Schmuckstück begeistert TV-Händler

„Bares für Rares“ bringt Rentnerin Glück – Preis für Ring übertrifft Experten-Meinung um das Sechsfache 

Ein alter Goldring lag jahrelang daheim in der Schublade – bei „Bares für Rares“ sorgte das Familienerbstück zuerst für eine Enttäuschung. Was die Besitzerin danach erlebte.

Die ZDF-Trödelshow „Bares für Rares* mit Moderator Horst Lichter ist immer wieder für eine Überraschung gut. Diesmal gab es in zweierlei Hinsicht eine Wendung, die so keiner erwarten konnte. Denn die Besitzerin, die einen glitzernden Ring – ein Familienerbstück, das jahrelang daheim in der Schublade lag – in die Sendung zum Verkauf mitbrachte, hätte dafür gern 800 bis 1.000 Euro gehabt. „Es handelt sich um ein Erbstück. In meiner Familie ist er jetzt so um die 40 bis 50 Jahre“, so die 76-Jährige bescheiden.

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„Bares für Rares“: Heide Rezepa-Zabel schätzt Goldring auf höchstens 300 Euro

Der Ring stamme etwa aus dem Jahr 1910, wie die Zuschauer bei „Bares für Rares“ erfahren konnten.

Bei der Expertise schätzte Heide Rezepa-Zabel den Ring mit den Quadraten und Smaragdsteinen, „umgeben von einem Kranz aus „Rosendiamanten“, allerdings nur auf etwa 250 bis 300 Euro. Der Ring stamme aus der unmittelbaren Vorkriegszeit, sagt Heide Rezepa-Zabel bei der Begutachtung des Schmuckstücks. Sie würde ihn auf das Jahr 1910 datieren, so die Expertin, die bedauerte, dass das Familienerbstück leider nicht mehr wert sei. Denn der Ring wiege (mit etwas mehr als zweieinhalb Gramm) wiege sehr wenig, nach dem aktuellen Goldpreis seien das etwa 100 Euro. Die gelbgoldene Fassung sei zudem „recht abgetragen“.

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Überraschung: „Bares für Rares“-Händler zahlt Sechsfaches von geschätztem Preis

Die 76-Jährige wollte es trotzdem gern probieren: „Ich nehm‘ die Karte für 300 Euro“, sagte sie in der Sendung. Und erlebte im Händlerraum die nächste Überraschung. Diesmal hatte sie großes Glück: So waren die „Bares für Rares“ -Händler hellauf begeistert von dem Belle-Époque-Ring.

Thorsden Schlößner startete mit einem Gebot von 500 Euro, worauf Susanne Steiger und David Suppes ebenfalls mitmischen wollten und sich gegenseitig überboten. Den Zuschlag bekam Antiquitäten-Händler Schlößner für stolze 1.700 Euro. Die Verkäuferin war sichtlich gerührt und freute sich.  

Die „Bares für Rares“-Folge gibt es zum Nachschauen in der ZDF-Mediathek. Eine Auswahl der spannendsten Geschichten, der interessantesten Objekte und sensationeller Gebote bei „Bares für Rares“ gibt es für Fans übrigens auch zum Nachlesen zum Beispiel in diesem Buch (werblicher Link). (ahu) *merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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Das Geld vor dem Euro: Kennen Sie diese EU-Währungen noch?

Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung.
Pesetas, italienische Lire oder Franc: Jedes europäische Land hatte vor dem Euro eine eigene Währung. © pixabay
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein.
Die Deutsche Mark, auch DM oder D-Mark genannt, war als Bargeld von 1948 bis Ende 2001 die offizielle Währung der Bundesrepublik Deutschlands. Eine Deutsche Mark war wiederum unterteilt in einhundert Pfennig. Neben Münzen gab es sie auch in fünf- bis tausend-DM-Scheinen. Noch heute sollen Milliarden D-Mark im Umlauf sein. Ein Euro soll heutzutage zwei DM wert sein. © pixabay
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire.
Die italienische Lira war von 1861 bis zur Einführung des Euro das offizielle Zahlungsmittel Italiens. Sie war zudem auch in den beiden Zwergenstaaten San Marino und Vatikanstadt offizielle Währung. Doch vor 2001 spielten wegen einer anhaltenden Inflation nur noch die Werte 50, 100, 200, 500 und 1.000 Lire eine Rolle im Zahlungsverkehr. Ein Euro beträgt nach heutigem Umrechnungskurs etwa 2.000 Lire. © pixabay
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert.
Die griechische Drachme galt von 1831 bis 2001. Sie war das offizielle Zahlungsmittel in Griechenland. Der Name ist bereits seit der Antike geläufig und bezeichnete schon damals eine Gewichts- und Münzeinheit aus Silber. Ihre Untereinheit war das Lepto, 100 davon ergaben eine Drachme. Umgerechnet wäre heutzutage ein Euro circa 340 griechische Drachmen wert. © pixabay
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc.
Der Franc (zu deutsch: Franken) war vor der Einführung des Euro die Währung Frankreichs. Zudem galt er seit 1795 in der Schweiz sowie Belgien, Luxemburg und Monaco und den ehemaligen französischen Kolonien wie dem Kongo, Guinea, Ruanda oder Französisch-Polynesien. Ein Franc war wiederum unterteilt in 100 Centimes. Ein Euro wären etwa 6,5 Franc. © pixabay
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden.
Die spanischen Peseta (zu deutsch: Peseten) und wurde 1869 in Spanien eingeführt. Sie galt ebenfalls im Pyrenäenstaat Andorra. Der offizielle Umrechnungskurs beträgt heute für einen Euro etwa 165 Pesetas. Laut der spanischen Nationalbank können übrig gebliebene Peseten sogar noch bis zum 31. Dezember 2020 in Euro umgetauscht werden. © pixabay

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