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Haben Sie auch noch alte D-Mark-Restbestände? So können Sie das Geld in Euro umtauschen

Zum Jahreswechsel 2001/2002 löste das Euro-Bargeld die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel ab.
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Vor 20 Jahren löste der Euro die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel ab.

Zum Jahreswechsel 2001/2002 löste das Euro-Bargeld die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel ab. Die alten Scheine und Münzen sind aber auch zwanzig Jahre später nicht völlig verschwunden. 

20 Jahre nach Einführung des Euro* ist es zwar keine Selbstverständlichkeit, doch einige dürften bis heute noch über alte D-Mark-Restbestände verfügen. So waren nach Bundesbank-Angaben bis Ende November 2021 insgesamt 12,35 Milliarden Mark (etwa 6,31 Milliarden Euro) noch nicht zurückgegeben, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) berichtet. Alte Münzen und Scheine werden zum Teil gern gesammelt. Es kann aber auch vorkommen, dass jemand zum Beispiel beim Aufräumen noch Jahre später zufällig in alten Sparschweinen oder Schubladen den ein oder anderen alten D-Mark-Schein oder ein paar alte D-Mark-Münzen findet – und das Geld gern in Euro umtauschen will.

D-Mark in Euro umtauschen: So funktioniert es

Diese Bestände sind nicht wertlos, sondern können, wie die Deutsche Presse-Agentur (dpa) in Richtung Jahreswechsel berichtet, bei Filialen der Deutschen Bundesbank gebührenfrei und ohne betragliche oder zeitliche Begrenzung zurückgegeben werden. Eine Übersicht über die insgesamt rund 30 Umtauschstellen der Bundesbank finden Interessierte hier. Möglich sei der Umtausch wegen der Corona-Pandemie dort allerdings nur, wenn man vorher einen Termin vereinbart habe.

Lesen Sie zudem: 2-Cent-Münze für mehrere 100 Euro verkaufen: Wenn Sie diese Fehlprägung im Geldbeutel finden, sollten Sie handeln.

Umtausch von DM in Euro bei der Bundesbank

Zum Umtausch angenommen werden Banknoten der Bank deutscher Länder (BdL) und der Deutschen Bundesbank sowie auf Deutsche Mark oder Pfennig lautende Bundesmünzen, wie die Bundesbank auf ihrer Homepage weiter informiert. Der amtliche Umtauschkurs beträgt 1 Euro für 1,95583 D-Mark. Auch ein Umtausch per Post ist demnach möglich – dafür müsse das D-Mark-Bargeld zusammen mit einem online verfügbaren Antrag an die Bundesbank-Filiale in Mainz gesendet werden, wie dpa schildert. Weitere Informationen finden Interessierte hier.

Auch interessant: „Pickel auf Globus“: Fehlprägung auf 2-Cent-Münze soll 199,00 Euro wert sein.

Wichtige Hinweise zum Umtausch

Auf ihrer Internetseite informiert die Bundesbank zugleich über „wichtige Hinweise“ zum Umtausch und dabei unter anderem darüber, dass „folgende Banknoten und Münzen nicht mehr zum Umtausch angenommen“ würden:

  • „2-DM-Münze I. Ausgabe (Prägedatum 1951)
  • Banknoten und Münzen, die vor dem 20. Juni 1948 emittiert wurden
  • 50-Mark-BdL-Note II (grün), Ausstellungsdatum 1948
  • Diese Banknote können Sie mit einem Erstattungsantrag bei dem Nationalen Analysezentrum in der Hauptverwaltung Mainz der Deutschen Bundesbank oder bei jeder anderen Filiale der Bundesbank einreichen.“

Zum Jahreswechsel 2001/2002 löste das Euro-Bargeld die D-Mark als offizielles Zahlungsmittel ab.

(ahu) *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA.

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