Kein Bitte, kein Danke

So rechnet ein Eisverkäufer mit seinen jüngeren Kunden ab

Weil seine jüngere Kundschaft nicht zu anständigen Umgangsformen fähig zu sein scheint, lässt ein Eisverkäufer mit einem Schild seinem Frust freien Lauf.

Einem Eisverkäufer aus Berlin ist der Geduldsfaden gerissen: Nachdem scheinbar seine junge Kundschaft nicht gerade durch Höflichkeit und gute Manieren glänzte, bastelte er kurzerhand ein Schild mit den Benimmregeln, das er in der Eisdiele aushängte.

"So bekommt man hier ein Eis"

In drei einfachen Schritten beschreibt der Eisverkäufer sein Anliegen:

  1. Hallo!
  2. Ich hätte gerne BITTE, oder: Ich hätte BITTE gerne
  3. Danke & Tschüss

Darunter fügt er noch hinzu: "So bekommt man hier ein Eis, Kinder"

Das Schild der Eisdiele stößt auf Instagram, wo es von Notes of Berlin gepostet wurde, auf viel Zustimmung. Userin sibylle.maria meint: "Richtig so. Höflichkeit und Umgangsformen sollten mittlerweile ein Schulfach sein. Es geht immer mehr verloren... Leider!"

Doch viele glaube auch, dass das Schild sich nicht nur an die Kinder richten sollte. So schreibt beispielweise Beetrix Koehler: "Bei manchen Erwachsenen sind die Umgangsformen aber auch verloren gegangen." Eine andere Nutzerin meint: "Wieso 'an die Kinder'? Viele Erwachsene halten Höflichkeit auch für Überflüssig."

 

Auch interessant: So teuer ist Eis in den verschiedenen deutschen Städten.

sca

So richten Sie sich die perfekte Hausbar ein

Rubriklistenbild: © Instagram / Notes of Berlin

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