Nummer eins für Kiffer

Warum Cannabis-Konsumenten McDonald's lieben

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Löst Cannabis-Konsum tatsächlich einen Heißhunger auf McDonald's-Essen aus?

McDonald's und Cannabis? Laut einer Studie scheint das für einige Menschen, die regelmäßig Marihuana konsumieren, die perfekte Kombination zu sein.

Wenn es darum geht, schnell Essen zu fassen, sind Fast-Food-Restaurants immer die erste Adresse, die Hungrige ansteuern. Dabei steht McDonald's meist an erster Stelle. Doch nicht nur für den normalen Verbraucher, sondern auch für Cannabis-Konsumenten ist der amerikanische Schnellrestaurant-Riese die Nummer eins am Fast-Food-Himmel. Das hat eine Studie der Website "Green Market Report" ergeben.

Diese Fast-Food-Ketten sind bei Cannabis-Rauchern beliebt

Die Studie bezieht sich auf verschiedene US-Staaten, in denen der Konsum von Marihuana legalisiert ist. 27.500 Menschen nahmen an der Online-Umfrage teil. Das Ergebnis ist eindeutig: Mit 43 Prozent aller Befragten bevorzugt fast die Hälfte der Konsumenten McDonald's für den schnellen Hunger. Taco Bell landet weit abgeschlagen (18 Prozent) auf Platz 2 und mit 17,8 Prozent folgt Wendy's.

Die Fast-Food-Ketten Subway, Kentucky Fried Chicken und Jack-In-The-Box wurden ebenfalls erwähnt, erfreuen sich aber an erheblich weniger Besuchern unter den Kiffern.

Passend dazu: Dieses Unternehmen macht McDonald's in Deutschland Konkurrenz.

Cannabis-Konsumenten: Warum gehen sie zu McDonald's

Der Grund, weshalb McDonald's so häufig von Marihuana-Rauchern besucht wird, ist recht simpel: Die Fast-Food-Kette hat einfach mehr Filialen als andere Schnellimbiss-Restaurants wie Jeff Stein erklärt. Er ist der Vize-Präsident der Consumer Research Around Cannabis - das Marktforschungsunternehmen, das zusammen mit "Green Market Report" die Studie durchgeführt hat.

Video: Pommes-Trick! So wirst du angeblich bei McDonald's reingelegt

Außerdem löst der Konsum von Cannabis bekanntermaßen einen gesteigerten Appetit aus. Schuld daran ist der Wirkstoff THC, der das Nervensystem beeinflusst und Heißhunger auslöst. Marketingstrategen des Fast-Food-Riesen scheinen diesen Umstand geschickt auszunutzen. Ein Beispiel wäre ein Werbeplakat für einen Burrito mit der Aufschrift: "Usually when you roll something this good, it's illegial." Heißt so viel wie: "Wenn du dir normalerweise etwas so Gutes drehst, ist es illegal."

Auch interessant: Diese McDonald's-Filiale sorgt mit einer Schmink-Pflicht für Aufruhr.

Von Franziska Kaindl/Video: Glomex

Woher kommen eigentlich bekannte Markennamen?

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