Rätsel-Code

In diesem Bild verstecken sich Bitcoin - wer es knackt, wird reich

Drei Jahre trieb ein rätselhaftes Gemälde die Krypto-Fangemeinde um – nun wurde der Code geknackt. Dahinter verbirgt sich ein immenser Schatz.

"Das Gemälde ist ein Puzzle, dahinter sind 4,87 Bitcoin versteckt. Fröhliche Ostereiersuche", twitterte im April 2015 die Digital-Künstlerin Marguerite Christine alias YT (@coin_artist) an ihre Follower. Damit löste sie in der Bitcoin-Fangemeinde ein Rätselraten aus, das hohe Wellen schlug. Schließlich dauerte es fast drei Jahre, in denen sich Krypto-Fans weltweit den Kopf zerbrachen, um den Code endlich zu knacken. Dieser sollte auf eine digitale Wallet führen, in der sich die ausgeschriebenen Bitcoin befanden.

"Legende von Satoshi Nakamoto": Gemälde enthält geheimen Code zu Bitcoin-Schatz

Am Ende schafft es lediglich ein anonymer Programmierer, der das Pseudonym "Isaac" trägt. Der 31-Jährige soll mit seiner Ehefrau vor einem Monat dahinter gekommen sein – blöd nur, dass der Besitz von Bitcoin & Co. in seinem Herkunftsland angeblich verboten sein soll. Daher glauben viele nun, dass er wohl aus Algerien, Marokko, Bolivien oder Kambodscha stamme. Stattdessen soll "Isaac" das Geld aus der Wallet genommen und den verschlüsselten Lösungssatz als Botschaft zurückgelassen haben.

Das Gemälde, um welches es sich dabei handelt, trägt den Namen "Legende von Satoshi Nakamoto" und ist angelehnt an den angeblichen Bitcoin-Erfinder, dessen wahre Identität allerdings bis heute nicht bekannt ist. Darauf zu sehen sind ein schwarz-weißes Schachbrett, ein blauer Springer, eine weiße Taube und ein brennender Phönix sowie eine weiße Dame. Die Digital-Künstlerin soll das Bildnis zusammen mit einem Team aus IT-Malern angefertigt haben.

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Schlüssel im Schlüssel: Drei Jahre dauerte es, bis ein Programmierer den Code knackte

Das Pikante daran: Bevor der Startschuss durch Christine auf Twitter fiel, sollen Krypto-Fans aus aller Welt bereits in eine Art Wett-Topf Geld geworfen haben. Während der drei Jahre, in denen das Rätsel lief, soll zudem ein Hacker noch mehr Bitcoins in die Wallet gesteckt haben, so dass es am Ende glatte fünf wurden (etwa 40.000 Euro). Doch nur wenige erkannten, dass das Bild auf William Shakespeares Gedicht "Der Phönix und die Turteltaube" anspielt.

Zudem war der Code-Schlüssel IM Schlüsselbund, welcher ebenfalls auf dem Bild zu sehen war, versteckt. Dadurch hätte man erkennen müssen, dass die sechs roten Schlüsselbänder einen Sechs-Bit-Code darstellten: Die langen und kurzen Bänder standen für Nullen und Einsen, also für einen Ziffer-Code, den man aus der Computersprache kennt. Die Lösung schließlich war: 011010. Angeblich soll die Künstlerin bereits eine ganze Serie an "Satoshi Nakamoto"-Rätseln entworfen haben. Schließlich ist das Rätsel lösen auch notwendig, um überhaupt Bitcoin "schürfen" zu können.

Die dahinter liegende Technologie, genannt Blockchain, ist eine Art Datenbank, in der alle je getätigten Transaktion vermerkt sind. Um diese abzusichern, müssen sogenannte Bitcoin-Miner erst einmal mathematische Rätsel lösen, für die sie im Gegenzug einen Bitcoin erhalten. Das heißt konkret: Je schwerer das Rätsel, desto mehr Computerleistung und Arbeitsaufwand wird benötigt – und desto sicherer wird schließlich das System.

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jp

Diese Promis bekennen sich zu Bitcoin - und sagen das voraus

Tesla-Gründer und SpaceX-Chef Elon Musk hat sich bis jetzt überraschend bedeckt gezeigt, wenn die Sprache auf die Kryptowährung kommt. Zudem streitet er etwaige Gerüchte ab, der Erfinder des Bitcoin zu sein. Stattdessen tweetete er: "Ein Freund hat mir vor Jahren mal den Bruchteil eines Bitcoins gesendet, aber ich weiß nicht, wo der ist."
Tesla-Gründer und SpaceX-Chef Elon Musk hat sich bis jetzt überraschend bedeckt gezeigt, wenn die Sprache auf die Kryptowährung kommt. Zudem streitet er etwaige Gerüchte ab, der Erfinder des Bitcoin zu sein. Stattdessen tweetete er: "Ein Freund hat mir vor Jahren mal den Bruchteil eines Bitcoins gesendet, aber ich weiß nicht, wo der ist." © picture alliance / dpa / Ben Macmahon
Hollywoodstar Ashton Kutcher ist ein großer Befürworter von Bitcoin. Mit seiner eigenen Investmentfirma hat er auch schon an der polnischen Krypto-Börse BitPay gehandelt. Er sagt: "Die Frage, die sich mit Bitcoin stellt, ist die - was können wir mit dieser anonymen Technologie wirklich tun? Stellen Sie sich vor, wir könnten diese für die Sicherheit aller nutzen."
Hollywoodstar Ashton Kutcher ist ein großer Befürworter von Bitcoin. Mit seiner eigenen Investmentfirma hat er auch schon an der polnischen Krypto-Börse BitPay gehandelt. Er sagt: "Die Frage, die sich mit Bitcoin stellt, ist die - was können wir mit dieser anonymen Technologie wirklich tun? Stellen Sie sich vor, wir könnten diese für die Sicherheit aller nutzen." © picture alliance / dpa / Chris Pizzell
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Popstar Mel B hätte man nicht sofort in der Reihe der Krypto-Anhänger erwartet. Doch das Ex-Spice Girl ist vom Digitalgeld fasziniert und akzeptiert sogar Bitcoin als Zahlungsmittel. "Ich liebe es, wie neue Technologie unser Leben einfacher macht. Bitcoin vereint meine Fans rund um die Welt, indem sie nur eine Währung benutzen." © picture alliance / dpa / Sergio Dionisio
Multimilliardär Richard Branson lässt kein lukratives Geschäft aus - daher ist für ihn Bitcoin ein attraktives Zahlungsmittel, welches in Zukunft an Bedeutung gewinnt. So meinte er in einem Interview, dass seine Raumfahrtfirma Virgin Galactic bereits Bitcoin für Weltraumflüge akzeptiert. Die zugrunde liegende Blockchain-Technologie ist ihm zufolge eine "wirtschaftliche Revolution".
Multimilliardär Richard Branson lässt kein lukratives Geschäft aus - daher ist für ihn Bitcoin ein attraktives Zahlungsmittel, welches in Zukunft an Bedeutung gewinnt. So meinte er in einem Interview, dass seine Raumfahrtfirma Virgin Galactic bereits Bitcoin für Weltraumflüge akzeptiert. Die zugrunde liegende Blockchain-Technologie ist ihm zufolge eine "wirtschaftliche Revolution". © picture alliance / dpa / Facundo Arrizabalaga
Die Hotelerbin ist mehr für ihre sexy Outfits und ausschweifenden Partys bekannt, doch auch sie ist jetzt ins Kryptogeschäft eingestiegen. Auf ihrem Twitter-Account hat sie kürzlich bekannt gegeben, dass sie sich an einem Bitcoin-ICO beteiligen werde.
Die Hotelerbin ist mehr für ihre sexy Outfits und ausschweifenden Partys bekannt, doch auch sie ist jetzt ins Kryptogeschäft eingestiegen. Auf ihrem Twitter-Account hat sie kürzlich bekannt gegeben, dass sie sich an einem Bitcoin-ICO beteiligen werde. © picture alliance / dpa / Grzegorz Michalowski

Rubriklistenbild: © Twitter/YT (Screenshot)

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