Alltagsfrage

Warum heißt es eigentlich Eisdiele?

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Leckeres Eis gibt es in der Eisdiele. Aber warum heißt die eigentlich so?

Im Sommer betreten manche fast täglich eine, aber wissen Sie auch, warum der Ort des unendlichen Eisgenusses eigentlich Diele heißt?

Es gibt Begriffe, über die denkt man gar nicht nach, dabei sind sie sehr verwirrend. Alkoholfreies Bier ist eins, Eisdiele ist ein weiteres.

Diele ist niederdeutsch für den Raum hinter dem Eingang, also der Hausflur. Oder das Wort bezeichnet ein Brett, mit dem man den Boden belegt. Hatten Eisgeschäfte früher üblicherweise Dielenboden? Oder befanden sich in manchen Häusern nicht Schuhe, Mäntel und Co. hinter der Haustür, sondern Eisspezialitäten von Schokolade bis Pistazie?

Wien als Wiege der Eisdiele?

Eine Theorie besagt, dass der Begriff Eisdiele aus Wien stammt. Dort soll es fahrenden Händlern verboten gewesen sein, Eis zu verkaufen. Die kreative Lösung: Sie verkauften das Eis direkt aus dem Fenster ihrer Diele. Und so war die Eisdiele geboren. Das klingt gut, aber dagegen spricht, dass es in Wien wie im Rest Österreichs gar nicht Eisdiele, sondern Eissalon heißt.

Bretter für die Kinder

Eine andere Erklärung beginnt auch damit, dass Eis in der Nachkriegszeit aus Wohnungsfenstern heraus verkauft wurde. Damit kleine Kinder auch die angebotenen Sorten begutachten konnten, legte man vor das Fenster Bretter, also Dielen, auf die die Kinder stiegen und so in die Fenster schauen konnten.

Auch interessant: Mit diesem einfachen Trick schmilzt Eis auch bei der größten Hitze nicht

Eisdiele könnte Norddeutsch sein

Laut dem Bertelsmann-Wörterbuch der deutschen Sprache bezeichnet das Wort Diele aber auch im norddeutschen Bauernhaus und Bürgerhaus den wichtigsten und meist größten, zu ebener Erde gelegenen Raum, welcher als Küche, Wohnraum, gegebenenfalls auch als Werkstatt und jetzt kommts: Verkaufsraum dient. Die norddeutsche Bedeutung des Wortes könnte des Rätsels Lösung sein, denn in Hamburg eröffnete 1799 die vermutlich erste deutsche Eisdiele.

Überzeugt Sie diese Erklärung, oder kennen Sie vielleicht sogar eine bessere?

Lesen Sie auch: Eisverkäufer bietet aus Verzweiflung Gratis-Eis - der Grund stinkt zum Himmel.

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So richten Sie sich die perfekte Hausbar ein

Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro.
Gin ist für jede Hausbar ein absolutes Muss: Zwar unterscheidet sich der Geschmack je Hersteller stark, doch das Getränk ist Basis vieler klassischer Drinks. Die verschiedenen Aromen ergeben sich aus den zahlreichen Gewürzen, die bei der Gin-Herstellung verwendet werden. Beispielsweise können Wacholderbeeren, Koriander oder sogar Lavendel, Muskat, Ingwer und Trüffel Bestandteil sein. Eine gute Flasche kostet zwischen 15 und 20 Euro. © pixabay
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen.
Ein Blended Scotch ist ein Grain-Whisky, der mit mehreren Single Malt Whiskys verschnitten ist. Sie können Ihn pur auf Eis, aber auch als Bestandteil von Cocktails genießen. Dafür sollten Sie aber auch zwischen 20 und 30 Euro hinblättern wollen. © pixabay
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen.
Wenn die Rede vom Blended Scotch ist, darf auch der Single Malt nicht fehlen. Da er kein Verschnitt aus mehreren Whiskys ist, gilt er als besonders hochwertig: Das zeigt sich auch am Preis - der beginnt nämlich bei 50 Euro, wenn Sie gute Qualität wollen. © pixabay
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro.
Ein Cognac ist ein Branntwein aus der gleichnamigen französischen Stadt und wird aus Weißwein hergestellt. Eine gute Flasche gibt es ab 50 Euro. © pixabay
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro.
Bei einem Roten Vermouth oder Wermut handelt es sich um einen aromatisierten Wein, der einen Alkoholgehalt von 14 bis 21 Prozent hat. Er ist Bestandteil vieler Cocktails und wird deshalb nur selten pur getrunken. Genau wie beim Gin wird der Vermouth mit zahlreichen unterschiedlichen Gewürzen aromatisiert. Das heißt: Probieren Sie sich durch! Für eine gute Flasche bezahlen Sie ungefähr 15 Euro. © pixabay
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack.
Jeder gute Cocktail braucht auch seine Würze: Deshalb gibt es verschiedenste Cocktailbitter mit Zutaten wie Enzianwurzel, Bitterorange, Gewürznelken, Kardamom, Zimt oder Chinarinde. Sie verleihen Ihren Cocktails einen intensiven und wie der Name schon sagt – bitteren – Geschmack. © pixabay

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