckt sein eigenes Restaurant im Schuldensumpf fest. Frank Oehlers "Speisemeisterei" ist pleite.

Pleite zum Jubiläum

Am Freitag verkündete der Geschäftsführer Gerd Schmid die Insolvenz des Sternerestaurants. Deshalb bleibt die Küche aber vorerst noch nicht kalt, wie die "swp" berichtet. Der Betrieb von Sternekoch Frank Oehler läuft weiter.

Schmid hatte am Freitag den Insolvenzantrag gestellt, nach dem die finanzielle Schieflage, in die die "Speisemeisterei" geraten ist, nicht mehr zu stemmen war. Die Geldsorgen waren so groß, dass der Manager einem Verfahren wegen Insolvenzverschleppung zuvorkommen musste. Und das ausgerechnet zum zehnjährigen Bestehen des Sternerestaurants.

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Wie konnte Frank Oehlers "Speisemeisterei" pleite gehen?

Feines Essen und ein Chef, der andere als Experte berät. Da kann doch eigentlich gar nichts schiefgehen, oder? Die Hauptgründe für das Scheitern liegen für Manager Schmid auf der Hand:

  • Nach einem Event ist ein Unternehmen dem Restaurant immer noch einen fünfstelligen Betrag schuldig. Das entspricht einem ganzen Monatsumsatz und das Geld fehlt an allen Ecken und Enden.
  • Durch strengere Arbeitszeitregelungen musste mehr Personal eingestellt werden. Die Gehälter trieben wiederum die Kosten hoch.
  • In der "Speisemeisterei" wurde seit Jahren falsch kalkuliert. "Pro Gast machen wir ein Minus von 1,50 Euro", beklagt sich Gerd Schmid. Das Ergebnis: Seit dem Start im Jahr 2008 habe das Restaurant rote Zahlen geschrieben.

Gerade der letzte Punkt ist pikant, da falsche Kalkulationen bei vielen Fällen der "Kochprofis" eine Rolle spielen. Scheinbar hat Frank Oehler da seine eigenen Ratschläge nicht beherzigt.

Wie geht es mit der "Speisemeisterei" weiter?

Die zwei Dutzend Mitarbeiter wollen nicht aufgeben und das Restaurant wieder auf Linie bringen. Auch das Land Baden-Württemberg, das immer wieder Staatsgäste in die "Speisemeisterei" einlädt hat schon Unterstützung signalisiert. Bleibt also zu hoffen, dass Frank Oehler die Kurve noch kriegt.

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Fallen Sie nicht auf diese 10  Ernährungsmythen rein

Tatsache ist: Schokolade enthält Tryptophan, einen Baustein des Glückshormons Serotonin. Die Konzentration ist allerdings so gering, dass man schon eine ganze Wagenladung essen müsste, um einen Effekt zu spüren. Das Schoko-High basiert tatsächlich auf den Inhaltsstoffen Zucker und Fett.
Tatsache ist: Schokolade enthält Tryptophan, einen Baustein des Glückshormons Serotonin. Die Konzentration ist allerdings so gering, dass man schon eine ganze Wagenladung essen müsste, um einen Effekt zu spüren. Das Schoko-High basiert tatsächlich auf den Inhaltsstoffen Zucker und Fett. © Pixabay
Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund? Wahrscheinlich nicht. Resveratrol heißt die Substanz im Rotwein, die das Herzinfarktrisiko senken soll. In Tierversuchen klappte das tatsächlich – beim Menschen konnte der Effekt aber bisher nicht nachgewiesen werden. Studien, die eine herzschützende Wirkung von moderatem Rotweinkonsum belegen sollen, weisen methodische Fehler auf.
Ein Glas Rotwein am Tag ist gesund? Wahrscheinlich nicht. Resveratrol heißt die Substanz im Rotwein, die das Herzinfarktrisiko senken soll. In Tierversuchen klappte das tatsächlich – beim Menschen konnte der Effekt aber bisher nicht nachgewiesen werden. Studien, die eine herzschützende Wirkung von moderatem Rotweinkonsum belegen sollen, weisen methodische Fehler auf. © Pixabay
Kaffee dehydriert - dieses Gerücht hält sich besonders hartnäckig. Doch Studien haben laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gezeigt, dass Koffein zwar einen harntreibenden Effekt hat, der Einfluss auf den Wasserhaushalt aber verschwindend gering ist. Kaffee kann bedenkenlos in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden.
Kaffee dehydriert - dieses Gerücht hält sich besonders hartnäckig. Doch Studien haben laut der Deutschen Gesellschaft für Ernährung gezeigt, dass Koffein zwar einen harntreibenden Effekt hat, der Einfluss auf den Wasserhaushalt aber verschwindend gering ist. Kaffee kann bedenkenlos in die Flüssigkeitsbilanz einbezogen werden. © Pixabay
Zucker macht Kinder zappelig, zu viel davon soll sogar Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig – ist aber laut einer Vielzahl seriöser Studien Unfug. Ungesund bleibt Zucker natürlich trotzdem.
Zucker macht Kinder zappelig, zu viel davon soll sogar Aufmerksamkeitsstörungen hervorrufen. Auch dieser Mythos hält sich hartnäckig – ist aber laut einer Vielzahl seriöser Studien Unfug. Ungesund bleibt Zucker natürlich trotzdem. © Pixabay
Eigelb enthält 190 mg Cholesterin pro Ei. Wer zwei Eier ist, überschreitet den Tagesbedarf von 300 mg – mehr ist also ungesund. Könnte man meinen. Tatsächlich wandelt der Körper überflüssiges Cholesterin um und scheidet es aus.
Eigelb enthält 190 mg Cholesterin pro Ei. Wer zwei Eier ist, überschreitet den Tagesbedarf von 300 mg – mehr ist also ungesund. Könnte man meinen. Tatsächlich wandelt der Körper überflüssiges Cholesterin um und scheidet es aus. © Pixabay
Spinat enthält viel Eisen? Dieser Irrglaube beruht wohl auf einem falsch gesetzten Komma in einer rund 100 Jahre alten Nährwert-Tabelle. Frischer Spinat enthält etwa 3 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Das ist immer noch mehr als in vielen anderen Gemüsesorten – aber deutlich weniger als etwa in Schweineleber oder Blutwurst.
Spinat enthält viel Eisen? Dieser Irrglaube beruht wohl auf einem falsch gesetzten Komma in einer rund 100 Jahre alten Nährwert-Tabelle. Frischer Spinat enthält etwa 3 Milligramm Eisen pro 100 Gramm. Das ist immer noch mehr als in vielen anderen Gemüsesorten – aber deutlich weniger als etwa in Schweineleber oder Blutwurst. © Pixabay
Der Ratschlag, Pilze nicht aufzuwärmen, kommt aus Zeiten, in denen Kühlschränke noch nicht verbreitet waren. Werden gekochte Reste im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag gründlich erhitzt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Das gleiche gilt für Spinat. Nur für Babys und Kleinkinder sollte man Spinat nicht aufwärmen. Das Gemüse ist reich an Nitrat, das beim Erhitzen zu Nitrit wird – und das behindert den Sauerstofftransport im Blut.
Der Ratschlag, Pilze nicht aufzuwärmen, kommt aus Zeiten, in denen Kühlschränke noch nicht verbreitet waren. Werden gekochte Reste im Kühlschrank gelagert und am nächsten Tag gründlich erhitzt, besteht keine Gefahr für die Gesundheit. Das gleiche gilt für Spinat. Nur für Babys und Kleinkinder sollte man Spinat nicht aufwärmen. Das Gemüse ist reich an Nitrat, das beim Erhitzen zu Nitrit wird – und das behindert den Sauerstofftransport im Blut. © Pixabay
Zitronen enthalten viel Vitamin C - rund 53 Milligramm Ascorbinsäure pro 100 Gramm. Doch andere Obst- und Gemüsesorten weisen einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt auf: etwa Brokkoli mit 115 Milligramm oder Kiwis mit 71 Milligramm pro 100 Gramm.
Zitronen enthalten viel Vitamin C - rund 53 Milligramm Ascorbinsäure pro 100 Gramm. Doch andere Obst- und Gemüsesorten weisen einen deutlich höheren Vitamin-C-Gehalt auf: etwa Brokkoli mit 115 oder Kiwis mit 71 Milligramm pro 100 Gramm. © Pixabay
Früher enthielt Wasser manchmal Keime, die  Steinobst im Magen zum Gären brachten. Das führte zu Bauchschmerzen. Doch bei der heutigen Trinkwasserqualität kann man Pflaumen, Aprikosen und Kirschen sorglos zusammen mit einem Glas Wasser genießen.
Früher enthielt Wasser manchmal Keime, die  Steinobst im Magen zum Gären brachten. Das führte zu Bauchschmerzen. Doch bei der heutigen Trinkwasserqualität kann man Pflaumen, Aprikosen und Kirschen sorglos zusammen mit einem Glas Wasser genießen. © Pixabay
Vitamine in Lebensmitteln werden durch die Strahlung in Haushaltsmikrowellen nicht zerstört – dazu reicht die verwendete Energie schlicht nicht. Bei hohen Temperaturen und langen Garzeiten können zwar viele Vitamine verloren gehen - doch das ist beim normalen Kochen auch nicht anders.
Vitamine in Lebensmitteln werden durch die Strahlung in Haushaltsmikrowellen nicht zerstört – dazu reicht die verwendete Energie schlicht nicht. Bei hohen Temperaturen und langen Garzeiten können zwar viele Vitamine verloren gehen - doch das ist beim normalen Kochen auch nicht anders. © Getty Images/iStockphoto

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