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"Die Höhle der Löwen": "Privalino" soll Kinder online schützen - Testurteil fällt bitter aus

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Hier stellen Dr. Nicolai Erbs und sein Geschäftspartner den "Löwen" ihren innovativen Messenger-Dienst "Privalino" vor.

In der neuen Folge von "Die Höhle der Löwen" will ein neuartiger Messenger-Dienst WhatsApp & Co. ausstechen. Und zugleich die Kleinsten der Kleinen schützen. Hier mehr dazu.

"Privalino" - so heißt der neue kindersichere Messenger-Dienst, den Gründer Dr. Nicolai Erbs in der aktuellen Folge von "Die Höhle der Löwen" vorstellt. Dieser richtet sich an Eltern mit Kindern im Grundschulalter. Er soll die Kleinen mithilfe künstlicher Intelligenz (KI) vor potentiellen Gefahren wie Cyber-Mobbing und Sexting schützen.

"Privalino" bei "Die Höhle der Löwen" will Kinder vor Cyber Mobbing und sexueller Belästigung schützen

Schließlich haben immer mehr Kinder zwischen sechs und zehn Jahren eigene Smartphones. Doch damit wächst auch die Zahl derer, die auf diese Weise versuchen, an die Kinder sexuell in Kontakt zu treten. "Jedes zehnte Kind wird online belästigt", erklärt Gründer Dr. Nicolai Erbs den schockierten Löwen.

Daher haben er und sein Geschäftspartner Patrick Schneider "Privalino" entwickelt, der im Gegensatz zu WhatsApp & Co. darauf ausgerichtet ist, potentielle Übergriffe zu filtern. So sollen mögliche "Cyber Groomer" versuchen, über Messenger-Dienste Kinder anzusprechen und so ihr Vertrauen zu gewinnen. Um ihre Idee umzusetzen, benötigen Dr. Nicolai Erbs und Schneider 250.000 Euro - im Gegenzug bieten sie 15 Prozent ihrer Firmenanteile.

App-Guru Frank Thelen zeigt sich interessiert - aber auch kritisch. Schließlich könnten Kinder noch immer über gängigere Messenger-Dienst wie WhatsApp kontaktiert werden. "Man müsste eure Technologie nehmen und sagen: Die rolle ich jetzt aus. Ihr müsst das in die anderen Plattformen integrieren. In WhatsApp, in iMessage, Instagram." Am Ende erklärt Thelen den Gründern deutlich: "Das Thema ist gut. Aber ihr geht's einfach wirklich falsch ab. Ihr schützt da vielleicht drei, vier Kinder, was auch sehr, sehr ehrenwert ist, aber eigentlich wollte ihr ja tausende Kinder schützen." Daher war er am Ende auch raus.

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Die Frage ist in der Tat interessant: B ringt die Android-App wirklich was? Das hat jetzt Chip Online vorab getestet.

Messenger-Dienst "Privalino" für Kinder im Test: wenig Privatsphäre und Datenschutz

Das Fazit des Technik-Portals ist allerdings eher durchwachsen. Zwar würde der Algorithmus hinter "Privalino" etwaige sexuelle Anbahnungen schnell erkennen können, doch gleichzeitig bleibt nicht mehr viel Raum für Privatsphäre. Schließlich liest er alle Nachrichten mit und die gesamte Kommunikation wird auf den eigenen Servern des Unternehmens gespeichert. Zudem werden Zeitpunkte sowie Sender und Empfänger erfasst.

Aber: Die Nachrichten laufen erst verschlüsselt über den "sicheren WhatsApp-Klon" Telegram, erst dann werden sie bei "Privalino" abgelegt. Dort wird schließlich von einer KI eine Sprachanalyse durchgeführt, und herausgefiltert, welche Wörter besonders oft und wie verwendet werden, wie komplex der Satzbau ist und was in den Chats besprochen wird.

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Falls diese verdächtig sind, sperrt "Privalino" die Kommunikation und benachrichtigt (auf Wunsch) die Eltern des Kindes per Mail. Einziges Manko: Diese müssen sich hierfür mit ihrem Personalausweis bei "Privalino" registrieren. Doch damit das passieren kann, muss erst einmal die App funktionieren.

Das scheint laut Chip Online schwieriger als gedacht: So sei die aktuelle Version im Test mehrmals abgestürzt oder hätte Textnachrichten erst sehr viel später dargestellt, heißt es weiter. Zudem ist die kostenlose App sehr einfach aufgebaut, allein Text-Chats sind möglich. Bilder oder Videos können dagegen gar nicht verschickt werden.

Außerdem ist es fraglich, ob die App in Zukunft noch gratis bleibt. Schließlich wird die Entwicklung von Investoren finanziert, auf Werbung oder den Verkauf von gespeicherten Daten wollen die Gründer verzichten. Daher glaubt das Technik-Portal, dass es nur eine Frage der Zeit sei, bis Interessenten für die App zahlen müssen.

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jp

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Grace Flowerbox - Blumen aus der Box. Gründer: Nina Wegert und Kirishan Selvarajah. Deal: 300.000 Euro gegen 20 Prozent Firmenanteile. Investorin: Dagmar Wöhrl. © Vox
Luicella&#39s Ice Cream - Gesunde Eis-Fertigmischung für zu Hause. Gründer: Luisa Mentele und Markus Deibler. Deal: 120.000 Euro gegen zehn Prozent Firmenanteile. Investor: Frank Thelen.
Luicella's Ice Cream - Gesunde Eis-Fertigmischung für zu Hause. Gründer: Luisa Mentele und Markus Deibler. Deal: 120.000 Euro gegen zehn Prozent Firmenanteile. Investor: Frank Thelen. © Vox
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