Sushi und Superfood

Großer Ansturm auf neues Restaurant im Westend - aber noch gibt‘s keinen Alkohol

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Wirt Sam Hu (l.) und Koch Toki Sunaba.

Das S.A.M – Sushi and Meat ist nun erst mal ein Pop-up-Restaurant. Alkohol darf noch keiner ausgeschenkt werden - trotzdem brummt der Laden.

München - Sam Hu (33) wollte nicht länger warten. Bei der städtischen Lokalbaukommission hat er schon im vergangenen Sommer eine Vollkonzession für sein Lokal an der Ligsalzstraße im Westend beantragt, erzählt der Wirt – doch die Genehmigung kam und kam nicht. Jetzt hat er trotzdem aufgesperrt! Das S.A.M – ­Sushi and Meat ist nun erst mal ein Pop-up-Restaurant. Alkohol darf Hu noch keinen ausschenken, aber das stört die Gäste nicht. Knapp zwei Wochen nach der Eröffnung brummt der Laden.

An großen Tischen sitzt der Geschäftsmann neben dem Werber und der jungen Mutter. Japanische Zeitungen (vom hiesigen Konsulat gesponsert) zieren die Wände, Getränkekästen dienen als Sitzgelegenheiten, nackte Glühbirnen baumeln von der Decke. Ungezwungen und einladend wirkt das, gerade in München, wo sonst alles immer bis ins letzte Eck durchgestylt ist. Der unfertige Charme kommt an im Viertel.

Eigentlich hatte Sam Hu schon eine Innenarchitektin beauftragt, die das Restaurant gestalten sollte, wenn die Vollkonzession endlich da ist. Doch jetzt ist alles anders gekommen – und Hu ist mit dem Ergebnis des Spontanumbaus und der provisorischen Einrichtung zufrieden. „Es gefällt den Gästen zu 100 Prozent“, sagt er. „Also werde ich wahrscheinlich alles einfach so lassen.“ Nur einige bauliche Änderungen muss er noch vornehmen: Schallschutzdecke, neue Toiletten, neue Fliesen – was die Behörden eben so verlangen. Auch neue Fenster will Hu einbauen, damit im Sommer alles schön offen und einladend wirkt. Die Gäste sollen dann auch draußen sitzen können.

Sam Hus Mutter betreibt das „Madame Hu“ gleich in der Nachbarschaft. Für sein eigenes Lokal heuerte der 33-Jährige mit chinesischen Wurzeln einen japanischen Koch an, den er sehr schätzt: Toki Sunaba bereitet hier das feine Essen zu.

Janina Ventker

S.A.M – Sushi and Meat

Ligsalzstraße 30

Montag bis Samstag 12 bis 15 Uhr und 18 bis 22 Uhr.

Auf der Speisekarte

Küchenchef Toki Sunaba ­bereitet Sushi, Rice Bowls und Superfood-Salate zu. Und Ramen (12,50 Euro) – laut Chef Sam Hu der Renner. Der Gast kann sich diese japanische Nudelsuppe nach Gusto zusammenstellen. Die drei Schritte: Man wählt eine Sorte Nudeln (dünne Weizennudeln/dicke Weizennudeln/Reisnudeln), eine ­Brühe (Sojabohnenpaste/Schwein/Garnele) und eine Beilage (Fleisch/Gemüse/Meeresfrüchte). Zu den Gerichten gibt es Bio-Limonaden (0,33 Liter, 3,50 Euro) und -Schorlen (0,25 Liter, 3 Euro). Wer nach dem feinen Mahl noch Lust auf ein Dessert hat, bekommt Matcha-Eis ­ (6 Euro) oder Klebereis mit roter Bohnenpaste (7 Euro) serviert.

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