Bei 30 Grad und mehr

Zugreifen: Diese Lebensmittel machen Hitze erträglich

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Der Klassiker an heißen Sommertagen: Wassermelone.

30 Grad, die Sonne brennt und der Kreislauf spielt verrückt. Jetzt heißt es viel trinken! Aber was esse ich, um bei Hitze gut durch den Tag zu kommen?

Nicht alles, was wir zu uns nehmen, tut auch unserem Körper gut. Das bekommen wir vor allem im Sommer zu spüren, wenn uns der leckere Burger in der Mittagspause ins "Fresskoma" fallen lässt. Von diesem Tief erholen wir uns jedoch nur sehr langsam. Da heißt es: leichte Alternativen suchen!

Essen bei Hitze: Leichte Gerichte aus rohem Gemüse und Obst

Ganz oben auf der Liste der leichten Lebensmittel stehen laut Experten Salate, rohes Gemüse und Obst. Diese Lebensmittel liegen nicht schwer im Magen und erhöhen ganz nebenbei die Flüssigkeitszufuhr. Außerdem sind sie wahre Vitaminbomben. 

"Ein idealer Sattmacher an heißen Tagen ist ein kleiner Salatteller mit Thunfisch", meint Monika Bischoff, Diätetische Leiterin des Zentrums für Ernährungsmedizin und Prävention am Krankenhaus Barmherzige Brüder in München. In der ApothekenUmschau verrät Sie ihre Geheimtipps. 

Auch eine spanische Gazpacho soll im Sommer Wunder wirken - eine kalte Suppe, bei der das Gemüse roh püriert wird. Auch grüne Smoothies spenden bei Hitze neue Energie.  

Zwischendurch eiweißreiche Nahrung

Auf Zwischenmahlzeiten müssen Sie im Sommer keinesfalls verzichten: "Hier eigen sich Buttermilch, Ayran und Lassi", so Bischoff. "Diese Getränke sind eiweißhaltig und treiben den Blutzuckerspiegel nicht nach oben."  

Schärfe hilft beim Schwitzen

Wer wissen will, was man bei Hitze am besten isst, wirft am besten auch einen Blick auf den Speisezettel der südlichen Länder: In vielen indischen, asiatischen oder afrikanischen Gerichten dominieren scharfe Speisen. Nicht ohne Grund, denn Schärfe hilft beim Schwitzen. Bauen Sie also ruhig Chili, Tabasco, Pfeffer oder auch den leicht scharfen Ingwer in ihren sommerlichen Speiseplan ein.

In der traditionellen chinesischen Medizin kennt man auch kühlende Lebensmittel: Dazu zählen Gurken, Joghurt, Zucchini, Tomaten und natürlich Wassermelonen.

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Von Andrea Stettner

Diese Lebensmittel sollten Sie nicht aufwärmen

Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen "von gestern" ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen:
Haben Sie auch keine Zeit, täglich frisch zu kochen? Adliges Essen "von gestern" ist die Rettung. Beim Aufwärmen müssen Sie aber beachten, dass an manchen Zutaten ungünstige Bakterien oder Salmonellen entstehen. Folgende Lebensmittel sollten Sie deshalb immer frisch genießen: © Pixabay/Hans
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen.
Wer Hähnchen in der Mikrowelle aufwärmt, riskiert eine ernsthafte Salmonellenvergiftung. Der Grund dafür liegt bei Eiweißstrukturen im Fleisch, die sich beim Aufwärmen verändern. Deshalb sollten Sie Geflügel immer richtig heiß und gleichmäßig erhitzen. © pixabay / Wow_pho
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung.
Auch bei Eiern droht eine Salmonellenerkrankung. © pixabay / Vladimir-Adrian
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können.
Reis dürfen Sie zwar wieder aufwärmen, aber wenn er frisch zubereitet ist, sollte er so schnell wie möglich im Kühlschrank landen. Bei Zimmertemperatur bilden sich Sporen und Bakterien, die Magen-Darm-Beschwerden verursachen können. © pixabay / Simone_ph
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann.
Wer Kartoffeln bei Zimmertemperatur aufbewahrt, darf sich auf unangenehme Bauchschmerzen freuen. Der Grund: Ein Bakterium, das sogar bei starker Hitze überleben kann. © pixabay / mp1746
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie...
Wird Spinat nochmals aufgewärmt, verwandelt sich Nitrat in giftiges Nitrit. Deshalb sofort in den Kühlschrank oder das Gefrierfach. Ähnliches gilt auch für nitratreiches Gemüse wie... © pixabay / RitaE
Mangold, ...
Mangold, ... © pixabay / pixel1
Sellerie und...
Sellerie und... © pixabay / stevep
Rote Beete.
Rote Beete. © pixabay /Desertrose7
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden.
Pilze haben einen hohen Gehalt an Wasser und Proteinen und sind daher ein idealer Nährboden für Mikroorganismen. Deshalb sollten Sie sie nie länger bei Zimmertemperatur lagern, um die Bildung von Giftstoffen zu vermeiden. © pixabay / GuillermoVuljevas

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