Tipps und Tricks

Diese fünf Dinge sollten Sie unbedingt beim Wintergrillen beachten

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Grillen kann man auch im Winter - dabei sollten Sie aber einige Dinge beachten.

Grillen kann man nur im Sommer? Falsch! Auch bei kälteren Temperaturen müssen Sie nicht darauf verzichten. Beim Wintergrillen gibt es aber einige Dinge zu beachten.

Was gibt es Schöneres, als im Sommer leckere Gerichte auf dem Grill zuzubereiten und diese dann gemeinsam mit Freunden zu genießen? Aber obwohl jetzt die Tage kürzer und die Temperaturen niedriger werden, muss man nicht auf den gemütlichen Grillabend verzichten. Beim Grillen im Winter gibt es aber einige Dinge zu beachten.

Wintergrillen: Temperaturen sollten nicht unterschätzt werden

Während man im Winter oft mit Shorts und T-Shirts am Grill steht, sollte man sich im Winter mehr Gedanken um die Kleidung machen. Auch wenn es etwas banal klingt: Die richtige Kleidung fürs Wintergrillen ist wichtig. Das heißt konkret: Lange Unterwäsche, doppelte Socken, Schal, Mütze und natürlich Handschuhe sind Pflicht. Oftmals wird die Kälte beim längeren Aufenthalt im Freien unterschätzt.

Auch warme Getränke können im Winter aufwärmen. Das kühle Bier vom Sommer wird zum Beispiel gegen einen Tee oder einen Glühwein ausgetauscht. Ein warmes Sitzkissen auf dem Stuhl kann zudem gegen die Kälte helfen. 

Wintergrillen: An die Beleuchtung denken

Im Sommer genießt man gerne einen langen Grillabend bis zum Sonnenuntergang. Das ist im Winter allerdings nicht möglich. Schließlich wird es bereits am späten Nachmittag dunkel, also sollten Sie eine passende Beleuchtung nicht vergessen.

Besonders praktisch ist eine Stirnlampe, die man einfach auf den Kopf zieht. So hat man beide Hände zum Grillen frei. Stirnlampen sind in der Regel individuell einstellbar und passen so auch über die eigene Mütze. 

Wintergrillen: Der optimale Standort des Grills

Sommer wie Winter ist es wichtig, dass der Grill auf einem festen und stabilen Untergrund steht, damit er nicht umkippt. Im Winter sollte man zudem beachten, dass der Boden rutschiger ist - sowohl am Standort des Grills als auch auf dem Weg dorthin. Schließlich möchte man nicht mit dem Grillgut in der Hand ausrutschen. Auch wichtig: Den Grill bloß nicht direkt unter Dachkanten oder Ähnlichem platzieren. Daran befinden sich oft Eiszapfen, die durch die Hitze herunterfallen und zu Verletzungen führen können.

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Es ist außerdem ratsam, den Grill im Winter an einem geschützteren Ort als im Sommer aufzustellen. Durch kalten Wind kann es schließlich verstärkt zu Funkenflug kommen. Und zuletzt sollten Sie auch bedenken, dass durch die Kälte das Essen schneller kalt wird. Kurze Wege zwischen Grill und Essbereich sind also von Vorteil.

Wintergrillen: Das richtige Grillgut verwenden 

Im Sommer ist Holzkohle in der Regel Standard beim Grillen. Diese wird schnell heiß, man muss also nicht lange warten, bis es losgeht. Im Winter sind Briketts aber die bessere Wahl, da diese länger glühen und nicht so schnell ausgehen. Außerdem sollte man darauf achten, dass man im Winter voraussichtlich etwas mehr Grillgut benötigt als im Sommer - man sollte also genug Vorrat haben.

Erfahren Sie hier: Mit diesem einfachen Trick bleibt das Fleisch nicht am Grillrost kleben.

Aber nicht nur auf das Grillgut unter dem Rost sollte geachtet werden, sondern auch auf das, was darauf liegt. Die Garzeit ist im Winter länger als im Sommer - bei zu großen Fleischstücken kann es also sein, dass man unnötig lange in der Kälte warten muss. Um die Garzeit zu verkürzen, hilft auch ein Grill mit Deckel. Dadurch sind Fleisch und Glut auch besser vor Wind und Kälte geschützt. 

Wintergrillen: Den Grill am Schluss richtig säubern

Ein sauberer Grill ist Sommer wie Winter wichtig, auf einem dreckigem Grillrost können sich schnell viele Keime sammeln. Am besten säubert man den Rost, wenn es noch heiß ist, dann lösen sich die Reste darauf am leichtesten. Im Winter können die kalten Temperaturen auch dazu führen, dass diese am Rost festfrieren - und so ist dieser dadurch später noch schwieriger zu reinigen. 

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Bevor Sie den Grill allerdings wieder in die Garage oder den Schuppen stellen, sollte er richtig auskühlen, sonst droht im schlimmsten Falle Brandgefahr! Im Winter dauert das Auskühlen auch nicht so lange wie im Sommer.

Von Michaela Schaal

Grillsoßen für Fleisch, Fisch und Gemüse

Gegrilltes wird für Gourmets zum Fest, wenn verschiedene Saucen das Fleisch garnieren. Knoblauch, Curry oder Ingwer: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.
Gegrilltes wird für Gourmets zum Fest, wenn verschiedene Saucen das Fleisch garnieren. Knoblauch, Curry oder Ingwer: Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. © Franziska Gabbert
BBQ-Soße, Currysoße und ein Chutney: Richtig gut schmeckt Gegrilltes, wenn man zwischen verschiedenen Soßen wechseln kann und sowohl süßer als auch scharfer Geschmack dabei ist.
BBQ-Soße, Currysoße und ein Chutney: Richtig gut schmeckt Gegrilltes, wenn man zwischen verschiedenen Soßen wechseln kann und sowohl süßer als auch scharfer Geschmack dabei ist. © Franziska Gabbert
Statt die üblichen Grillsoßen aus der Flasche auf den Tisch zu stellen, darf es in diesem Sommer gern mal ein wenig Selbstgemachtes sein.
Statt die üblichen Grillsoßen aus der Flasche auf den Tisch zu stellen, darf es in diesem Sommer gern mal ein wenig Selbstgemachtes sein. © Franziska Gabbert
Ketchup ist die ideale Basis für allerlei Spielereien. Zu einer Top-Steaksoße wird er etwa mit Soja- und Worcestersoße, Zuckerrübensirup, Pfeffer, Knoblauch und Chili.
Ketchup ist die ideale Basis für allerlei Spielereien. Zu einer Top-Steaksoße wird er etwa mit Soja- und Worcestersoße, Zuckerrübensirup, Pfeffer, Knoblauch und Chili. © Franziska Gabbert
Pur oder als Beilage passt beim Grillen immer ein Maiskolben, den man abknabbern kann.
Pur oder als Beilage passt beim Grillen immer ein Maiskolben, den man abknabbern kann. © Markus Scholz
Es muss nicht im Fleisch sein: Schmackhaft auf dem Grill sind auch Meerestiere wie Garnelen.
Es muss nicht im Fleisch sein: Schmackhaft auf dem Grill sind auch Meerestiere wie Garnelen. © Franziska Gabbert

Weitere Rezepte finden Sie auf Anja Auers Blog www.die-frau-am-grill.de und ihrem YouTube-Kanal www.youtube.com/c/diefrauamgrill.

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