Ganz einfach

Tipp für Spitzbuben: Unkompliziertes Adventsgebäck schnell selbst gemacht

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Mit diesem Rezept klappen Spitzbuben ganz einfach.

Zutaten, Rezept und Co.: Erfahren Sie hier alles zu einem sehr einfachen und doch durchaus beliebten Adventsgebäck - den Spitzbuben.

Seit Ende September stehen sie in den Supermärkten. Die Rede ist von Schokoladen-Nikoläusen, Lebkuchen und Co. Sie kündigen uns im goldenen Herbst bereits deutlich sichtbar die kalte Jahreszeit an. Ganz so früh wollten wir uns aber noch nicht in der Küche mit Weihnachtsgebäck auseinandersetzen. Jetzt, wenige Tage vor dem ersten Advent, ist aber die Zeit gekommen, zu der die Backformen herausgekramt werden.

Spitzbuben backen: der Teig

Advent, Advent: Neben Glühwein sind Plätzchen nun wieder in aller Munde. Die Spitzbuben sind besonders für Menschen, die sich zum ersten Mal mit dem Backen von Plätzchen auseinander setzen, eine gute Übung. Denn diese gehen sehr unkompliziert von der Hand. Beim Teig handelt es sich um ein einfaches Mürbeteig-Rezept. Wie im Rezept unterhalb zu sehen, keine große Herausforderung.

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Spitzbuben backen: die Ausstechformen

Jene sind für kleines Geld entweder im Kaufhaus oder online erhältlich. Welche Form, das bleibt jedem Bäcker selbst überlassen. Besonders schön fürs Auge auf dem Plätzchenteller: wenn verschiedene Formen verwendet werden.

Lesen Sie hier: Das große Weihnachtsspezial: So ist Plätzchenbacken ganz leicht.

Spitzbuben backen: die Füllung

Im vorliegenden Rezept wird mit Johannisbeergelee gearbeitet. Warum das so gut passt? Naja, der Mürbeteig und der Puderzucker machen die ganze Angelegenheit ohnehin schon sehr süß. Da darf ein Gelee, das ganz leicht säuerlich schmeckt, schon als geschmacklicher Gegenspieler fungieren. Aber auch Marmelade, die keinen säuerlichen Beigeschmack ins Spiel bringt, macht sich natürlich gut: von Aprikose über Erdbeere bis hin zu Zwetschge. Auch eine Schokocreme schmeckt hervorragend als Füllung.

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Spitzbuben backen: das Rezept

  • Portionen: 40 Stück
  • Vorbereitungszeit: 15 Minuten
  • Backzeit: 12 Minuten
  • Wartezeit: 15 Minuten

Video: Vermeiden Sie diese 7 Fehler beim Backen

Zutaten für die Spitzbuben

Für den Mürbeteig:

  • 600 g Mehl
  • 400 g Butter
  • 2 Eier
  • 300 g Puderzucker
  • 200 g gemahlene Mandeln
  • 1 Prise Salz
  • 1 Vanilleschote
  • 2 TL Zitronenabrieb

Zum Verzieren:

  • 150 g Puderzucker
  • 400 g Johannisbeeren-Gelee; alternativ auch Aprikosenkonfitüre oder Erdbeermarmelade

Zubereitung der Spitzbuben

  1. Mehl, Mandeln, Puderzucker, Zitronenabrieb, Salz und das Vanilleschoten-Mark in einer Schüssel verrühren.
  2. Die kalte Butter in Stücke schneiden und die Eier zugeben.
  3. Die Zutaten flott zu einem Teig verkneten.
  4. Den Teig in eine Folie wickeln und für etwa 15 Minuten im Kühlschrank lagern.
  5. Dann den Teig vierteln und mit dem ersten Vierteil beginnen (den restlichen Teig wieder im Kühlschrank lagern).
  6. Das Teig-Viertel zu einer Kugel formen. Anschließend platt drücken und auf einer bemehlten Arbeitsfläche mit einem Nudelholz dünn ausrollen.
  7. Jetzt die Plätzchen mit einem Ausstecher ausstechen. Immer eines mit Lochmotiv (das Oberteil) und ein anderes (Unterteil) ohne.
  8. Den Grill (indirekte Hitze!) oder den Backofen auf 160 Grad vorheizen.
  9. Die Spitzbuben auf ein Blech setzen (Backpapier verwenden). Je nach Größe der Plätzchen beträgt die Backzeit zehn bis zwölf Minuten.
  10. Die Plätzchen auskühlen lassen und jene ohne Lochmotiv mit dem Johannisbeerengelee bestreichen. Anschließend jene mit Lochmotiv (Oberseite) mit Puderzucker bestreuen.
  11. Jetzt werden jeweils nur noch zwei passende Ober- und Unterseiten vorsichtig aufeinandergesetzt. Die Marmelade fungiert hierbei als Kleber.

Anja Auer ist Chefredakteurin des BBQ & Food-Magazins "Die Frau am Grill". Nebenbei betreibt sie den größten YouTube-Kanal zum Thema "Grillen" der im deutschsprachigen Raum von einer Frau produziert wird. Die meisten der Rezepte gelingen aber nicht nur auf dem Grill sondern auch auf dem Herd und im Ofen. Weitere Rezepte finden Sie auf www.die-frau-am-grill.de und dem YouTube-Kanal www.youtube.com/diefrauamgrill.

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Von Anja Auer

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