Sparen ist wieder in

Dispo-Detox: Diese Diät lässt Ihren Geldbeutel richtig klingeln

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Nur das Nötigste kaufen - das gilt auch für Lebensmittel. Frisch kochen ist nämlich oft günstiger als Fastfood.

Nach dem teuren Sommerurlaub oder der Wiesn heißt es: den Gürtel enger schnallen. Doch eine Geld-Diät lohnt sich. Besonders für Ihren Kontostand.

Nach dem Sommerurlaub oder der Wiesn kämpfen einige mit einer leeren Kasse. Dann folgt oft das böse Erwachen - und viele hoffen, dass doch bald das nächste Monatsgehalt überwiesen wird. Doch gegen die Herrschaft des bösen Konsums und der Verführung durch das Überziehen des Dispo-Kredits schwört so mancher auf eine Geld-Diät. Im Volksmund auch als "Sparen" bekannt. Weil das aber so altmodisch klingt, wird es durch Begriffe wie "Financial Cleanse" oder zu deutsch "Dispo-Detox" verschönert.

Die Deutschen geben zu viel Geld aus

Doch so eine Geld-Diät wäre für den ein oder anderen Deutschen gar nicht mal so eine schlechte Idee: So überzogen laut Statista 2013 über zehn Prozent der Bundesbürger jeden Monat ihren Dispokredit, über 22 Prozent zumindest ein paar Mal. Und Stiftung Warentest rügt, dass die Deutschen laut der Bundesbank sogar mit insgesamt 34 Milliarden Euro in der Kreide stehen.

Lösung für rote Zahlen - eine einmonatige Dispo-Diät

Deshalb wäre ein guter Vorsatz für Oktober: einen Monat lang Geld-Detox einhalten. Bei Bedarf natürlich gerne auch länger. Konkret heißt das, Sie bezahlen und kaufen einen selbst festgelegten Zeitraum lang nur das Notwendigste und mehr nicht. Das Ergebnis: Am Ende der "Diät" sollten Sie mehr Geld eingenommen als ausgegeben haben und Ihr Geldbeutel wieder klingen. Doch damit ist es nicht getan. Das langfristige Ziel ist es, dass Sie durch diese Wochen, in denen Sie bewusster Geld ausgeben, Ihr Konsumverhalten überdenken und Impulseinkäufe in Zukunft vermeiden.

Ablauf der Detox-Kur: Ziel bestimmen und verzichten lernen

Wenn Sie also eine feste Zeitspanne geplant haben, ist es wichtig, dass Sie sich ein Ziel vornehmen, um am Ball zu bleiben. Das wäre eine Summe, die Sie ansparen wollen – oder kann auch einfach nur der Plan sein, wieder aus den roten Zahlen zu kommen. Machen Sie sich dazu eine Liste mit Dingen, die Sie ausgeben müssen beziehungsweise zum Leben benötigen. Dazu gehören Lebensmittel, Warmmiete und beispielsweise die Zugkarte oder Benzin fürs Auto für die Arbeitsstrecke. Sie lernen also, Prioritäten zu setzen und so wenig Geld wie möglich für "Luxus"-Güter auszugeben.

Sparen im Alltag - kleine Summen, mehr Geld

Das bedeutet allerdings auch, dass Sie auf vieles in nächster Zeit verzichten müssen:

  • Keine Restaurantbesuche oder Essen nach Hause liefern lassen - stattdessen zu Hause kochen
  • Kein (Online-)Shopping mehr, egal ob Kleidung, Bücher oder Technik
  • Keine Konzert-, Kino- und Barbesuche oder der teure Starbucks-Kaffee
  • Streaming-Dienste und sonstige Abos abbestellen
  • Keine Reisen, nicht mal ein Wochenendtrip zu den Eltern
  • Keine öffentlichen Verkehrsmitteln benutzen

Auf den ersten Blick scheint es fast unmöglich, die Geld-Kur länger als einen Tag durchzuhalten. Doch mit etwas Organisation und Willen gewöhnt man sich an die Entschleunigung, die Ihnen die Geld-Diät bietet. Und auch die Freude ist sicherlich groß, wenn Sie am Ende des Monats einen Blick auf Ihren Kontoauszug werfen und schwarze Zahlen sehen.

Weltreise: Günstig um die Erde fliegen

Postkartenkulisse auf Tahiti: Einmal im Leben in die Südsee fliegen - auch Weltreisende können diesen Stop einplanen. Foto: Tahiti Tourisme/Gregoire Le Bacon
Postkartenkulisse auf Tahiti: Einmal im Leben in die Südsee fliegen - auch Weltreisende können diesen Stop einplanen. © Foto: Tahiti Tourisme/Gregoire Le Bacon
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Von Jasmin Pospiech

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