Einfacher Trick – verblüffende Wirkung

Nie wieder Anbrennen: So bekommt Ihre Pfanne eine echte Antihaftschicht

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Brennt Ihnen auch immer wieder Essen in der Pfanne an?

Nervt es Sie auch immer so, wenn das Essen in der Pfanne ansetzt? Gerade bei Spiegeleiern und Co. ist das ärgerlich. Dieser einfache Trick kommt da wie gerufen.

Angebrannte Eier, Pfannkuchen und Co. sind ein Graus für Sie? Es muss keine teure Pfanne mit Antihaftbeschichtung sein. Mit der richtigen Behandlungen machen Sie auch aus günstigen Stahlblech-Pfannen Antihaft-Wunder.

Das Zauberwort heißt "Einbrennen". Diese Methode eignet sich für Schmiedeeisenpfannen, Gusseisenpfanne oder auch für originale Stahlblech-Woks aus dem Asia-Laden. 

Zum Einbrennen brauchen Sie

  • Eisenpfanne
  • Geschirrspültabs oder Waschmittel
  • feste Geschirrspülbürste oder Schwamm
  • Erdnussöl (oder anderes hoch erhitzbares Bratöl)
  • Backofen
  • Alufolie
  • Küchentücher

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So funktioniert das Einbrennen

  1. Entfernen Sie den Rostschutz, mit dem die Pfanne häufig geliefert wird. Hat der Hersteller Ihre Pfanne schon eingebrannt geliefert, können Sie sich diesen Schritt natürlich sparen. Ein zweites Einbrennen schadet aber auch bei so einer Pfanne nicht. Weichen Sie dazu die Pfanne mit heißem Wasser und einem Geschirrspültab oder Waschmittel ein. Lassen Sie die Mischung einwirken und schrubben Sie die Pfanne danach gründlich mit einer Bürste oder einem festen Schwamm.
  2. Entfernen Sie nun den Griff von der Pfanne.
  3. Stellen Sie die Pfanne etwa fünf Minuten zum Trocknen in den Ofen. Nehmen Sie sie anschließend heraus und lassen Sie sie etwas abkühlen. Da Eisen porös ist, ist dieser Schritt wichtig, um wirklich noch den letzten Rest Feuchtigkeit aus der Pfanne zu entfernen.
  4. Nun geben Sie zwei Teelöffel des Öls in die Pfanne und "massieren" es mit einem Küchentuch gründlich ein. Reiben Sie die Pfanne danach mit einem sauberen Küchentuch ab. Wenn überhaupt darf nur noch eine ganz dünne Ölschicht zu sehen sein. Das poröse Eisen nimmt das Öl auf.
  5. Nun legen Sie die Pfanne umgedreht auf ein mit Backpapier oder Alufolie ausgelegtes Backblech. Stellen Sie Ihren Ofen auf 230 Grad ein und backen Sie die Pfanne, bis die Temperatur erreicht ist. Dann lassen Sie die Pfanne noch ca. eine Stunde bei 230 Grad im Ofen. Danach schalten Sie ihn ab und lassen die Pfanne bei geschlossener Ofentür etwa 60 Minuten abkühlen. So vermeiden Sie Gerüche.
  6. Wiederholen Sie diesen Vorgang noch weitere Male. Vier bis sechs Durchgänge sind ideal. Wenn Sie nicht so viel Zeit am Stück haben, können Sie das Einbrennen auch auf mehrere Tage verteilen. In der Zwischenzeit sollten Sie die Pfanne allerdings nicht benutzten.
  7. Verwenden Sie bei den ersten zwei bis drei Bratvorgängen nach dem Einbrennen noch etwas mehr Öl. Danach sollte die "Antihaftbeschichtung" dauerhaft bestehen bleiben.

So reinigen Sie eine eingebrannte Pfanne

Häufig liest man den Hinweis, dass eingebrannte Eisenpfannen nicht mit Spülmittel gereinigt werden sollen. Da die eingebrannte Schicht in das poröse Eisen hineinreicht, kann Spülmittel aber wenig ausrichten. Nur kurz nach dem Einbrennen, wenn die Schicht sich noch nicht ausreichend verfestigt hat, sollten Sie auf Reinigungsmittel verzichten.

Einen guten Grund hat es trotzdem, auf Spülmittel zu verzichten. Wenn Sie die Pfanne nur mit heißem Wasser und Küchentüchern reinigen, bleibt etwas Öl zurück und Sie verbessern die Antihaftschicht immer weiter. Sie brauchen sich dabei übrigens keine Sorgen um mangelnde Hygiene machen. Die Temperaturen, die beim Braten in der Pfanne entstehen, machen Keimen und Bakterien locker den Garaus.

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